Sonntag, 20. Dezember 2009

Die Gewinnerinnen und ein paar Antworten



So, mein Glücksfee-Notar war Freitag Vormittag arbeiten, daher habe ich die Verlosung selbst in die Hand genommen, Nummern gezogen und Kommentare abgezählt.

Nummer 7 - Stellamaria/ Das kleine Haus
Nummer 14 - Petra/ bei flickr
Nummer 32 - Ingrid/ Allerleisocken

Stellamaria und Ingrid konnte ich kontaktieren, und ich hoffe Petra kommt hier vorbei, liest dies und schreibt mir eine Mail mit ihrer Adresse an nahtzugabe AT gmail PUNKT com.

Allen Mitmacherinnen herzlichen Dank - sagte ich schon, wie sehr ich mich immer über Anmerkungen und Fragen von euch freue? Und dieses Mal habe ich auch noch eine ganze Menge Blogs entdeckt, die ich noch gar nicht kannte.

Wie Ingrid und Teresa schon richtig vermutet hatten, liegen unter den Steinen einige der Häkeltaschentücher von meiner Oma. Ich benutze sie nicht als Taschentücher (viel zu schade!), und leider auch sonst nicht, obwohl ich schon lange darüber nachdenke, sie irgendwie zu vernähen (natürlich ohne sie zu zerschneiden), aber die richtige Idee ist mir noch nicht gekommen.

Guilitta fragte nach einer Anleitung - Margaret Oomen, die Erfinderin dieser Häkelsteine, veröffentlichte in der September/Oktober-Ausgabe der amerikanischen Häkelzeitschrift Crochet today eine Anleitung für umhäkelte Steine, lacy river rocks. Da ich diese Zeitschrift noch nie in der Hand hatte, kann ich überhaupt nicht beurteilen, ob es sich lohnen würde, das Heft zu beschaffen. Ich bin aber mit nur ein paar Versuchen auch zu einem Ergebnis gekommen - man muss ja nicht gleich mit dem feinen Spitzenhäkelgarn anfangen.

Für die Mitte suche ich mir jeweils ein Spitzenmuster, das in Runden von der Mitte aus zu häkeln ist. An das Muster anschließend häkele ich Luftmaschenbögen, zuerst mit fünf Luftmaschen pro Bogen, in der nächsten Runde mit sieben Luftmaschen, dann mit neun, und so weiter, so dass ein flaches Spitzengebilde entsteht. Wenn die Fläche so groß ist, dass sie die Oberseite des Steins fast bedeckt, verkürze ich die Luftmaschenbögen in jeder Runde wieder um zwei Maschen.

Das Netz aus Luftmaschenbögen ist sehr flexibel und passt sich allen Unregelmäßigkeiten des Steins sehr gut an. Die Umhüllung muss also nicht von vorneherein passgenau gehäkelt werden. Wenn man das halbfertige Häkelwerk immer wieder über den Stein zieht, merkt man schon, ob man eher mehr oder eher weniger Luftmaschen braucht. Die Luftmaschenbögen verkleinere ich so immer weiter, bis das Netz auf der Rückseite "zusammengehäkelt" werden kann.



Das Bild von der Rückseite hier ist nun ausgerechnet ein schlechtes Beispiel, hier verwendete ich nämlich ein Muster aus Stäbchengruppen abgewechselt mit Luftmaschen, keine Bögen. Aber das Prinzip ist das gleiche.
Einen schönen vierten Advent und nur Mut beim Einhäkeln von Lieblingssteinen, es ist nicht schwer!

4 Kommentare:

  1. Ich habe auch so massig viele alte Taschentücher und dachte schon oft über eine nähtechnische Verwendung nach!
    Ja und Geschenke machen das steht mir auch noch die folgenden Tag/Stunden bevor, paar Aufträge sind auch noch zu vollenden, herrjemine, immer dieselbe Hast kurz vorm Fest! :)
    Liebe Grüße von Uta!

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  2. Ich könnte mir die Taschentücher per Hand apliziert auf einem (dunklen) einfarbigen Stoff gut vorstelllen. Zerschneiden kommt ja gar nicht in Frage. Dein "Kleid" für die Steine ist wirklich faszinierend. Ich wünsche Dir noch schöne weiße Tage.

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  3. sehen aus wie Spinnweben-umsponnene-Steine...find ich wunderschön...und auch dein Bild von der Rückseite, alles andere als nicht gelungen;-)!
    Lieben Gruss
    Susanne

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  4. Das ist ja eine witzige Idee :)

    LG Shippymolkfred

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Vielen Dank für deinen Kommentar!