Sonntag, 19. Januar 2014

From a far away place: Entwurf (Nix für Lemminge 1/2)

Also die Nix-für-Lemminge-Challenge entwickelt sich zum Interesssantesten, was die nähnerdige Blogosphäre gerade zu bieten hat. Bei der Inspirationssammlung vor zwei Wochen zeichnete sich ja schon ab, dass sich eine ganze Reihe Teilnehmerinnen in Richtung Korea aufmacht. Das wird spannend, wie verschiedene Leute den gleichen Ausgangspunkt interpretieren und in ein heute tragbares Kleidungsstück übersetzen!

Ich habe seit dem letzten Mal noch ein bißchen weiter in Sachen Hanbok, dem traditionellen koreanischen Ensemble aus kurzem Jäckchen und langem, weiten Rock mit hoher Taille geforscht. Glücklicherweise gibt es überall auf der Welt Enthusiasten, die historische Trachten nachschneidern und dies im Netz dokumentieren. Über eine interessante Serie von Posts über das Nachschneidern eines Hanboks, allerdings auf Grundlage eines kommerziellen Schnittmusters, gelangte ich zu einem Artikel über den Formwandel des Hanboks seit dem 16. Jahrhundert.    

Korea 1904. Cornell University Library via flickr, public domain
Im Verlauf von 500 Jahren schrumpfte  die Jacke immer mehr, wurde kürzer und enger, bis um 1900 die heute so charakteristische Silhouette erreicht war, mit einer sehr kurzen, gerade die Achseln bedeckenden Jacke und und einem Rock bzw. Kleid, das schon auf oder unmittelbar unter der Brust gekräuselt ist. Auf alten Fotos sieht man, dass die Röcke im Alltag nicht bodenlang getragen wurden, sondern über einer pludrigen langen Hose. Die Kragenform der Jacke, die relativ weiten Ärmel und das Schließen der Jacke links über rechts wurden hingegen beibehalten.

Ein Test: Jacke nach einem rekonstruierten Schnitt aus dem 16. Jahrhundert

Im Zuge meiner Suche fand ich auch zu einer Seite mit einem rekonstruierten Schnittschema einer koreanischen Jacke aus dem 16. Jahrhundert, und um mich einzugrooven und ein Gefühl für die Sache zu bekommen, nähte ich ein Probeteil dieser Jacke. Die Konstruktion ist sehr interessant: die Jacke besteht im wesentlichen aus Rechtecken, deren Maß anhand der Körpermaße des Trägers bestimmt wird. Das Maß von Handgelenk zu Handgelenk bei ausgestreckten Armen, durch sechs geteilt, bestimmt die Breite der einzelnen Elemente. Die Teile sind äußerst einfach zusammenzunähen, denn es gibt nur gerade Nähte - und dabei entsteht ein wirklich ansprechendes Kleidungsstück. Aus dem richtigen Material, zum Beispiel aus Wollwalk, ergäbe das eine absolut alltagstaugliche Jacke, unter der man auch noch einen dicken Pullover tragen könnte. Das hat mich schon überrascht, ich hatte etwas erwartet, das sich viel mehr wie eine Verkleidung anfühlt.


Mit dem getesteten Schnittschema werde ich nun weitermachen. Mir schwebt eine engere, kürzere Jacke vor, die sich wie eine Strickjacke tragen lässt - ich werde die Jacke quasi so schrumpfen, wie es in der historischen Entwicklung auch passiert ist. Die Jacke sollte knapp über der natürlichen Taille enden. Der Kragen, die gerade Naht zwischen Schulter und Ärmel, die eingesetzten Seitengodets und die abgeschägten Vorderteile mit dem asymmetrischen Verschluss sind die wesentlichen Elemente, die ich erhalten will. Wie man bei den gesammelten Hanbok-Beispielen auch sieht, gibt es aktuell durchaus eine größere Variationsbreite, was die Position der Taille betrifft - ich werde mich an den Beispielen orientieren, bei denen die Taille im Verhältnis zur natürlichen Taille nur leicht erhöht ist. 


