Donnerstag, 27. November 2014

Hosen-Herbst - die erste Probehose oder: Fast so schlecht wie gekauft.

Was wurde aus meinen Hosenplänen zum Hosen-Herbst? Zur Erinnerung: FrauCrafteln hatte den Hosen-Herbst ausgerufen, als kollaborative Wissenssammlung rund um die Themen Hosenformen, Hosenschnitte, Hosenpassform, Hosenverarbeitung. Jeden Monat werden Beiträge zu einem bestimmten Thema gesammelt.

Vor ein paar Wochen nahm ich auch endlich die erste Hose seit etwa sechs oder sieben Jahren in Angriff und hatte schnell etwas aus braunem Cord produziert, das einer durchschnittlich schlecht sitzenden Kaufhose ähnelt. Ich finde das schon deprimierend: bei Röcken und zunehmend auch bei Oberteilen habe ich es im Laufe der Jahre gelernt, mit überschaubaren Änderungen gut passende und bewegungsfreundliche Teile zu produzieren, die mit Gekauftem überhaupt nicht zu vergleichen sind. Selbst genähte Röcke, Kleider, Mäntel, Oberteile sind Kaufkleidung in der Preisklasse, die ich mir leisten könnte, in jeder Hinsicht überlegen. Bei Hosen werde ich wieder auf den Anfängerstatus zurückgeworfen. Das ist hart. 

Den Schnitt hatte ich etwa 2004 von einer verhältnismäßig gut sitzenden gekauften Hose aus Cord abgenommen. Denn wenn ich mal zurückdenke: eine Liebesaffäre war das mit den Hosen und mir noch nie. Meine Hosenerfahrungen sahen immer so aus, dass ich pro Einkaufsversuch etwa 20 verschiedene anprobierte, um dann die am wenigsten schlecht sitzende zu kaufen. (Ja, "die am wenigsten schlecht sitzende". Es verbietet sich, in diesem Zusammenhang von einer "gut sitzenden" oder gar von "der am besten sitzenden" Hose zu sprechen!) Wenn die Hose an den Oberschenkeln einigermaßen passte, konnte ich vorne am Bund immer noch jemanden mit reinnehmen, es war zum Verzweifeln.

Das Nachnähen von Kaufhosen erleichterte dann eine Weile mein Leben. Allerdings machte ich schon vor ein paar Jahren die Erfahrung, dass das Material einen sehr großen Anteil daran hat, wie die Hose ausfallen wird. Die letzte, etwa vor vier Jahren aussortierte Hose mit dem hier verwendeten Schnitt war zum Beispiel aus einem Baumwollcord mit Elasthananteil genäht, der sich nach einer halben Stunde auf dem Sofa perfekt an die Körperformen anpasste. Der jetzt verwendete braune Cord ist zwar schmiegsam, aber nicht im mindesten elastisch und durch den Polyesteranteil neigt er weniger zum Ausleiern.

Nach dem Zusammennähen war die Hose also erstmal zu eng. Da das letzte überlebende Exemplar nach diesem Schnitt schon seit Jahren in textilen Recyclingkreisläufen verweilt, ließ sich nicht überprüfen, ob die Enge auch noch auf Figurveränderungen meinerseits zurückzuführen ist - ich vermute: ja. Aber, wie sagt man so schön: So lange noch Nahtzugabe da ist, ist auch noch Hoffnung da.


Ich ließ die Nahtzugaben aus, wobei die Zugabe der Vorderhose nicht ganz ausreichte, um eine senkrecht verlaufende Seitennaht zu erzielen, an einer Stelle wird sie immer noch nach vorne gezogen. Beim Ansetzen des Bundes (der zu schmal und schlecht verstärkt ist), erging ich mich in lustigem Hin- und Herändern: zu weit, immer noch zu weit, nur noch hinten zu weit, annehmbar. Nach kurzem Probetragen - der Zustand ist auf dem Foto abgebildet - ist die Hose obenrum wieder zu weit, das bleibt jetzt aber erstmal so, ich schaue mir die Passform nochmal genauer an, wenn die Hose frisch gewaschen ist. 

