Sonntag, 8. September 2013

Loben und Lästern: Burdastyle 9/2013

 

Da habe ich mich also schon mit der zweiten Folge der Burdaheftbesprechungen in eine ungünstige Lage gebracht: Das Septemberheft finde ich zum Gähnen mittelmäßig. Zwar gibt es wie immer eine Reihe von Styling-Merkwürdigkeiten, Socken in High heels im Garten (zum Seidenkleid 114 auf S. 17), mit Gürteln hingeschürte Taillierungen, wo keine sind (beim Mantel 104 auf S. 20 - die Dame hält sich wohl die Augen zu, um das Elend nicht zu sehen) und in Decken eingehüllte Frauen (auf S. 80, 81 und 83 - wobei ich gerade sehe, dass die Decke von Seite 81 das Modell 131 ist, sie nennen es Cape.). Aber ich fände es wohlfeil, sich nur über die Fotoinszenierungen lustig zu machen - die Schnitte sind es, die zählen. Und ich hatte mir ja vorgenommen, auch zu loben und die Schnitte zu identifizieren, die in meinen Kleiderschrank passen könnten.

Da finde ich diesmal so gut wie gar nichts. Gute und schlechte Ideen liegen in diesem Heft nahe beieinander, scheint mir. Nehmen wir zum Beispiel den Hemdblusenschnitt 121 von S. 49: so einen Schnittklassiker kann man immer gebrauchen, überhaupt zeigt die Blusen-Strecke S. 44 bis 50 ein paar brauchbare Variationen der weißen Blusen, noch dazu nett an teilweise nicht mehr ganz jungen Frauen fotografiert. Ich plane auch, mir in nächster Zeit eine weiße Bluse zuzulegen, nachdem ich bestimmt über 15 Jahre keine mehr hatte. (Ein heikles Unterfangen: andere Leute sehen in weißen Blusen frisch und gut angezogen aus, ich wirke vielleicht mit etwas Pech wie eine abgehetzte Servicekraft. Da haben wir wieder das Problem, „zu adrett“ angezogen zu sein. Nachdem ich mir gerade erst ein adrettes, nur unbügelbares Hamburger-Servierkleid hergestellt habe, weiß ich nicht, ob ich so bald noch eine Berufskleidungsenttäuschung verkrafte.)

Den Blusenschnitt finde ich jedenfalls ganz brauchbar, und die Variation dieses Schnittes als Nummer 122 aus Sternchenchiffon in einer Boy George-trifft-Madonna-auf-dem-Hochhausdach-Inszenierung (Seite 57) betrachte ich mit Nachsicht. Erstens aus Nostalgie, weil Susan - verzweifelt gesucht auch für mich damals so ein aufregender und stilprägender Film war, dass das Flair dieser Zeit auch heute nicht ganz falsch sein kann, und zweitens weil ich anerkennen muss, dass Burda mit der Chiffonvariante auf der Höhe der Zeit ist: hier in Neukölln, wo bekanntlich die Mode von morgen schon heute getragen wird, gibt es derzeit kein Mädchen ohne durchsichtige Bluse.

 

Ärgerlich finde ich aber die nächste Variation dieses Schnittes als scheinbar asymmetrisches Kleid (Nr. 123, S. 37): das sieht zwar hübsch aus, funktioniert aber nur die fünf Minuten fürs Foto. Im Nähjournal sieht man nämlich, dass es sich einfach nur um den verlängerten Hemdblusenschnitt handelt - "Um die im Foto [...] gezeigte figurnahe. asymmetrische Optik zu erreichen, werden die Vorderteile [...] bis zur linken Seitennaht übereinandergelegt und festgeknöpft." Und, meine Ergänzung, durch eine breiten Gürtel festgezurrt. Bestenfalls, denn mir sieht das hier sogar so aus, als wären die Vorderteile für das Foto einfach übereinander geschlagen worden - da ist meiner Meinung nach gar nichts geknöpft. Kann das eine Person tragen, die möglicherweise vorhat, sich zu bewegen? Auf der Straße? Mit einem Kleid, das nur durch einen Gürtel zusammengehalten wird, und sonst durch gar nichts? Ärgerlich, wenn einem das Modellfoto ein Kleid vorspiegelt, das so gar nicht existiert.