Hier die endgültige Stoffauswahl. Die Jacke wird aus dem moosgrünen Wollstoff genäht, in Kombination mit dem passenden grün-blauen Karostoff. Die Aufteilung stelle ich mir ungefähr so wie bei dieser Jacke vor - die Seitenteile und Zwickel aus Karostoff.

Den weißen Stoff mit den Blumen habe ich als Futter für die Jacke vorgesehen, er soll mit einem leichten Vlies unterlegt und versteppt werden. Vlies muss ich noch besorgen, oder genauer gesagt: mir überhaupt überlegen, was ich dafür nehme. Ich möchte ein ganz dünnes Steppfutter, das der Jacke mehr Substanz gibt, aber ohne sie zu versteifen. 

Dazu kommt ein weiter, in der Taille sitzender Rock aus dem grauen Jacquard, Schnitt noch unklar, eventuell ein Tellerrock. Außerdem ein langärmeliges T-Shirt aus weiß-schwarz-geringeltem Baumwolljersey und möglicherweise auch noch eines aus magentarotem Viskosejersey.

Meine Route bis zum nächsten Treffen am 2. 2. ist also soweit klar: das Probeteil zu dem geplanten Jackenschnitt weiterentwickeln und über den Rockschnitt nachsinnen. Heute aber bin ich erstmal sehr gespannt, was die anderen Mitnäherinnen sich überlegt haben. Der Stand der Dinge wie immer bei Mamamachtsachen. 

32 Kommentare:

  1. Interessantes Projekt das neugierig macht auf Deine Interpretation. Auch mir ist schon aufgefallen, dass historische Kleidung sich oft in Vierecke (auch diagonal geteilt) als Einzelteile gliedert. Ein aktueller Bezug denn neuerdings ist ja da dort von "Zero Waist" beim Zuschneiden ein Thema. Ein effektiver Umgang mit Materialien und Wertschätzung der selben ist bei mir immer im Hinterkopf.
    Beim Fortschritt für Lemminge spielte sich eher in meinem Kopf ab, so muss ich dann mal sehen, wie ich davon ein Foto kriege ;-))
    LG Ute

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    1. Ja, möglichst rationell zuschneiden und so gut wie kein Verschnitt - das ist bei dieser Jacke auch so. Man teilt einfach eine große Stoffbahn auf.

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  2. Von wegen leicht gemacht. Ich dachte gerade: Na Frau Gerull, da waren wir aber ein bißchen bequem bei der Recherche. Töt! Klingt alles sehr durchdacht bei Dir. In Sachen Stoff bin ich ja irgendwie noch keinen Schritt weiter. Irgendwie will mein kleines Luxus-Herz wahrscheinlich Seide, Seide, Seide und blockiert andere Ideen. Deine Auswahl finde ich total cool, weil ja echt tragbar.

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    1. Na, ich handele einfach nur nach deinen weisen Worten am Anfang, dass es nicht darum geht, den Materialkonsumrausch zu fördern - und daher stand das Wühlen im Stofflager ganz am Anfang. Mir fällt es generell leichter, vom Material auszugehen und mir zu überlgen, was ich daraus mache, als umgekehrt erst einen Schnitt zu überlegen und dann Material dazu zu suchen. Seide ist ja schon klasse, an sich - aber ich weiß, dass das hier nur ewig im Wäschekorb liegen würde, wegen Spezialwäsche. Und im Fundus habe ich das auch nicht.

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  3. Der Chima des Hanboks ist auch nichts anderes als ein Rechteck, das an einem Band gekräuselt angenäht wird, sog. Flachschnitt. Dadurch konnte er auch in verschiedensten Varianten und auch von verschiedensten Körperformen getragen werden.
    Im Gegensatz dazu formt unsere Näherei den Stoff mit Abnähern an unseren Körper an. Das wäre eigentlich der Unterschied zwischen Europa und Fernostasien, da ja nicht nur der Hanbok, sondern auch der Kimono nur aus Rechtecken oder sogar nur einem einzigen Stoffteil besteht, der um den Körper gewickelt wird. Auch der Sari würde hier dazupassen.

