Dienstag, 8. Januar 2013

Woche 1


1. Der Weltuntergang am 21. 12.? Die Apokalypse? Nein, Bozen von oben an einem dunstigen Tag im Dezember.

2. Der Ortswechsel über Weihnachten und Silvester bot ein paar ganz andere Ausblicke als gewohnt, zum Beispiel wie hier in Malcesine am Gardasee. Zwei Wochen (fast) Nichtstun konnte ich sehr gut gebrauchen. Glücklicherweise scheiterte mein Plan, mir einige Arbeitslektüre mitzunehmen (für die zweimal 11 Stunden Zugfahrt): ich vergaß den Papierstapel auf dem Schreibtisch. Haha! Schlaues kleines Unterbewusstsein!

3. Nur ein bißchen Stricken konnte ich neben Schafskrimis-Lesen einbauen. Die Anleitung für die Anemone Wrist Warmers (bei ravelry) erschien mir unnötig kompliziert: Der Rundenanfang wird in jeder zweiten Runde um eine Masche nach links versetzt, und die Strickschrift ist auch dementsprechend aufgebaut. Die ganze Zeit dachte ich, dass man den Reihenanfang doch lassen könnte, wo er ist, und das Musterschema anpassen - aber meinem ferienvernebelten Hirn fiel nicht ein, wie. Also einfach stur nach Schema stricken und nicht denken, auch schön!

4. In Berlin wieder Dunkelheit und Schmuddelwetter, nur zu ertragen, indem man die Ferien durch schöne Unternehmungen verlängert, z. B. eine sehr sehenswerte Ausstellung künstlerischer Fotografie aus der DDR in der Berlinischen Galerie. Wenn ihr auch hin wollt (noch bis zum 28. 1.)., fragt dort an der Kasse unbedingt nach den weiterführenden Texten. Man bekommt ein paar laminierte Blätter mit biographischen Angaben zu den Fotografinnen und Fotografen und zu dem Hintergrund ihrer Arbeiten, ohne die die Ausstellung nur halb so interessant ist.

5. Das erste Nähkränzchen des Jahres - Live-Berichterstattung diesmal bei Juli Kirsche - vereinigte neun Nähmaschinen auf dem Haupttisch und zwei Overlocks auf dem Nebentisch, dazu gab es Kanadische Pizza - so darf 2013 gerne weitergehen.

8 Kommentare:

  1. Oh ich werde mich am Freitag auch aufmachen, mit meiner Veritas (sie sieht so aus wie die im Vordergrund) zu einem VHS-Nähkurs. Ich bin schon gespannt.

    AntwortenLöschen
  2. Danke fürs finden des schönes Stulpemnusters.
    Die Berlinische Galerie gehört zu meinen Lieblingen in Berlin. Hier war ein großer Artikel in der Presse über diese Ausstellung, aber das schaffe ich leider nicht.
    Ihr habe echt so eng sitzend genäht? Das ist ja unglaublich.
    Heute schon mal hellgraue Grüße
    Karen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, aber neun Nähmaschinen sind wirklich grenzwertig, für mehr ist definitiv kein Platz.

      viele Grüße! Lucy

      Löschen
  3. Was ein tolles Muster für die stulpen... ich mache grade das 5. paar in diesem wintergeniesel, als häkelanfängerin aber eher schlicht, nur feste Maschen und Stäbchen aus dicker merinowolle. Mein dreijaehriger bestellt schon nach: "dann noch in lila und in rosa, mama! ":-) Eine schoene restwoche wünsche ich.

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Lucy!
    Ich möchte mir gerne die Miette-Strickjacke stricken. ABER: mein Englisch ist echt unterirdisch. Ist das ein großes Problem, denn Muster, Zunahmen usw. sind ja schon speziell. Ich kann gut stricken, stricke allerdings selten nach Anleitung sondern eher nach Schnittmuster.
    Wenn Du Lust und Zeit auf eine Antwort hast, dann freue ich mich!
    Liebe Grüße von Martina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Martina,

      Miette ist an sich nicht schwer zu stricken, die Anleitung ist aber, wie bei den Amerikanern üblich, Reihe für Reihe aufgeschrieben, also es gibt für das Lochmuster kein Schema, sondern da steht für jede Reihe, was man stricken soll (das finde ich auch ziemlich umständlich). Eine sehr ausführliche Liste englischer Strickbegriffe findest du bei strickmasche.de (unter "Wörterbuch"). Damit komme ich gut zurecht, aber ich weiß natürlich nicht, ob das was für dich ist, wenn du sonst eher nach schnittmuster strickst - es soll ja auch noch Spaß machen.

      viele Grüße! Lucy

      Löschen
  5. Wie oft war ich schon in Malcesine, oder da ganz in der Nähe?
    Sehr oft, aber noch nie im Winter.
    Vielleicht sollten wir das auch mal machen.
    Schönes Bild.
    viele Grüße
    Elke

    AntwortenLöschen
  6. Wow! Das Bozen-Bild ist genial - wirklich ein bißchen apokalyptisch! Ich war auch schon dort, hatte aber strahelend blauen Sommerhimmel. Wenn ich Dein großartiges Foto da so sehe: Blauer Himmel - wie langweilig ;-)

    Viele Grüße,
    Stefanie

    AntwortenLöschen

Vielen Dank für deinen Kommentar!