Genauso zwischen "ganz gut" und "was ist das?!" schwanke ich bei Rock 105 und Rock 106. Rock 105 (Seite 18 und 36) ist ein schnittiger Bleistiftrock mit einem Seitenschlitz, der durch einen Ausschnitt in den beiden, übereinander liegenden Rockvorderteilen gebildet wird - elegant und in der Schnittführung überraschend. Für Modell 106 aus großgeblümtem Seidensatin wird dann ein Stofflappen Godet in diesen Ausschnitt eingenäht, das unmotiviert und zipfelig herumhängt. Verstehe nur ich nicht, was der Witz daran sein soll?


Ganz interessant fand ich die Variationen zum Kleid 107 bzw. 108: Kleid 107 von S. 59 ist für mich das schönste Teil in dieser Ausgabe. Wenn mir solche gerade geschnittenen Kleider stehen würden, würde ich mir das machen. Mit dem eingesetzten Stern - aber nicht aus Kreppsatin, erstens muss man ja nicht gleich übertreiben, zweitens würde ich mich dem Stern-Einsetzen in Kreppsatin nicht gewachsen fühlen. Ich würde Wollkrepp oder einen anderen gut fallenden dünnen Wollstoff nehmen.

Kleid 108 (Seite 34) hat nur geringfügig anders geschnittene Ärmel und gefällt mir hingegen überhaupt nicht. Ich weiß nicht, woran es liegt, ob es das Drumherum der Inszenierung ist: das überdünne Model, die gemusterten, etwas zu kurzen Ärmel, die merkwürdige Halskette, die künstlerische Unschärfe vorne links oder die quälende Frage, was an der schwarz-weißen Kordel baumelt, die das Model links um die Hand geschlungen hat - ein verpackter Schlafsack?

Tja, das sind die Fragen, die ich mir stelle, wenn bei den Schnittmustern so gar nichts Passendes und  Aufregendes dabei ist. Wie ging es euch mit dem Heft, habt ihr Lieblingsschnitte gefunden? Ich freue mich auf die Oktoberausgabe, die nächsten Mittwoch erscheint, denn die kommt mir um einiges vielversprechender vor.

30 Kommentare:

  1. Das Styling ist so...achtzigerjahremäßig.
    Ich muss da mal jetzt das aktuelle Ottobreheft loben. Die versuchen nicht, krampfhaft innovativ zu sein (Geishagürtel! Godetfetzen!), sondern bieten vernünftige Basics.

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  2. Ich finde bei Kleid Nr. 108 die Ärmel schlimm, weil sie oben so weit und schlabberig eingesetzt sind. Das verunstaltet den ganzen Oberkörper. Kleid Nr. 107 hat diese blöden Ärmel auch, nur wird das gnädigerweise von der schwarzen Farbe des Stoffes verschluckt. Außerdem knickt das Knie des Modells bei Nr. 108 in die falsche Richtung. So überdehnte Gelenke bekommt man z.B. durch Ballett oder Turnen.

    Den geschlitzten Rock finde ich auch nett. Leider fehlen mir dazu die schmalen Schenkel.

    Die gewickelte überlange Hemdbluse Nr. 123 finde ich eigentlich ganz plausibel. Auf diesem Bild sieht man doch deutlich, dass das rechte Vorderteil an die Seitennaht geknöpft wird:
    http://www.burdastyle.ru/gfx/00/0c/91/3a/packshotPhoto-1xhfx7x_jpg/thumb_800x600_10.jpg
    Mich stört dabei nur, dass dadurch der Saum schief wird, weil die Bluse seitlich ja kürzer ist und das Vorderteil länger. Sieht irgendwie unordentlich aus. Und ich bezweifle auch, dass das automatisch so gut sitzt, ohne dass man hier und da noch Abnäher oder so machen muss.