    Und die Kimono-Ärmel Deines Morgenmantel-Projekts sind ja ähnlich konstruiert, oder?

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    1. Ja, sogar der Kragen ist bei dem Morgenmantel ähnlich wie bei den moderneren Hanboks.

      Interessant, dass in Asien diese Formen der traditionellen Kleidung bis heute in der einen oder anderen Form überlebt haben - während bei uns die Formen der Volkstrachten meistens aus dem 19. Jh. stammen. Denn das modulare Prinzip basierend auf Rechtecken, das gabs bei uns im frühen Mittelalter doch auch, so weit ich weiß. Und dann kamen die Abnäher.

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    2. Ach ja, Chima: die Wickelrockform habe ich ffür mich erstmal ausgeschlossen, das finde ich nicht so richtig praktikabel - ein weiter Rock zum Binden, da hängt dann eine Menge Stoff an den Bindebändern. Ich fühle mich in irgendwas mit Reißverschluss einfach wohler.

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    3. Was die gewaltige Menge an Stoff betrifft, die am Bindeand hängt, das könnte in der Tat zum Problem werden... ähnlich bei dem von mir angedachten Kragen: wenn das gesamte Oberteil am Kragen zerrt, gerät das Teil schnell zum Würger,

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    4. Das hängt, denke ich, sehr von dem verwendeten Stoff ab. Baumwollvoile oder Crepe de Chine gingen sicherlich eher als schwerer Baumwollstoff oder gar Bourette- oder Dupion-Seide.

      Danke übrigens zum Vorschlag mit Baumwoll-Voile. Diese Idee verfolge ich, seit ich mich mit der Idee eines alltagstauglichen Hanboks beschäftige. Erstens wäre ein wunderschöner brauner Voile schon im Stofflager, zum anderen erfüllt er meine Vorstellung eines luftig-leichten Stoffs am besten. Nur ist er halt nicht blickdicht, da müßte man also mit doppelter Lage oder Futter arbeiten.

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  4. Super, du bist ja schon schnitttechnisch richtig weit. Interessant, mit den Schnittteilen, danke für's Verlinken, das könnte ich ja auch mal ausprobieren...
    Also, mich würde ja auch ein Tragebild interessieren, wenn du dich traust. Und den Rock aus dem grauen Jacqard, das könnte ich mir gut vorstellen. Und in der Kombi mit einem modernen Oberteil - bestimmt ein guter Kontrast. Hach, spannend!

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    1. Ein Tragebild von der Testjacke gibt es auf jeden Fall noch - heute war nur wieder so ein dunkler Tag, dass ein Foto nicht möglich war und gestern hab' ichs nicht geschafft.

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  5. Ich kenne schon deine immer hervorragenden Recherchen aber diesmal bin ich wirklich sehr beeindruckt, wie durchdacht und gleichzeitig spannend und sehr informativ - auch für die, die nicht mitmachen - du an das schwierige Thema rangehst. Spontan würde ich sagen, dass mir deine ursprüngliche Stoffwahl ein bisschen mehr gefallen hat. Der geringelte Baumwolljersey fühlt sich für mich ein bisschen fremd an, was aber nur bedeutet, dass ich jetzt um so mehr auf deine Interpretation und Umsetzung gespannt bin. Ich freue mich schon unglaublich auf deine Fortschritte!!
    Liebe Grüße von Yvonne (die, wenn sie hier liest, ein wenig traurig ist, dass sie nicht mitmacht)

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    1. Sehe ich genauso. Tolle Recherche. Die Jacke wird sicher phänomenal werden, das kann ich mir mit den Stoffen hervorragend vorstellen, und auch den Rock aus dem grauen Jaquard dazu. Mit dem Ringelshirt fremdle ich auch etwas, einen (dunkel-) roten Jersey fände ich passender.
      Bitter, dass ich die Reise abbrechen musste, aber wenn ich mir das alles anschaue, habe ich mit meiner Zeit- und Aufwandseinschätzung richtig gelegen. Beim nächsten Mal hoffentlich.
      Liebe Grüße!