  
Die Passform der Rückseite entspricht ungefähr dem, was ich von einer gekauften Hose erwarten würde. Als ich die Fotos gemacht hatte, fand ich den Anblick zuerst so scheußlich, dass ich nicht sicher war, ob ich diesen Zustand wirklich hier dokumentieren wollte.

Dass ich inzwischen etwas Abstand gewonnen habe und die Falten nicht mehr so schlimm finde, liegt nicht nur an FrauCraftelns klugem Artikel und ihre Argumentation für mehr Gelassenheit und weniger Hosen-Perfektionismus, sondern auch daran, dass ich seit Wochen die Hosenpassform bei fremden Menschen auf der Straße (und bei Menschen in meiner Umgebung) begutachte. Als eine meiner Schreibtischnachbarinnen, eine sportliche Größe 36, Modedesignerin und Schnittdirectrice (also: superschlank und vom Fach) neulich den Geschirrspüler ausräumte, in einer relativ weit geschnittenen Kaufhose, die auf der Rückseite ein einziges, wüstes Faltengebirge zeigte, hatte ich ein Aha-Erlebnis. Wer bin ich, mich über meine moderaten Querfalten in der Selbstgenähten aufzuregen, wenn eine zum Perfektionismus neigende Expertin nichts dabei findet, in einem Faltengebirge unter Leute zu gehen?

Natürlich lässt sich die Passform meines Hosenschnittes noch verbessern, und darauf werde ich im Laufe der Zeit in den nächsten Versionen hinarbeiten. Ich werde zunächst die größten Änderungen auf den Schnitt übertragen, herausfinden, womit ich den Bund am besten verstärke, darauf achten, dass ich den Reißverschlussuntertritt nicht zu kurz zuschneide (ein Fehler bei dieser Hose), und mich in Trippelschnitten der Verbesserung annähern.

Perfekte Hosen werden nicht an einem Tag genäht - und wer sagt, dass es die perfekte Hose überhaupt gibt? Ich glaube nämlich, FrauCrafteln hat recht, wenn sie sich und uns fragt, ob die angebliche "perfekte Hose" nicht nur eine verklärte Erinnerung ist. Selbst bei diesem relativ stabilen Cord hier veränderte sich die Passform schon innerhalb einer halben Stunde. Was wäre also "perfekt": ein Hose, die gleich nach dem Anziehen faltenfrei passt? Eine Hose, die nach einer Stunde faltenfrei passt? Eine Hose, die im Stehen perfekt sitzt? Eine Hose, mit der ich bequem auf dem Sofa herumhängen kann? Das sind wiedersprüchliche Anforderungen, die eine einzige Hose gar nicht erfüllen könnte! Also: eine ganz gute Hose zu nähen reicht vorerst aus. Und wenn ich an die vergangenen Hosenkaufdramen zurückdenke, die in Umkleidekabinen vergeudete Zeit und den Frust, dann bin ich mit der Cordhose gut dran: so eine Hose hätte ich damals gekauft und wäre damit sehr glücklich gewesen.

25 Kommentare:

  1. Ich finde die Hose super, und kann dein (anfängliches) Hadern damit auch nicht verstehen, die sitzt nämlich finde ich gut - ein bisschen enger, und dann nächstes Mal mit Elasthan und in der Taille schmaler: passt! Die Taschen hinten würde ich anders platzieren, das wäre ein Änderungsvorschlag (nach dem du ja gar nicht gefragt hast, du darfst also einfach drüberweglesen) - größer und tiefsitzender und ein bisschen anders geneigt.