    Danke fürs Lästern! Das macht Spaß.

    Liebe Grüße,
    Henriette

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    1. Danke für das zusätzliche Bild! So sieht das tatsächlich ganz gut aus - fragt sich nur, wie das Tragegefühl ist, wenn die Seitennaht so weit nahc vorne gezogen wird. Aber zumindest ist das ein Hinweis, dass der Schnitt sehr weit sein muss, wahrscheinlich weiter, als es auf den Blusenfotos aussieht.

      Villeicht wurde das Bild bei Kleid 108 auch noch mit Fotoshop in die Läneg gestreckt? Die Proportionen sind einfach merkwürdig, aber vielleicht liegt das auch nur an diesen Ärmeln.

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  3. Bin ja kein Burda-Fan. Hab gern mitgelesen. Anonym erwähnt oben das Ottobreheft, das guck ich mir mal durch. Schönen Gruß von Cosmee

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  4. Liebe Lucy, ich mußte doch etwas schmunzeln.
    Ich habe vor über einem Jahr wieder mit dem Nähen für mich begonnen und dabei natürlich auch wieder die Burda ins Auge genommen. Aber es ist wie früher: die Modelle sind naja, die Paßform bei meiner Figur "Oh gott nein" (liebe Burdamacher, leider hat nicht jede Frau Modelmaße) und generell finde ich, das das Heft zu gewollt stylish und trendig ist. Kurzum, ein Modell zu finden, das mir gefällt, mir am Ende auch noch steht und gut sitzt ist bei Burda wie ein Sechser im Lotto.
    Man sollte bei Burda vielleicht mal einen Blick in die Ottobre werfen, gute Basismodelle und vor allem Models, die den "wirklichen" Frauen entsprechen. Das aktuelle Heft von Ottobre ist jedenfalls sehr schön, tragbare Modelle und gute Kombimöglichkeiten.
    Liebe Grüße
    Karina

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  5. ich hab das Heft gleich im Laden gelassen........
    Das ist doch auch ein Statement, oder?

    LG Claudi

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  6. Liebe Lucy,

    ich musste beim Godet-Rock sofort an die PRADA Show 2013 denken.
    Vielen Dank für Deinen spannenden Beitrag.

    LG
    Hala

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    1. Gabs diese Schnittform bei Prada? Muss ich gleich mal schauen - dass ich Stoffe mit solchen Blumenmustern häufiger gesehen habe, kann ich mich erinnern. Danke!

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    2. Habe den link auf meine Seite gesetzt!

      LG
      Hala

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    3. Danke für die Bilder hier: http://halascut.blogspot.de/2013/09/burda-oder-prada-zipfel.html
      Prada ist eben Prada - da sieht das doch ganz anders aus. Ich komme demnächst nochmal auf die Zipfel zurück, denn ich glaube im nächsten Burda-Heft sind nochmal Röcke mit Zipfel drin, aber länger, und eventuell schnittechnisch anders gelöst.

      Vielen dank auf jeden Fall fürs Heraussuchen!

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  7. Liebe Lucy,
    sei getröstet: den wenigsten Frauen stehen weiße Blusen wirklich gut, obwohl sie ein "Klassiker im Kleiderschrank" ist.
    Deine Burdabesprechungen machen mir immer Spaß, bitte weitermachen.
    Ich habe die Burda für mich wiederentdeckt, da ich merke, dass mir die Schnitte mit eher wenigen Anpassungen gut passen (und ich habe wahrlich keine Modelmasse).
    LG Luzie

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  8. Ich habe das Heft gekauft. Ich versuche immer das Gute zu finden. Früher oder später. Oder viel später.
    Mantel 104 erinnert mich dann doch etwas - wäre es eine Kordel - an eine Mönchskutte. Vielleicht hat man den Film mit Sean Connery gesehen - Der Name der Rose. Und so ein klassischer Hemdblusenschnitt ist gut. Also generell gut. Vermutlich würde ich ihn jetzt nicht seitlich mit Gürtel tragen, die Knopfleiste meine ich. Früher, in den 80ern, das Hemd vom Vater, ja da wäre das möglich gewesen.

