Donnerstag, 26. Februar 2015

Loben und Lästern: Burdastyle März 2015

Shame on me, meinem Vorsatz für 2015, die Burda-Loben-und-Lästern-Rubrik wieder aufleben zu lassen, konnte ich schon für die Ausgabe 2/2015 nicht treu bleiben. Deshalb rasch die Ausgabe 3/2015 besprochen, die Vorschau für 4/2015 ist schon im Netz aufgetaucht!

Im Jahreslauf nach Burda gibt es im Märzheft Osterdekorationen, Brautkleider und Kleider für Hochzeitsgäste. Da ich im Frühsommer und Sommer auf zwei Hochzeiten eingeladen bin, interessiert mich diese Rubrik diesmal besonders. Aber irgendwie gibt es da nichts, in dem ich mich gerne auf einer Feier sehen würde. Den Schnitt von Kleid 120 mit Raglanoberteil, V-Ausschnitt und großen eckigen Zipfeln am Rock wie in den frühen 90ern, einmal auf Seite 38 in einer Version aus gecrashtem Satin (iiiih!), einmal auf S. 44 als Brautkleid finde ich ganz nett für ein unkompliziertes, lockeres Sommerkleid, aber mehr auch nicht. Aha, und nach langer Zeit gibt es mal wieder Schlaghosen (113, Seite 46) - das ist noch das Bemerkenswerteste.


Das Kleid mit dem größten Nachnähpotenzial für mich findet sich in der Strecke mit den Hawaii-Blumenstoffen, Kleid 127, Seite 29 in einer langen Version: überschnittene Schultern, locker gewickelt, ein geschlossenes Rockteil mit Falten, eine Art Taillenbund, also etwas raffinierter als das übliche Wickelkleid. Es scheint ziemlich locker zu sitzen, ist aber trotzdem tailliert, das sieht wie das ideale Hochsommerkleid aus, aber auch das kurze Kleid (S. 59) aus Unistoff gefällt mir gut. Der Schnitt scheint sich gut mit großen Mustern zu vertragen, vielleicht ist das ja was für meinen "afrikanischen" Waxprint-Stoff? Oder habe ich die Assoziation nur, weil der Waxprint so blau-weiß ist wie der Stoff, den Burda gewählt hat?


Einen Hosenrock, neudeutsch: Culottes möchte ich seit August 2013 haben, als Ette einen Hosenrock zeigte, den sie nach einem Schnittschema von 1942 selbst gezeichnet hatte. Total toll! Und wie man bei ihr sieht, ebenso schön mit eleganten Schnürschuhen wie mit Stoffturnschuhen im Sommer. Der Hosenrock-Wunsch wurde im Oktober 2014 erneuert, als Elke Grüne Blume den Schnitt Girl Friday Culottes ausprobierte, den ich mir daraufhin fast auch besorgt hätte. Glücklicherweise bin ich beim Schnittmusterkauf nicht so spontan, denn der Hosenrock 126 in diesem Heft scheint genau das zu sein, was ich suche: kein Gummizug sondern ein richtiger Bund, mit Taschen und Kellerfalten vorne in den Hosenbeinen. Für gemusterte Culottes bin ich noch nicht reif, ich würde den Schnitt zuerst aus einer schwarzen Viskose-Leinenmischung ausprobieren, um nachzuprüfen, ob Culottes wirklich so lässig, bequem und trotzdem besonders sind, wie ich mir das vorstelle. Und ob ich passende Oberteile und Schuhe dazu habe.

Was meint ihr zu Hosenröcken? Im nächsten Heft wird wohl noch ein anderer, diesmal kürzerer Culotte-Schnitt dabei sei. Ich bin gespannt, wann ich die erste auf der Straße sehe! Burda ist Berlin in Sachen Culottes offenbar einige Zeit voraus.


