Posts mit dem Label Sew-along werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Sew-along werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 17. November 2013
Weihnachtskleid-Sewalong I
Weihnachten kommt für mich immer so überraschend! Ich weiß aus erster Hand von Leuten, die schon seit Wochen Pläne für das Weihnachtskleid schmieden, schon vor Monaten vorausschauend Stoff kauften und die nun bestens präpariert in den mittlerweile traditionellen Weihnachtskleid-Sewalong starten können. Nicht so ich. Den ersten Gedanken an das Weihnachtskleid verschwendete ich Dienstag Abend, als ich erfuhr, dass der Sewalong im Blog vom Me made Mittwoch beim Mittwochsbeitrag schon mal angekündigt werden sollte. Was, war es also schon wieder so weit? „Ich habe keine Idee!“ war der erste, „Ich habe keinen Stoff!“ der zweite und „Ich habe keine Zeit“ der dritte Gedanke, die mir durch den Kopf schossen.
"Kein Stoff" ist natürlich unendlicher Blödsinn [Gelächter vom Band bitte dazudenken], die Idee entwickelt sich meistens aus dem Material, nur der Zeitmangel ist derzeit nicht ganz von der Hand zu weisen. Daher präsentiere ich für heute erstmal hochfliegende Pläne, was davon umzusetzen ist, wird sich zeigen.
Also: ich habe da noch gut drei Meter leichten, karierten Kleiderstoff mit Wollanteil in weihnachtlichem rot-grau-schwarz. Ein sehr toller Stoff, der schon seit Anfang 2012 bei mir lagert. Nachdem der Fabrikverkauf vor einigen Wochen aber noch viel schönere Stoffe erbracht hat, bin ich eher geneigt, die älteren schönen anzuschneiden. Für das Karo schwebte mir jedenfalls schon lange ein Schnitt vor, bei dem das Karo durch Raffungen oder Falten aufgebrochen wird. Sowas wie Kleid 108 aus Burdastyle 3/2012, ein Kleid aus Webstoff mit einem zum Knoten geschlungenen Oberteil.
Bei dem Schnitt kome ich nicht um ein Probeteil herum, um herauszufinden, wie und wo der Knoten wirklich sitzt, außerdem ist das Schnittmuster eine Langgröße, und Ärmel (dreiviertellange?) sollte mein Kleid auch bekommen. Da ich die Nähanleitung nicht ganz verstehe, wäre es ohnehin gut zu wissen, welches Teil wohin kommt, weil ich beim Zuschneiden ja das Karo platzieren muss. Ich habe eine relativ genaue Vorstellung, wie das später aussehen soll – nämlich wahnsinnig schick nach Vivienne Westwood! Oder Alexander McQueen! Bei Pinterest habe ich zum Beispiel auf diesem Board einige Inspiration gefunden.
Jetzt bin ich aber gespannt, ob es beim Weihnachtskleid-Sewalong noch mehr Karokleider geben wird - Katharina sammelt die Teilnehmerinnen im Me-made-Mittwoch-Blog.
Montag, 15. April 2013
Himmelfahrtskommando II: Der Plan
Nein, ich bin noch nicht von der Fahne gegangen, auch wenn mein Beitrag etwas später erscheint. Glücklicherweise war ja bis heute nur theoretisches Nähen nötig - und mehr ist in der vergangenen Woche auch nicht passiert. Gestern war hier der erste wirkliche Frühlingstag, daher fiel das geplante Schnittmuster-Kopieren aus. Ich fühlte mich wie ein kleines Nagetier, das nach dem langen, langen Winterschlaf zum ersten Mal wieder ans Tageslicht kommt, blinzelt, die rosa zitternde Nase in den Wind hält und ganz überwältigt und überfordert von all dem ist, was es da draußen sieht und hört und riecht. Ist es wieder zurück in seinem Bau, wirft es sich nur noch erschöpft aufs Sofa, legt die durchgetretenen Pfoten hoch und versucht die vielen neuen Eindrücke zu verarbeiten. Auf jeden Fall setzt es sich nicht mit Schnittmusterbögen auseinander.
Aber gut geplant ist halb genäht, das wissen auch unsere Sew-along-Organisatorinnen Steffi und Alex und gaben für die Marschroute einen Fragekatalog vor, dem ich mich heute widme. Ich habe vor, das Kleid Nummer 108 aus Burda 6/2008 zu nähen.
1. Was ist zu tun, um das Ziel zu erreichen? Anfangen. Erfahrungsgemäß ergibt sich der Rest von allein (naja, bis auf die 10 Knopflöcher - die wären ein Grund, das Kleid bis Himmelfahrt 2014 abhängen zu lassen.).