    Ich habe sie nicht noch einmal durchgesehen. Wird noch kommen. Vorgenommen habe ich mir, aus jedem Heft mindestens 1 Teil zu nähen. Das schaffe ich aber leider doch zeitlich überhaupt nicht. Wenn dann noch der Aspekt - nicht gefallen dabei - auch nicht.
    Ansonsten mag ich grundsätzlich burda schon, weil sie eben auch die gegenwärtige Mode aufgreift, oder versucht. Jeden Monat so viele Modelle zu gestalten, na das wird ja schon schwierig sein.
    ach, und zur burda easy - easy ist es ja manchmal nicht, aber wenn ich an meine Töchter denke, dann entspricht dies Heft einfach dem Zeitgeist und der Mode von heute und für diese Leute passt es dann. Vielleicht nicht burda easy sondern burda yound oder so.

    viele Grüße beim vermutlich nicht nachnähen
    monika

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    1. Das geht mir öfter auch so - dass ich ein Jahr später oder noch später in solchen Heften einen Schnitt finde, den ich gerade genau so haben will. Aber das ist auch spannend, wie sich der eigene Geschmack verschiebt, quasi ohne dass man das merkt.

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  9. Ich war in diesem Jahr generell entäuscht von den Burdaheften und habe mir nur zwei Ausgaben gekauft. Schade, denn mir passen die Schnitte ganz gut, wehalb ich auch gerne nach Burda nähe.
    Deiner Kritik über die Ausgabe 9/2013 kann ich nur zustimmen. Einzig interessant in diesem Heft fand ich auch Rock Nr.105, aber der laaange Schlitz hat mich dann doch abgeschreckt.
    Ich hoffe sehr, dass bald wieder Ausgaben erscheinen, die meinem Geschmack mehr entsprechen und ich bei Nähvorhaben nicht mehr nur in älteren Heften fündig werde.
    LG Susanne

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  10. So verschieden sind die Geschmäcker- ich finde das neue Heft toll und habe schon einige Sachen auf meiner Liste. Ich finde halt auch gut,das es eben nicht so dröge vorgeführt wird wie in der Ottobre. Die wiederum finde ich diesmal grottenlangweilig.
    Aber so findet gott sei dank jeder was auf dem Zeitschriftenmarkt.
    Deine Rezensionen lese ich trotzdem total gerne.

    LG Nicole

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    1. Die Ottobre konnte mich diesmal auch gar nicht überzeugen, was wohl einfach daran liegt, dass ich schon sehr viele Basisschnitte habe in meiner großen Schnittmusterheftsammlung. Ich bin mal gespannt, was du asu diesem Heft nähen wirst - oft gefallen mir die Sachen denn ja doch, wenn ich sie an anderen, "normalen" Menschen sehe.

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    2. Ja, stimmt, nach mehrjährigem Ottobre-Abonnement hat man den Eindruck, alles schon mal gesehen zu haben...aber so ist das halt mit Basisschnitten!

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  11. Die Herbstausgaben der Burda sind eigentlich immer meine Must have, aber diese blieb im Regal. Die weite Hose, die mich zuerst ansprach, brauche ich nicht wirklich, da ich vom letzten Jahr noch einen guten Schnitt habe. Der Rock mit dem Schlitz interessant, aber was ist wenn eine Windböe kommt? Den Blouson fand ich noch gut. Nun hoffe ich auf die nächste Ausgabe.
    LG Andrea

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  12. Die Septemberausgabe fand ich auch ziemlich grauslig, am besten haben mir eigentlich die Kleider der Kinder gefallen, die so als Deko mit auf den Fotos waren, dummerweise sind die aber nicht als Schnitte drin.