Positiv aufgefallen ist mir auch Kleid 118 (Kurzgröße) - das könnte an mir nur unter Umständen ein bißchen zu brav aussehen, außerdem scheue ich immer den Aufwand des Änderns und Ausprobierens. Und der Trenchcoatschnitt 128 in der größere-Größen-Abteilung ist auch gut: klassisch und mit allen Details, die so ein Trenchcoat haben muss.


Insgesamt finde ich das Märzheft sehr erfreulich, was aber nicht heißt, dass es gar nichts Belästernwertes gäbe.


Besonders beeindruckt hat mich der asymmetrische Kartoffelsackrock 101 von S. 13. Ich verstehe ja schon die anderen Abwandlungen des Modells (103, 104) nicht, weil ich so einen Rock mit Schlagseite - rechts lang, links kurz - nicht kapiere. Finden das manche Leute hübsch, oder ist es nur "mal was anderes", wie meine Oma gesagt hätte? Modell 101 besteht auch noch aus einer Art Sackleinen und wirkt wie ein Stoffrest, der mit einem Gürtel festgebunden wurde. Hatte das arme Mädchen denn nichts richtiges anzuziehen?


Mitleid überkam mich auch bei Bluse 125a (S. 41): Die Arme, sie muss in einem grauen Sack auf eine Hochzeitsfeier gehen! Wie Aschenputtel vor der Verwandlung, und ein Glitzercollier am Hals kann da auch nihts retten. Vermutlich ist das Teil einfach ungünstig fotografiert, denn von den "Laméfäden im Stoff", wodurch die Bluse "richtig schön festlich" wirken soll, sieht man auf dem Foto leider nichts. Aber ehrlich: selbst aus einem Material mit Glitzer wäre eine Tunikabluse aus Jersey nicht meine erste Wahl als Bekleidung für eine Hochzeitsfeier. Und so sind - wie immer - selbst die schlechten Beispiele noch zu etwas gut: ich weiß jetzt wenigstens ganz genau, was ich nicht anziehen werde. Und in Heft 4/2015 sind wohl ein paar interessante Kleiderschnitte zu erwarten.    

43 Kommentare:

  1. Oh ja, das sehe ich alles genauso - besonders der Kartoffelsack ließ mich etwas ratlos zurück. Obwohl ich auch diese merkwürdig gezipfelten, geschlitzten Kleider (in all ihren gefühlten 8 Varianten) eher bedenklich finde. Gerade in dieser Hochzeitsreihe sieht man wie dämlich und unvorteilhaft das fällt und ich frage mich wer das möchte? Und welche Braut will aussehen als wäre ihr Kleid aus zerrissenen, weißen Lumpen gemacht..?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, bei Zipfeln scheiden sich die Geister, das habe ich mir schon gedacht ;) Mein Lieblingsdetail ist das auch nicht gerade, vor allem ist es wirklich etwas anstrengend, wenn gleich quasi alles gezipfelt ist in so einem Heft. Aber andererseits hat das für mich so eine sommerliche, hippieeske Anmutung, also ein (1) Hochsommerkleid in dem Stil würde ich mir schon gefallen lassen.

      Löschen
  2. Ich bin ja ein Kind der 70-Jahre und kann mich noch gut an "Kartoffelsackblusen" und Schlaghosen erinnern. Ich glaube sogar, meine eigene Mutter hatte sich so ein "Kartoffeldings" für eine Feier genäht.
    Gierig wie ich bin, habe ich mir den Girl Fridays Culottes-Schnitt bestellt. Der Schnitt in der Burda gefällt mir allerdings um längen besser. Vielleicht könnte man ja beide nähen und vergleichen. Jedenfalls hat sich durch diesen Hosenrock-Schnitt der Kauf der Zeitung für mich gelohnt.
    Martina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, ein Vergleich wäre sehr interessant. Ich habe auch 10mal zwischen diesem Schnitt und Girl Friday hin- und hergeblättert, um zu entscheiden, ob ich Burda nähe oder doch noch den anderen schnitt "brauche" - leider gibt es von Girl Friday ja keine Modellzeichnung, soweit ich gesehen habe.