2. Muss der Schnitt noch geändert werden? Vermutlich sind keine grundlegenden Änderungen nötig. Das Kleid scheint aber insgesamt enger zu sein, als man sich das so vorstellt - einige Schnittrezensentinnen bei Pattern review verzichteten auf das Gummiband. Wenn mehrere Leute unabhängig voneinander an der gleichen Stelle den vorgezeichneten Weg verlassen, macht mich das misstrauisch - dann stimmt möglicherweise das Kartenmaterial nicht. Also, notieren: Schnitt sorgfältig ausmesssen (vor allem untenrum). Außerdem möchte ich Taschen in die Seitennaht einbauen. Frau muss sie ja nicht ständig benutzen, aber eine Tasche oder zwei haben noch nie geschadet.
3. Muss noch etwas besorgt werden? Nein, ich habe sogar passende Knöpfe.
4. Welche Arbeitsschritte sind nötig? Schnitt herauskopieren, Taschenbeutel zeichnen, zuschneiden, Einlage aufbügeln, nähen, also nichts, was vom üblichen Verfahren abweicht.
5. Wie viel Zeit hab ich realistisch gesehen? Wenig. Die Nähzeit geht im Moment von der wichtigen auf-dem-Sofa-liegen-und-an-die-Decke-starren-Zeit ab und von der draußen-sein-und-sich-über-den-Frühling-wundern-Zeit. Da das Nähprojekt aber nicht sonderlich kompliziert ist, bin ich ganz optimistisch, das Ziel in kleinen Schritten zu erreichen - jeden Tag ein bißchen.
6. Welche Probleme könnten auftreten? Der Stoff hat eine eingebaute Falle: Das Muster läuft nicht nur in eine Richtung, es ist auch quer zum Fadenlauf gedruckt. Schnittauflagepläne sind daher obsolet. Und eine Pagode mitten auf dem Po wäre auch nicht so günstig.
7. Wo sind die Abkürzungen? "Abkürzungen sind Umwege", sagt mein Schwiegervater immer, und nach dieser fränkischen Weisheit werde ich mich richten.
Alle Planungen sammelt diese Woche Steffi.
Aber gut geplant ist halb genäht, das wissen auch unsere Sew-along-Organisatorinnen Steffi und Alex und gaben für die Marschroute einen Fragekatalog vor, dem ich mich heute widme. Ich habe vor, das Kleid Nummer 108 aus Burda 6/2008 zu nähen.
1. Was ist zu tun, um das Ziel zu erreichen? Anfangen. Erfahrungsgemäß ergibt sich der Rest von allein (naja, bis auf die 10 Knopflöcher - die wären ein Grund, das Kleid bis Himmelfahrt 2014 abhängen zu lassen.).
2. Muss der Schnitt noch geändert werden? Vermutlich sind keine grundlegenden Änderungen nötig. Das Kleid scheint aber insgesamt enger zu sein, als man sich das so vorstellt - einige Schnittrezensentinnen bei Pattern review verzichteten auf das Gummiband. Wenn mehrere Leute unabhängig voneinander an der gleichen Stelle den vorgezeichneten Weg verlassen, macht mich das misstrauisch - dann stimmt möglicherweise das Kartenmaterial nicht. Also, notieren: Schnitt sorgfältig ausmesssen (vor allem untenrum). Außerdem möchte ich Taschen in die Seitennaht einbauen. Frau muss sie ja nicht ständig benutzen, aber eine Tasche oder zwei haben noch nie geschadet.
3. Muss noch etwas besorgt werden? Nein, ich habe sogar passende Knöpfe.
4. Welche Arbeitsschritte sind nötig? Schnitt herauskopieren, Taschenbeutel zeichnen, zuschneiden, Einlage aufbügeln, nähen, also nichts, was vom üblichen Verfahren abweicht.
5. Wie viel Zeit hab ich realistisch gesehen? Wenig. Die Nähzeit geht im Moment von der wichtigen auf-dem-Sofa-liegen-und-an-die-Decke-starren-Zeit ab und von der draußen-sein-und-sich-über-den-Frühling-wundern-Zeit. Da das Nähprojekt aber nicht sonderlich kompliziert ist, bin ich ganz optimistisch, das Ziel in kleinen Schritten zu erreichen - jeden Tag ein bißchen.
6. Welche Probleme könnten auftreten? Der Stoff hat eine eingebaute Falle: Das Muster läuft nicht nur in eine Richtung, es ist auch quer zum Fadenlauf gedruckt. Schnittauflagepläne sind daher obsolet. Und eine Pagode mitten auf dem Po wäre auch nicht so günstig.
7. Wo sind die Abkürzungen? "Abkürzungen sind Umwege", sagt mein Schwiegervater immer, und nach dieser fränkischen Weisheit werde ich mich richten.
Alle Planungen sammelt diese Woche Steffi.
Rubriken
Burdastyle,
Kleid,
Nähen,
Sew-along
Abonnieren
Posts (Atom)