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    2. Den Ringeljersey habe ich dazu genommen, weil ich noch einen wirklich dezidiert modernen Stoff dabei haben wollte. Deshalb ist auch der Stoff mit den asiatisch wirkenden Blümchen nicht mehr dabei - die Gefahr, da etwas zu produzieren, was sich verkleidet anfühlt, weil klischeehaft asiatisch, war mir zu groß. Aber ich hab' auch noch einen purpurroten Viskosejersey, aus dem nähe ich wahrscheinlich auch noch ein ein Langarmshirt, das müsste auch ganz gut passen.
      Ich bin selbst ganz gespannt, ob das alles so klappt und wo es hingeht.

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  6. Vielen Dank für den Link zur Rekonstruktion! Interessant finde ich, dass es sich um ein ganz ähnliches Prinzip der proportionalen Berechnung zu handeln scheint wie beim japanischen Kimono. Und wie du habe ich dabei die Erfahrung gemacht, dass sich das Ergebnis nach "auf Maß gearbeitet" anfühlt und eben nicht nach schlicht zusammengenähten Rechtecken. Eine entsprechende Jacke aus den Wollstoffen kann ich mir sehr gut vorstellen.
    Ich bin gespannt, wie der Rest "dazuwächst".
    LG, Bele

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  7. Danke fürs Mitnehmen auf deinem Rechereweg. Darf ich profitieren? Schön länger suche ich einen Schnitt für einen großflächig gefärbten rohen Leinenstoff. Der Link mit dem Schnittschema der konstruierten Jacke kommt mir da wie gerufen.
    Ich bin gespannt wie es bei dir weiter geht.
    Gruß Mema

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  8. Die Idee mit der Jacke finde ich wirklich sehr toll und es hört sich auf jeden Fall extrem tragbar an.
    Was Du noch dazu baust, ich bin gespannt.

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  9. In den siebzigern kamen junge Koreanerinnen die zu Krankenschwestern ausgebildet wurden in unseren Ort. Ich habe diese farbenfrohen wunderschönen Trachten immer sehr an Ihnen bewundert und hätte alles gegeben eine solche mein Eigen zu nennen... umso mehr bin ich jetzt gespannt, was Du zaubern wirst.
    Liebe Grüße schickt Dir
    Bettina

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  10. Sehr spannend!

    Was die "Steifigkeit" von Vlies betrifft hängt die auch sehr stark von der Dichte der Versteppung ab. Besonders weich ist ansonsten Wollwatteline, aber mit der Waschbarkeit hapert es dann natürlich.

    Man muß aber kein Vlies untersteppen, um mehr Substanz in den Stoff zu bekommen, eine Lage Seidenorganze oder Baumwollbatist (plus die Steppnähte) können auch ausreichen.

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    1. Stimmt, da habe ich mich unpräzise ausgedrückt: es soll schon eine leichte Steppjacke werden, aber dünner und weicher als die, die man im allgemeinen kaufen kann. Nur ein bißchen dicker als eine unverstärkte, aber gefütterte Jacke. Watteline wäre gut - hm, mal sehen.

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    2. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich die dünne Wattierung (nach Doris Empfehlung) gekauft habe, entweder Frau Tulpe oder Siebenblau. Aber vielleicht wäre sie für deine Zwecke doch noch etwas zu dick.
      Die ganze Kombi kann ich mir gut so vorstellen, und der Link zu dem Schnitt, dein Probeteil - vielen Dank dafür! Das würde ich auch gern irgendwann mal probieren.

