Montag, 5. Dezember 2011

Selbstgemacht - Wochenrückblick KW 48




1. Nicht genäht, sondern gebastelt, und nicht von mir, sondern von Julia und Tacha (wir anderen hielten die beiden mit Bemerkungen wie "das da muss größer!", "das gefällt mir noch nicht!" und "geht das nicht anders?" bei Laune): Das Blog der Berlin modern quilt guild ist neu gestaltet und wird nun auch regelmäßiger gefüllt. In das tolle Logo mit dem Brandenburger Tor, das Julia entworfen hat, bin ich ganz verliebt, besonders in den neuen Farben.

2. Kein Rückblick, eine Vorschau: Das Museum europäischer Kulturen in Dahlem wird am Mittwoch Abend nach jahrelanger Renovierung wiedereröffnet - und ich bin leider nicht da. Das Museum hat eine Menge textiler Schätze aus ganz Europa in seinen Depots. Bei einer Führung durch die Studiensammlung konnte ich vor eineinhalb Jahren einen viel zu kurzen Blick auf norwegische Strickpullover, bestickte rumänische Schürzen und spanische Steppdecken werfen, denn die anderen Besucher interessierten sich nicht besonders für Textilien. Daher freue ich mich auf die neuen Ausstellungen. 

3. Sonntagsausflug in eine unbekannte Gegend: zum Zentralfriedhof Friedrichsfelde, auch bekannt als "Friedhof der Sozialisten". Der Gewerkschafter Carl Legien hätte am 1. Dezember den 150. Geburtstag gefeiert, die Blumen von der SPD waren noch frisch. Die leuchtendsten roten Nelken, die ich jemals gesehen habe, oder lag es an dem trüben Wetter und dem seltsam menschenleeren Ort?

Selbermacher geklickt: annekata bloggt wieder: annekata.com - looking at the red thread of creativity - toll!

6 Kommentare:

  1. Die Nelken sehen fast künstlich aus, so rot sind sie.Hast du sie mal angefasst?
    Liebe Grüße, Juli

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  2. Die sind echt, und ich habe das Rot nicht beim Bildbearbeiten verstärkt. Vielleicht ist das eine Sonderzüchtung: die Sozialdemokraten-Nelke, gibts nicht im normalen Blumenladen. Die Frage wäre nur: Hat die Linke dann eine eigene Züchtung? Und die MLPD auch eine? und die DKP? Denn ich halte es ja für ausgeschlossen, dass die alle einfach die gleiche Nelkensorte verwenden könnten. Ausgeschlossen.

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  3. Das letzte Bild hat mich an meinen Besuch vor vielen Jahren des alten Friedhof's in Freiburg erinnert. Da gibt's ein geheimnisvollen "Blumengrab". Aufgebahrt liegt ein wunderschönes, in Stein gehauenes Mädchen, das die 17-jährig Caroline Walter darstellt, die 1867 starb. Nahezu täglich bringt jemand frische Blumen an ihr Grab bis heute. Die Blumen hab ich selbst gesehen. Angeblich weiss keiner, wer die Blumen bringt. Ein sehr romantischer Ort. Wenn ich das naechste Mal in Berlin bin, gehe ich auf jeden Fall ins Museum Europaeischer Kulturen. Und vielleicht auf den Friedhof...

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  4. Für einen Museumsbesuch von Trier nach Berlin ist ja echt ein bisschen weit,darum fahren wir in den Weihnachtsferien in die Bundeskunsthalle nach Bonn.Dort gibt es eine Ausstellung des Viktoria &Albert Museums.L.G. Susanne

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  5. Die Neueröffnung werde ich mir bald angucken, aber am liebsten würde ich ja gleich direkt in die Studiensammlung stürzen, wenn das möglich wäre.
    Danke an Susanne für den Tip mit der Bundeskunsthalle, das V&A ist ja ein anderes Museum, in dem ich mal eingeschlossen sein möchte.

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  6. Bestimmt, Lucy. In unterschiedlichen Rottönen und variierender Franselung des Blütenblattes. Und natürlich mit ganz, ganz viel Tradition...

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