      Löschen
    2. hier http://oliverands.com/product/OLV-LC012GF-D.html
      eine Art technische Zeichnung.
      Du hast Post
      Lieber Gruß
      Elke

      Löschen
  3. Inclusive der AprilAusgabe ist das jetzt das vierte (!) Heft, bei dem ich ich mich weigern muss, es zu kaufen. Eigentlich ist meine burdaReihe lückenlos... Aber zur Zeit finde ich bei den Vorschauen nichts, was mich irgendwie lockt. Ich bin wirklich enttäuscht. Alle zipfelig, asymmetrisch, hawaianisch, schwanger oder einfach hässlich. Wie wird es wohl weitergehen?
    LG,
    Kathrin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das Pendel schlägt bestimmt auch wieder in die andere Richtung aus, dann kommt deine Zeit! Heute Zipfel und Asymmetrie überall, das wird in ein, zwei Jahren wieder total out sein. Pass auf, nach den 90ern (die jetzt wieder hervorgeholt werden) kamen doch die 2000er, und das war Minmalismus, da gibts dann auch wieder was für dich.

      Löschen
  4. Das Märzheft ist meine erste Burdaausgabe in diesem Jahr, die ich mir gekauft habe.
    In der Übersicht fand ich sie erst vielversprechend, aber bei näherem besehen bleibt leider wenig übrig.
    Einzig nähenswert ist auch für mich der Kleiderschnitt 127; aus unifarbenem Stoff gefällt er mir noch besser, da man so die Schnittdetails besser erkennen kann.
    Der Hosenrockschnitt aus dieser Ausgabe überzeugt mich nicht. Ich finde dass dieser Schnitt sogar am jungen Model bieder aussieht. Vielleicht liegt es an der Länge, die ja eigentlich terndy ist...
    Interessant finde ich noch das Kleid 108, das man auch als Shirt nähen kann. Im Heft gefällt mir sogar die Stoffwahl. Eigentlich ein Schnitt, wie ich ihn gerne mag. Schlicht und eher schmal. Fragt sich, ob er auch in echt so funktioniert. Da müßte ich wohl mal ein Probeteil nähen, was ich ja nicht so liebe.
    In der Übersicht hat mir der Sommermantel-106- noch gut gefallen. Am Model im Heft finde ich aber, dass die Taschen zu hoch sitzen, was sich ja leicht ändern ließe und ich weiß noch nicht, ob ich es gut finde, dass der Mantel unten so weit aufklafft.
    Ach ja und die Schlaghose kommt wieder. Ob sie auch für mich wiederkehrt, weiß ich noch nicht; als Kind habe ich diese Hosenform einmal sehr geliebt. Aber für Nastjusha wäre dieser Schnitt ja eigentlich Pflicht, oder?
    LG von Susanne

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, bei 108 frage ich mich das auch, ob das wirklich tailliert ist, oder doch sackig. Zufall, wenn's klappt hat den Schnitt ja schon ausprobiert und ist nicht so ganz überzeugt: Top 107

      In die Länge (Kleid 127 in der langen Version ist ja ähnlich lang wie die Culottes) muss man sich erst "einsehen", glaube ich. Das war jahrelang die biedere Oma-Rocklänge, und darunter hat man das gedanklich abgespeichert, Hier ist diese Wadenlänge schon seit letztem Sommer ziemlich verbreitet an jungen, schicken Menschen, daher habe ich mich schon daran gewöhnt.

      Löschen
  5. Ich glaube, dass das Kleid 127 geradezu prädestiniert für einen Waxprint ist. Hatte direkt die Assoziation, als ich es gesehen habe.
    Mir persönlich gefällt die Jerseytunika ganz gut, allerdings nur zu einer schmalen Hose oder Rock und nicht als HGO.

    LG Luzie

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ah, gut, dass das nicht nur meine Assoziation ist. Die Falten sind bestimmt gut, um das große Muster ein bißchen aufzubrechen, dachte ich mir.