    Und das mit dem Knie (s. Linkshänderin), das hatte ich übersehen, aua! Hoffentlich nur Photoshop.

    Im Detail: Die Ärmel des Mantels sehen aus, als könnte man jemanden damit erschlagen, sonst wäre der Schnitt ja vielleicht ganz ok. Mir gefällt am besten 127 (aber nicht an mir, und die Ärmel sehen komisch daran aus), das Unterkleidtauliche 114, der geschlitzten Rock 105 (aber nicht auf dem Fahrrad, oder doch?) und der Blouson 124. 109A und 112 finde ich interessant. Würde ich nie für mich nähen, fallen mir aber spontan Leute ein, die sowas vielleicht tragen würden.
    Die Blusenschnitte gefallen mir nicht, die 120er sind mir oben zu breit (die Armausschnitte!), vielleicht die 116 ohne Schößchen. Jerseykleid/-shirt mit Wickel - das näht doch bestimmt jemand!
    Am ehesten hat die 114 bei mir Chancen, irgendwann mal als Unterkleid zu enden.
    Boah, dieses Cape. Ist das nicht so ein "Schnitt", den man gerne mal aus Filz mit Holzknopf irgendwo bei naturnahen Frauen sieht? Naja, aus Filz wärmt es wenigstens...

    Immerhin bezeichnen sie diese 80er Inszenierung (die "Sternen"-Serie) nicht als Vintagelook. Die kleinen Dinge, seufz...

    Schön, die Rubrik. Ich mag ja die Burda ganz gern, immer noch besser als unsinnige und teuere Modezeitschriften die aus 90% Werbung bestehen.
    Manchmal hat man ja doch damit unerwartet Glück (wenn man von der oft eher belustigenden Inszenierung absieht). Die techn. Zeichnungen sind o.k. und wenn man ein paar Mal daraus genäht hat, weiß man so um die burdaüblichen Gefahren für einen selbst. Und noch gefallen mir die abstrusen Bilder besser als die schrecklichen "homesewn" - Bilder der Neue Nähmode, z.B.

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  13. Inhaltsstark und amüsant geschrieben. Danke. Deine Bewertung der Modelle teile ich weitestgehend.Mein Favorit ist Rock 105, der in der Tat in der Variante mit dem Godet total verhunzt wird. Was das nächste Heft angeht (ich habe es bereits): nicht zuviel Hoffnung machen - ich habe nichts gefunden, das mir gefällt.
    LG
    Siebensachen

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  14. Die Burda Heft-Besprechung trifft es echt auf den Punkt! Irgendwie nehmen die Sack-Kleid-mit-Gummibund- und die Flatter-Ärmel-80er-Outfits in den letzten zwei Heften Überhand. Als witzige Anspielung kann man dass ja (mal) machen. Ich habe in diesem Heft auch nix Nähbares gefunden und mein Geschenk-Abo gekündigt. Das aktuelle Ottobre- und das Herbst-Simplicity-Heft sind da eher nach meinem Geschmack.
    Gruß
    Hollie

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  15. beim godet-rock ist mir auch sofort prada in den sinn gekommen.
    http://www.leiweb.it/moda/sfilate/ricerca.action?ricerca.stilista=Prada&ricerca.collezione=F&ricerca.idStagione=Autunno-Inverno-2013-2014&ricerca.idStilista=61&ricerca.idDettaglio=0&ricerca.ricercaOmniture=Donna%7CAI+2013%2F2014%7CPrada

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    1. Danke für den Link! Die Prada-Röcke finde ich ja nicht schlecht. Das macht doch einen anderen Eindruck als das Burda-Exemplar. Vor allem, weil dort wohl richtige Godets eingesetzt sind, und das Material gefällt mir auch besser dazu. Bei dem Blumenrock hier ist dieses Schnittteil nur an einer Seite, an der oberen Rocklage festgenäht - im Bereich der Seitennaht liegt die Bruchkante des Teils, das hängt also mehr oder weniger frei herum. Alos: im Prinzip gar keine so schlechte Idee, aber von Burda nicht besonders gut umgesetzt.