    Allerdings sag ich jetzt auch mal was ganz Schlimmes: ich finde es überhaupt nicht so erstrebenswert, dass eine Hose - vor allem hinten - keine Falten hat. Denn z.B. die Querfalte direkt beim Gesäß gehört für mich persönlich zu einem Frauenpo irgendwie auch dazu. Wenn die fehlt, sieht es irgendwie komisch aus, seltsam flächig (ohne Unterteilung). Also von hier: alles super!

    LG frifris

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    1. Schließe mich in fast allen Punkten an. Die Größe der Taschen finde ich gut so, aber ich würde sie auch tiefer, schräger und näher aneinander setzen.

      Falten unter dem Po brauchen wir doch, weil wir uns sonst nicht hinsetzen können. Zumindest bei engen Hosen aus unelastischem Stoff. Alternativ könntest Du elastischen Stoff nehmen oder eine weite Hose à la Marlene nähen.

      Danke fürs Zeigen!
      Ehrlich gesagt habe ich zuerst ganz lange Deine schmale Taille bewundert. Damit ist es doch fast egal, was Du untenrum anhast... ;-)

      Liebe Grüße,
      Henriette

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    2. Hatte bereits eine Antwort verfasst heute morgen, sie dann aber doch nicht veröffentlicht weil ich mich nicht traute.
      Aber wenn ihr das nun auch festgestellt habt, dann lass ich es jetzt raus: Lucy, du hast so eine Hammer schmale Taille! :-)
      Also ich glaub so eine 50er Hose mit Wickelbluse würde dir fantastisch gut stehen!

      Liebe Grüße
      Immi

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    3. Danke für eure Rückmeldungen! Mit der Taschenposition werde ich nächstes Mal etwas herumprobieren, das hier ist die Anordnung wie beim Original, das kam mir sowieso etwas komisch vor, weil die obere Kante gerade so einen Tick auf der Passe liegt.
      Eine weite Hose wollte ich mir auf lange Sicht auch noch nähen - ein Wollstoff dafür liegt hier schon seit Jahren. Mal sehen, es dauert sicher noch.

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  2. Ich finde die Passform von der Hose an sich schon ziemlich gut. Wahrscheinlich kannst du mit kleinen Änderungen wie Cord mit Elasthan und das von frisfris angesprochene Versetzen der Taschen noch etwas verbessern. Kann es sein, dass der Bund gerade zu geschnitten ist? Ich kann es auf den Fotos schlecht erkennen, aber mit einem Formbund, der auch an den Seitennähten etwas enger sitzt als der jetzige Bund, könntest du die Passform noch mal verbessern. Formbund mit Naht in der hinteren Mitte ist übrigens mein Trick um eine gute Passform hinzubekommen ;)

    Und auch ich muss mich schuldig bekennen, nach Vollendung meiner Hose an den Falten rumkritisiert zu haben, aber es ist nun mal so wie Frau Crafteln so schön geschrieben hat, schmale Form ohne Falten gibt es nicht, außer man möchte nur stehen ;)

    Liebe Grüße
    Julia

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    1. Ja,, der Bund ist gerade geschnitten - die Konfektion macht es sich da etwas sehr einfach. Die Änderung zum Formbund bei der nächsten Hose ist geplant!

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  3. Hast du keine Strumpfhose drunter an? Meine Erfahrung ist, dass eine dünne Perlonstrumpfhose unter der Hose die Passform enorm verbessert. Das liegt vermutlich daran, dass der Hosenstoff auf der Kunstfaser gleiten kann. Mit ein Paar schwarzen Baumwollsöckchen darüber bleibt der kleine Trick auch dein Geheimnis ! (-:

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    1. Ich glaube meine Leidensfähigkeit für gutes Aussehen reicht nicht so weit, dass ich eine Strumpfhose unter der Hose tragen mag! Das mag gut aussehen, wie es will. Aber Danke für den Tipp!