      Löschen
  6. Danke für die Vorschau, ich habe festgestellt, dass auch einige nette Blazerschnitte im Heft sind (falls man so etwas braucht). Das Kleid finde ich auch toll, ich frage mich aber, ob Waxprintstoffe dafür nicht zu steif sind? Obwohl ich noch keinen in den Händen hatte, aber auf den meisten Fotos, z.B. als Röcke verarbeitet, sehen die Stoffe nicht gerade fließend aus.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wenn sie neu sind, sind sie durch das Wachs ziemlich steif, aber das verliert sich wohl mit der Wäsche. Danach haben sie ungefähr den Stand von Patchworkstoffen oder Hemdenstoffen. Ich glaube, das passt ganz gut zu dem Schnitt - bei dem langen Kleid im Heft ist der Stoff ja auch nicht so fließend.

      Löschen
  7. Ich glaube, dass der Stoff nur an dem Rock 101 nach Kartoffelsack aussieht, an einer lockeren Jacke funktioniert er wahrscheinlich gut. Die Zipfel an den verschiedenen Kleidern haben mir spontan eigentlich gefallen, obwohl sie zeitlich so eindeutig einzuordnen sind und da fühle ich mich nicht wirklich zugehörig. Vielleicht wage ich aber einen Versuch mit entschärften Zipfeln; das geht ja einfach zu machen. Culottes sind zum Radfahren sicherlich superpraktisch - insofern wäre das etwas für mich - aber ich bezweifele, dass ich mich darin wohlfühlen würde und das ist ja das Wichtigste. Beim Wickelkleid 127 stimme ich dir zu; das ist für mich das brauchbarste Modell im Heft. Die Fältchen der Bluse 125 erinnern mich an ein Modell aus der letzten La Maison Victor, dort aber viel besser gelöst, denn der gekräuselte Ausschnitt bei Burda lässt die Falten optisch verschwinden. Schade. Interessieren würde mich noch, was ihr von Schnitt 107/108 haltet. Ich schwanke zwischen Sympathie und Skepsis.
    Oops, das ist aber lang geworden ...
    LG
    Siebensachen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ach herrje, ja, bei 125 ist ja auch noch von Fältchen am Ausschnitt die Rede, die man aber nur in der Schnittzeichnung erahnen kann. Bei so viel Gekräuse gehen die ja völlig unter.

      107/108 finde ich auch interessant, ich denke aber, der Schnitt steht und fällt mit der Passform, und dazu kann man anhand der Bilder nicht viel sagen. Angeblich soll das Kleid ja tailliert sein - wenn das stimmt, wäre das vielleicht ein schönes Winterkleid aus Wolle oder Viskosekrepp oder so. Aber ich würde auf jeden Fall erstmal ein Probemodell machen.

      Löschen
  8. Rock 101 ist tatsächlich fürchterlich. Mag sein, dass der Rock mit einem anderen Stoff besser aussieht, aber so bleibt einem echt nichts anderes übrig, als an einen Kartoffelsack zu denken.
    Kleid 118 habe ich gestern abend zugeschnitten und will es als HGO tragen. Der Schnitt hat mir nämlich sofort und auf der Stelle gefallen.
    An die Hosenröcke muss ich mich erst mal gewöhnen, aber ich kann mir vorstellen, dass sie auch für mich ziemlich praktisch wären.
    LG, Sandra

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Kleid 118 ist bestimmt eine sichere Bank - wenigstens mal ein Schnitt und ein Foto, auf dem man die Passform und alle Details richtig gut erkennen kann.

      Löschen
  9. mich hat den Beitrag sehr amüsiert… Danke! Ich gehöre auch zu den Kritischen, deswegen kaufe ich die Burda Hefte immer seltener.
    lg
    Olja P.