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  16. also, wie gesagt ich habs ja erst vor kurzem mal wieder abonniert ( mit glaub 8 jahren pause ). mir passen einfach die größen, bzw ich weiß wo bei burda die knackpunkte für mich liegen..aber immer dasselbe, sobald ich es im abo habe werden die modelle grottenschlecht.öde, langweilig und gewollt stylish.
    und ständig dieser bürolook für großgrößen...als würden sich dicke leute nicht bewegen können...aber wenn ich es abbestell...dann sind vielleicht ein/zwei modelle drin, die könnt man ja mal....oder man lagert gut ab.
    dann findet man nach 20 jahren mal was besonderes..
    ich find die neue ottobre auch gut. hab sogar 30km fahrt auf mich genommen um sie zu erstehen..schöne zeitlose sachen..da gibts schon ein paar wo mir echt gefallen !

    deine rubrik ist sehr amüsant...und auch zu kommentieren macht laune ;))

    liebe grüße
    stella

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    1. Du bist Opfer des Abo-Fluchs! Ganz eindeutig! EbenJulia hat das bereits wissenschaftlich nachgewiesen: Sobald man eine Schnittmusterzeitschrift abonniert, sind nur noch doofe Schnitte drin. (Wobei ich die weiße Tunikabluse bei den großen Größen in diesem Heft ganz nett finde. Kann man bestimmt mal gebrauchen.)

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  17. Hallo, also ich will dieses Wickelding nähen-es ist etwas komplizierter, mit Gummizügen und so einen Zeug. Ich bin gespannt und habe einen günstigen Jersey ausgewählt, allerdings habe ich (beim T-shirt) die Taschen weggelassen. Wer kommt auf so eine Idee? Das trägt total auf! Den Mantel hätte ich um ein Haar abgepaust...aber diese Ärmel O.o Mag eigentlich jemand diese Kleid mit den ganzen Raffungen? Ansonsten habe ich die Babybluse und das Kleidchen gemacht-Zucker!

    LG Maike
    P.S.die neue Nähmode habe ich zum ersten mal im Regal gelassen-total altbacken nach meinem Geschmack, die Ottobre ist O.K. aber nix besonderes

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    1. Ja, die Taschenbeutel an dem Wickelteil sind seltsam - vor allem wenn man es in der Hose trägt, wie auf dem Modellfoto.
      Das Kleid mit Raffungen (Nr. 127) finde ich im Prinzip nicht schlecht. Diese schwarz-und-Musterstoff-Kombination müsste meinetwegen nicht sein. Ich werde das vermutlich trotzdem niemals nähen, weil es diese dreiviertellangen weiten Ärmel hat: das ist also kein Sommerkleid, aber wegen der Ärmelform kann man nur sehr schlecht etwas drüberziehen - also für mich im Herbst und Winter nicht geeignet.

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  18. *kicher*
    ähnliches habe ich auch gedacht - aber ich sooo lange auf der Suche nach einem schönen Hosenschnitt für eine weite klassische Hose - Tja und Modell 102 / 103 haben dann zur Kaufentscheidung für das Heft geführt.

    Und gerade Kleid 108 *tja bin ehrlich* finde ich ganz witzig, auch wenn meine Version wohl deutlich weniger blumig auffallen wird...

    LG zicki
    PS danke fürs Lästern

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  19. habe diese burda-ausgabe auch wieder im laden gelassen, wie die meisten in diesem jahr. burda röcke passen mir komischerweise oft ziemlich gut, kleider und blusen sind katastrophen - stoffsäcke die völlig ungeformt an mir herunterhängen! ich vermisse abnäher, form und kontur!
    ottobre kaufe ich regelmäßig, dröge inszeniert, aber durchweg gute passform. bei mir jedenfalls. kleider und blusen, die sitzen und kaum einer änderung bedürfen, puh.
    danke für deine burda-betrachtungen :-)
    gruß
    mimi

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