Mittwoch, 25. November 2015

Auflösung einer Handweberei, Nähkurse in Kreuzberg und eine Ausstellung

Nach dem wunderbaren Nähbloggerinnentreffen in Köln hats mich erstmal umgehauen. Erst die Anschläge in Paris, von denen ich in Köln erst am späten Samstag Nachmittag etwas mitbekam, halb erkältet, immer noch schlapp, dann eine Familienfeier, bei der es ganz viel bedenkliches Gerede der Genration 75+ über Flüchtlinge zu überstehen gab - ich habe mich eine Woche in der fränkischen Provinz verkrochen, mir Luxuswolle gekauft, und war froh, die Nachrichten nur gefiltert durch die Fränkische Landeszeitung oder die Fürther Nachrichten mitzubekommen. Das tat mal gut.

Zum Einstieg ein paar Ankündigungen und Hinweise, die schon länger in der Pipeline warten:

Wie verkauft man eine Handweberei?


Flyer Handweberei Hinder
Keine einfache Frage, denn die Handweberei Hinder, ein Traditionsunternehmen aus Gladenbach in der Nähe von Marburg, verfügt noch über einen ansehnlichen Bestand handgewebter Wollstoffe aus den letzten Jahrzehnten, einen großen Vorrat kardierter Wolle und einen von ehemals vielen Flachwebstühlen, der eine neue Besitzerin sucht. Einer der Firmenerben kontaktierte mich vor einigen Wochen, um eventuell Interessentinnen zu finden, wobei allerdings ein meterweiser Verkauf der Stoffe in kleinen Mengen nicht möglich sein wird. Falls ihr aber Stoffladenbesitzerinnen oder Weberinnen seid, könnt ihr euch mit Horst Hinder per Mail (hier auf der Webseite der Weberei) in Verbindung setzen.

Näh-Workshops in Kreuzberg



Nähkursflyer Kiki Bergmann-Ostendorf

Im Modulor-Haus am Moritzplatz gibt's jetzt wieder Nähkurse! Die Nähabteilung bei Modulor hatte sich ja ziemlich ausgedünnt, nachdem das Linkle Nähinstitut ausgezogen war. Der neue Näh-Ort heißt à la mode, dort finden Dienstags, Mittwochs und Donnerstags Nähworkshops mit Kiki Bergmann-Ostendorf statt - Informationen dazu findet ihr entweder auf ihrer Facebookseite Von Ostendorf Modedesign oder direkt bei à la mode.

"Mit Faden": Vier Textilkünstlerinnen in der Linienstraße


Im Atelier tapa läuft bis zum 6. Februar nächsten Jahres eine Gruppenausstellung von Tatyana Kotlyar (Russland), Diana Lavoie (USA), Inga Liksaite (Litauen) und Gudrun Leitner (Österreich), vier Frauen, die auf sehr unterschiedliche Weise großformatige Bilder aus Stoffen und Fäden schaffen. ich habe mir die Ausstellung - geöfffnet ist Freitag und Samstag jeweils von 12-16.00 Uhr und nach Vereinbarung - noch nicht ansehen können, werde das aber so schnell es geht nachholen, den Eindruck auf der Webseite des Ateliers tapa macht mich nämlich sehr neugierig.

3 Kommentare:

  1. Danke für den Hinweis auf die Weberei - das ist bei mir in der Nähe! Ich werde auf jeden Fall mal Kontakt aufnehmen.
    LG
    Siebensachen

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  2. Schöner Tipp mit der Ausstellung, das würde ich gerne sehen und hoffe es im neuen Jahr zu schaffen
    Hoffe du bist wieder richtig fit! Am Wochenende bin ich leider nicht dabei.
    Viele Grüße Karen

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  3. He, wie schön, dass du dich in unserer Gegend erholt hast, wenn es das Einzugsgebiet der "Fränkischen Landzeitung" war (ein sehr informatives und unverzichtbares Medium - nur mal so am Rande), dann wohl bei mir gerade um die Ecke.
    Gruss Ute

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