    AntwortenLöschen
  10. Ich habe das Kleid 127 gerade aus gemustertem Stoff zugeschnitten und bin gespannt, ob das für mich tragbar wird. Durch den gewickelten Taillenbund und die Falten lässt sich die Taillenweite hoffentlich sehr gut anpassen.Zumindest das Oberteil habe ich bereits probegenäht.
    Grüßle Bellana

    AntwortenLöschen
  11. Hmmmmmmm. .ich habe es gekauft.
    Wegen dem Trenchcoat und wegen einem Overall den meine Tochter zum Abschlussball zu tragen gedenkt. Sonst : mei halt irgendwie immer das gleiche.
    Die sollten mal den Fotograf wechseln und diese überheblichen Locations.
    Dann wär meiner Meinung nach viel getan.
    Früher hatte ich sie im Abo, mittlerweile kaufe ich 1-3 Ausgaben im Jahr.
    Meist eine im April,Mai und eine im Herbst , aber meist auch nur weil die Farben des Jahresübergangs mich ansprechen.
    In einer alten Burda habe ich gelesen (Ende der 90ger) das Burda in Russland Millionen hefte
    verkauft. Das wäre ja Wahnsinn.
    Also brauchen die sich über die kleine Reaktionäre Keimzellen des Widerstandes keine Gedanken machen...
    Die Aprilvorschau fand ich übrigens sehr ansprechend. ..und ich brauche dringend so ein culottedingens. ..

    Liebe Grüße
    Stella

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Genau - man muss sich immer wieder sagen, dass das Hauptgeschäft der Burda nicht in D gemacht wird, sondern dass es in der halben Welt verkauft wird. Und die Russinnen kaufen einfach mehr Hefte als wir, deshalb haben sie auch eine benutzbare Webseite bekommen ;)

      Löschen
    2. "benutzbare Website" hi hi, aber ja du hast Recht die russische Burdaseite ist viel Kundenfreundlicher aufgebaut.

      Löschen
  12. Hosenröcke sind toll. Ich hatte mal einen, so Mitte der 80er Jahre. Der war in Maxilänge und aus weich fallender Viskose. Super Teil... Schick und bequem. Damit war ich damals übrigens auf der Hochzeit meiner Cousine. Vielleicht kaufe ich mir mal diese Burda. Ich bin sonst nicht so ein Fan und im Moment eher auf dem Trip, aus alten (zum Teil für mich zu kleinen) Sachen neue Kleidung für mich zu machen (und zwar ohne Schnittmuster).
    Übrigens: Ich beschäftige mich damit, ob ich neben meinem Gartenblog (auf dem im Winter halt auch nicht soo viel los ist) so ein Nähblog machen soll. Aber da würde wohl nur sporadisch Neues drin stehen. Was haltet Ihr von Blogs, bei denen die Veröffentlichungen in größeren Abständen kommen. Ist das eher schlecht oder stört es nicht, wenn die Beiträge interessant sind?
    Viele Grüße
    Christina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wenn mich die Beiträge interessieren, ist es mir egal, wie oft etwas Neues erscheint. Wenn man Blogs abonniert verpasst man ja auch nichts.

      Löschen
  13. Ich hatte das Heft heute in der Hand. Genau die beiden Teile, die du beschreibst sind mir aufgefallen - der Hosenrock und das Wickelkleid. Der Rest ist Schweigen....
    Leider habe ich die neue Nähmode noch nicht finden können, hier bei uns in der Provinz. Ich will erst schauen,was da drin ist und dann überlegen, ob ich die Burda brauche.
    Grüße Alexandra

    AntwortenLöschen
  14. Ich bin ja hier der HosenrockFan :-) wobei meine Variante von hinten vermutlich mehr Weite hat als der Burdaschnitt. Und ich muß sagen in Ulm läuft da regelmäßig jemand damit rum ;-) (ehrlich gesagt weiß ich nicht ob außer mir noch jemand eine Culottes trägt, da achte ich manchmal zu wenig drauf.
    Das Wickelkleid ist bestimmt eine gute Wahl für deinen großflächig gemusterten Stoff. Das ist auch der einzige Schnitt im Heft der mich richtig anspricht, allerdings landete mein letzter Wickelblusenversuch nach burda im Müll, da ich den vielen Stoff um die Oberweite nicht reduziert bekam (tja, so hat jeder seine Problemchen).
    Danke für die gelungene Zusammenfassung.
    Lieber Gruß
    Elke