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  4. Ich stimme dir zu: Einer guten Hose kann man sich mit kleinen Schritten nähern. Ich trage heute auch eine meiner Selbstgenähten; nach zwei Stunden auf dem Boden spielen mit den Enkeln sieht man die ziemlich gute Passform hinten nicht mehr weil der Stoff den Bewegungen nachgegeben hat. Und ich habe für die nächsten Hosen weitere Verbesserungen in der Hinterhand.Auch diese Hose kannst du sicher an der Taille noch etwas enger machen. Zu den Taschen ist schon geschrieben worden.
    Diese Hose sieht schon ganz gut aus. Und wenn du für diese Art Stoff einen "perfekten" Grundschnitt hast ist beim nächsten Stoff vieles anders. Dehnbarkeit bzw Elastizität, das Verhalten beim Tragen und die Dickte des Stoffes erfordern immer wieder Anpassungen. Schöner Gruß Mema

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  5. Die Falten würden mich garnicht stören und die bekommst Du, glaube ich, auch nicht weg. Schon allein wegen der Bewegung. Meines Erachtens ist das einzig Verbesserungswürdige der Bund. Aber das ist doch machbar.
    Ansonsten gilt: Es gibt die perfekte Hose nicht. Es gibt nur die bequeme und gut sitzende Hose. Und das bekommt man durch langsames herantasten an die optimale Paßform (in der Regel und wenn man weiß, welche Hosenform für einen geeignet ist) so einigermaßen hin. Jede Hose ist anders, schon allein durch die Stoffauswahl.
    Im übrigen finde ich es immer wieder schön und hilfreich , wenn auch Bilder von nicht so perfekten Sachen gezeigt werden. Die schönen Bilder sehen wir doch auf dem Cover des Schnittes oder im Heft ;-))
    Also, Danke fürs Zeigen und gutes Gelingen weiterhin
    Liebe Grüße
    Susan

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    1. Danke! Ich dachte mir auch, dass ich es der Nähgemeinschaft schuldig bin, die Hose zu zeigen, auch wenn ich nicht richtig zufrieden bin.

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  6. Ich habe ja auch unanständig viel auf die Hinterfront meiner Mitmenschen geschaut, um die Hosenpassform zu begutachten. Ich habe viel Elend gesehen aber durchaus auch gut sitzende Modelle. Meine Erkenntnis dürfte nicht neu sein, Hosen sitzen oft besser an Figuren mit einer nicht so großen Taille Hüfte Differenz, so wie bei mir , darum kann ich Hosen auch gut kaufen. Ich finde auch , dass deine Hose schon sehr gut sitzt aber deine schmale Taille braucht wahrscheinlich einen Formbund. Die Kriterien für eine perfekte Hose sind für mich nicht unbedingt die, die andere sehen können, sondern mehr die Kriterien, welche ich spüren kann. Also die Hose ist bequem, nichts kneift,die Hose fängt nicht an nach einer Stunde zu rutschen, der Stoff muss sich auch gut anfühlen und erst dann kommt der Punkt Passform, so perfekt wie es meinen Fähigkeiten entspricht.
    Viele Grüße
    Sylvia

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    1. Das ist wirklich wahr. Bequem ist definitiv das erste Entscheidungskriterium.:)

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    2. Ja, da habt ihr sowieso recht. Ich hab mich in der Hose gerade auf dem Sofa zusammengefaltet, und letztlich ist es das wichtigste, dass das geht.

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  7. Ich finde, die kann was. Ich hätte sie wahrscheinlich ein bisschen länger gemacht. Das war jetzt wirklich das einzige, das mir aufgefallen ist :-D Ich bin aber auch eher so die 70er Jahre Schlaghosenfraktion. Die müssen übern Boden schubbern.
    LG

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    1. Mit flachen Schuhen (oder ohne Schuhe) schubbern sie ;)