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  11. Vielen Dank für den interessanten Post. An dem Ringeljersey stoße ich mich nicht, den Kontrast finde ich spannend. Aber ist dein Outfit nicht insgesamt sehr dunkel und etwas trist? Ich weiß, ich habe gut reden, ich komme auch in dunkel und schwarz daher. Aber mir gefiel die Zeichnung mit dem hellen Rock so gut. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf deine Umsetzung.
    Gruß, Claudia

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    1. Ha, Schwarzträgerinnen unter sich! Ja, es ist ziemlich dunkel - aber ich ziehe immer ziemlich dunkle Sachen an, und die Stoffvorräte sehen natürlich auch dementsprechend aus. Ich kenne mich: helle Jacken oder Röcke finde ich im Winter komisch. Aber hey: es ist dunkelgrün! Nicht schwarz! ;)

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  12. Oh, ich würde sehr gern mal ein Tragebild von der Probejacke sehen - zeigst Du uns noch eins? :)

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    1. Ja das kommt beim nächsten Mal - falls es bis dahin nochmal hell wird.

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  13. Deine Zeichnung ist toll, auch die Idee des Musterbuches gefällt mir.
    Ich finde deinen Mustermix sehr mutig und bin gespannt aufs Gesamtergebnis.

    Liebe Grüße

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  14. Absolut spannend dir beim Entwickeln über die Schulter zu schauen! Den ringeljersey finde ich als modernes Element klasse und mit dem Futter wagst du doch ganz schön viel Farbe!

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  15. Ganz , ganz toll , Deine Recherche und Deine Umsetzungsideen ! Bei anderen teilnehmenden Blogs hatte ich ein bischen das Gefühl , dass nach der grossen Ideen Luftblase die Luft ein bischen raus war - nichtsdestotrotz verfolge ich die Aktion sehr gespannt , weil nähen ja auch immer ein bischen Abenteuer ist ...
    LG Dodo

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    1. Was meinst Du denn mit "Luft raus"?
      Klar, ist man am Anfang von den Farben und der Exotik fast wie im Rausch. Die Frage nach der Tragbarkeit im Alltag holt einen dann aber schnell auf den Boden der Tatsachen zurück - weil entweder der anvisierte Schnitt nicht zur Figur paßt, so abgeändert werden muss, dass von der ursprüngllichen Silhouette nicht mehr allzuviel übrig bleiben würde oder schlicht und ergreifend so nicht in den eigenen Alltag paßt.

      Und der Boden der Tatsachen ist eben nicht mehr farbgewaltig, berauschend und überschwänglich. Die einen bleiben wie hier sehr nahe am Original, andere bewegen sich weiter davon weg (wie bei immi) - ich kann aber bei keinem der anderen Teilnehmer fesstellen, dass die Luft ausgegangen wäre.

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    2. Ich finde ja, dass die anderen alle viel mehr Ideen haben als ich und ich hier relativ langweilig die sichere Karte spiele! Also so ist zumindest meine Selbstwahrnehmung. Mir hat unheimlich geholfen, dass ich von Vorneherein Stoffe aus dem Lager genommen habe und überlegt habe: was kann ich daraus machen? Wenn ich frei schwebend angefangen hätte, ganz ohne Anhaltspunkt, hätte mich die Fülle der Möglichkeiten überfordert. Ob sich das Ausgedachte jetzt umsetzen lässt, ist nochmal eine ganz andere Frage...

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    3. "Sichere Karte" - naja, da stellst Du aber Dein Licht unter den Scheffel! Du arbeitest ja eigentlich an zwei asiatischen Jacken (die moderne Kimono-Jacke nach Burda und den "alten" Jeogori).
      Sehr spannend, welche Jacke Dir denn nun mehr taugt, wo die Unterschiede liegen, usw. Also, ich finde ganz und gar nicht langweilig, sondern im Gegenteil so faszinierend, weil jeder aus einem anderen Blickwinkel und mit anderen Aspekten das gestellte Thema umsetzt.

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  16. Was geht hier ab? Auch hier bei dir bin ich total beeindruckt von der Substanz die dein Post hat!

    Liebe Grüße
    Immi

    Ps: Übrigens flasht mich schon allein dein Pinterest Board! Und ich stelle nebenbei, fest dass diese Hanbok Silhouette durchaus sehr gut an meiner Figur funktionieren würde. Ihr kriegt mich am Ende auch noch. ;)

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Vielen Dank für deinen Kommentar!