    AntwortenLöschen
  15. Danke für die Vorschau und die launigen Worte. Hosenrock finde ich prinzipiell gut (ich bin ja so wahnsinnig praktisch veranlagt...und Radfahrerin), mir erschließt sich nach der Vorschau aber nicht wirklich der Unterschied zwischen dem in der März- und dem in der Aprilausgabe. Nach dem Rest zu urteilen, warte ich auf jeden Fall auf das Aprilheft.
    LG, Bele

    P.S. Das ist ja mal eine interessante Anti-Roboter Kampagne: Am frühen Morgen schon Pizzen auswählen...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der April-Hosenrock scheint mir kürzer und weniger weit zu sein - vielleicht verrät ja die Schnittzeichnung mehr? Ansonsten sehen die Schnitte recht ähnlich aus. Und werden wir wirklich alle Hosenröcke tragen demnächst, wenn es sogar drei Schnitte zur Auswahl gibt?

      Löschen
  16. Hallo Lucy,
    interessanter Beitrag und ich stelle fest, dass Burda-Schnitte eher was für größere Frauen sind.
    Einen Hosenrock hatte ich früher mal aus Tweed und dazu einen Mohairpulli, damit war ich auf Sylt und
    fiel sehr auf. Der Schnitt würde mich rein technisch interessieren.
    LG schurrmurr

    AntwortenLöschen
  17. Oh, was, iiiich hab dir Flausen mit meinem Hosenrock in den Kopf gesetzt? Das freut mich sehr zu hören, meiner wartet seit seiner Entstehung auf ein Geschwisterchen :-)
    Die März-Burda ist mir noch gar nicht bewusst über den Weg gelaufen, da muss ich doch mal demnächst im Zeitschriftenladen gucken. Das Kartoffelsack-Kleid erinnert mich stark an Arielle, wo sie sich aus dem alten Segel ein Kleid wickelt.^^
    lg ette

    AntwortenLöschen
  18. Hosenröcke sind für mich fester 80er Jahre Bestandteil, bin mal gespannt ob das wirklich ein Revival geben kann (vielleicht kürzer)?
    Schlaghosen mag ich weil ich diese Silhouette für mich vorteilhafter finde als eine Möhren-Silhouette. Mit schmalen Hosen wirkt natürlich schönes Schuhwerk besser.
    LG Ute

    AntwortenLöschen
  19. Oh, schön, dass Du mal wieder ein Burda-Loben-und-Lästern schreibst. Diesmal unterschreibe ich alles! Die graue Tunikabluse ist mir als Hochzeitsoutfit komplett unverständlich, obwohl der Schnitt ansonsten gar nicht so verkehrt ist. Das Kleid 127 überzeugt mich auch in beiden Längen. Zum Thema Hosenröcke kann ich nur sagen, ausprobieren. Immerhin hatte ich zu meiner Konfirmation einen Hosenrock getragen. Im Moment bin ich noch nicht so richtig angezogen, so eine Culotte zu nähen. :-) LG Griselda K

    AntwortenLöschen
  20. Hallo Lucy, schaute mir das Heft vorhin mal an, die Hochzeitsmode ist exakt die aus Heft 2/13 mit den gleichen Fotos. Denken die, wir merken das nicht!
    Den Hosenrock fand ich auf die Schnelle nicht.
    LG schurrmurr

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Öhm, bist du sicher? In Heft 2/2013 ist Hochzeitsmode in großen Größen: Burda 2/2013. In 3/2013 ist dann Hochzeitsmode für die anderen Größen, aber das sind auch ganz andere Sachen: Burda 3/2013.