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  8. Also… Hosen, find ich, sind ja so eine Sache für sich. Die kleinste Figurveränderung (und davon hat man ab Vier Null ja recht viele), macht aus einem super Schnitt ganz plötzlich den vollkommenen Fehltritt. Ich kann dir wärmstens das Buch Pants for Any Body (bin mir nicht sicher, ob ich den Link posten kann, such einfach auf Amazon oder schau auf Twitter, da poste ich ihn für dich) empfehlen. Es hilft, Hosen grundsätzlich zu verstehen, den Schnitt, die Aufgabe, die Falten. Ich habe zwar noch immer nicht den perfekten Schnitt, aber wenigstens weiß ich, wo meine Probleme liegen.
    Bin gespannt :)

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    1. Danke fpr den Buchtipp! Ein Buch zur Passformanpassung fehlt mir grundsätzlich, sowas sollte ich mir echt mal anschaffen.

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  9. Ja, Mensch, das ist doch schon gut. Und es ist schon viel dazu gesagt worden. Ich würde die Hosenbeine auch noch ein wenig länger lassen, macht längere Beine, aber das ist Geschmacksache.
    LG von Susanne

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  10. Hallo, sehr gut geschrieben und beobachtet. Mir ging es kürzlich auch so mit einer vermeintlich perfekten Hose von "Beklopptenburg". Beim ersten Anziehen super und nach ein paar Tagen doch etwas leierig. Den "richtigen" Hosenstoff zu finden ist schon eine Qual und schrecke oft vorm Kauf zurück.
    Bei dem Blog "jungsnaht" ging es kürzlich auch um die Anpassung einer Hose und war alles gut beschrieben...doch die Frau ist groß und hat lange Beine.
    LG
    schurrmurr

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  11. Du gefällst mir ausgesprochen gut in der Hose, da möchte ich mich unbedingt Immi anschließen!
    Bis auf die Kleinigkeiten, die alle schon gesagt sind ist das schon Super! Vor Allem habe ich ganz große Ohren für die Botschaft (überhaupt des ganzen Sewalong) Bloß nicht übertreiben mit der Passform :-)
    LG Birgit

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    1. Ja, diese Botschaft sollte man allgemein beherzigen - man kann sich mit der Anpasserei auch verrückt machen. Irgendwo las ich in einer Diskussion auch mal einen Begriff dafür - auf englisch heißt das "overfitting".

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  12. Jetzt möchte ich auch gerne mal etwas zu diesem Blog und dieser Hose schreiben.
    Deinen Blog finde ich ausgesprochen lesenswert und für meinen Urlaub in Berlin letztes Jahr habe ich hier ein paar nette Shoppingideen gefunden.
    Die Hose finde ich nicht so schlimm, wieso muss Selbstgeschneidertes immer perfekt passen und was ist überhaupt perfekt?
    Ich habe extra einen Kurs zur Schnittmustererstellung besucht, weil ich das Faltenproblem sehr gut kenne, da ich ein sehr starkes Hohlkreuz habe. Das Ergebnis ist immer noch nicht faltenfrei, aber die Kursleiterin hat auch gesagt, dass das bei mir eigentlich gar nicht geht. Immerhin konnte ich die Falten reduzieren. Evtl. hilft es in Deinem Fall auch, wenn Du die Porundung etwas mehr nach aussen rundest (hier fällt mir als Vergleich nur birnenförmig ein) und somit mehr Stoff zu Verfügung steht, in den der Po dann "reinrutschen" kann. Anders kann ich es leider nicht beschreiben.

    Viele Grüße, Johanna

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    1. Ja, an der Schrittnaht muss ich bei der nächsten Hose nochmal rumprobieren, da geht noch was. Der Drang nach Perfektion kommt wohl daher, dass man weiß, dass es noch besser geht - und dann will man das erreichen. "Kriege ich das hin?" ist bei mir auch ein wichtiger Antrieb beim Nähen. Dass "faltenlos" teilweise eben gar nicht geht, darf man aber nicht vergessen. Man kann sich selber auch ein bißchen irre machen mit der Anpasserei, da hilft es bestimmt, wenn einem - wie bei dir - ein Profi sagt, dass es faltenlos gar nicht geht.

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