      Löschen
  21. im augenblick zweifle ich sehr an meinem gedächtnis - die 80ger, ja durchaus, ich war dabei, aber!: ich kann mich null an hosenröcke erinnern, aber wirklich nicht das kleinste bisschen...seid ihr euch sicher? ;-) heute jedenfalls, mag ich sie nicht so gerne. für`s rad? nö, da könnte ich mir bestens diesen formidablen nastjusha-richter-rock vorstellen...
    grüße
    mimi, grübelnd ob ihrer vergangenheit...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hm, ich verbinde Hosenröcke auch eher mit den 70ern, ich glaube ich hatte in der Grundschule mal sowas. Und dann hatte ich Mitte der 90er einen knielangen Hosenrock aus moosgrünem Samt.

      Löschen
  22. Das sagt Wikipedia über den Hosenrock (und die Zeiten, in denen er getragen wurde): "Der Hosenrock kam um 1900 auf und hieß zunächst geteilter Rock oder frz. jupe-culotte. Er wurde von Frauen zum Radfahren und Wandern getragen und entstand als Kompromiss zwischen dem Rock als üblicher weiblicher Beinkleidung und der Hose als praktikabler Bekleidung für das Fahrradfahren, das zu dieser Zeit als Mode gesehen wurde[1]. Der Hosenrock war damit bis zum Ersten Weltkrieg eine praktische Alternative zum Rock, da das Tragen von Hosen bis zu dieser Zeit für Frauen ein Tabu war. Der Hosenrock erlebte in den 1960er Jahren einen Popularitätsschub, der aber im Laufe der 1990er wieder verebbte." LG Christina

    AntwortenLöschen
  23. Ich hatte in den 80-er Jahren einen heissgeliebten Hosenrock und habe ihn bis er auseinanderfiel an zu jeder Gelegenheit bei jeder Tag und Nachtzeit, leider fand ich danach nie wieder einen,jetzt kann ich vielleicht einen naehen habt vielen Dank fuer die vorschau sonst haette ich es verpasst, da ich in frankreich lebe. schoenen Abend noch Christel

    AntwortenLöschen
  24. Ich liebe deine Burda Loben und Lästern Rubrik, dabei entdecke ich immer wieder einen Schnitt der doch ganz reizvoll ist. Wie hier Kleid 127.
    Culottes, ja die haben mich im letzten Herbst auch beschäftigt. Bei der Überlegung ob ich mir eine nähen möchte, habe ich erstmal eine Kauf Culottes probiert und finde das sie im Sommer mit offenen Schuhen doch sehr gut funktioniert. Am liebsten in einem klassischen einfarbigen Ton aus einem leichten Stoff...perfekt. Bei der modeflüsterin gibt es einen schönen Artikel über Figurtyp und Hosenrock (http://blog.modefluesterin.de/2014/10/05/herbst-trend-culotte-welchem-figurtyp-steht-der-hosenrock-wirklich/#.VQfkK0LFngo)
    Ach und Sea of Teal hat sich im letzten Jahr einen Hosenrock genäht nach Burda 5/2014. /http://seaofteal.blogspot.de/2014/06/pastell-culottes.html)
    Liebe Grüße Andrea

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für die Links! Komischerweise kann ich mir Culottes derzeit am besten mit offenen schuhen mit Absatz vorstellen, was ja nun gar nicht in die Jahreszeit passt. Ich hoffe ich komme am Wochenende zum Nähen - und dann mal sehen, ob geschnürte Pumps mit Absatz dazu passen. Wenn nicht, habe ich ein Schuhproblem.

      Löschen
  25. ja, der Rock des Grauens. Wenn ich mich recht erinnere, dann stand da sogar wortwörtlich dabe "als ob Sie sich eine Decke umgewickelt haben" oder so ähnlich. Frage ist nur: Wer will so was?

    AntwortenLöschen

Vielen Dank für deinen Kommentar!