Dienstag, 14. August 2012

Wochenrückblick KW 32




1. Applikationen mit der Nähmaschine waren das Thema beim Quilttreffen am Sonntag. Mit einigen Tricks von Floh gings schon viel besser als bei meinen früheren Versuchen. Ein Grund dafür war bestimmt auch die Nähmaschine im Nadelwald, die sich auf eine langsame Geschwindigkeit stellen lässt - vielleicht brauche ich doch irgendwann eine neue, moderne, die nicht nur "schnell" kann?

2. Die Lesedühne ist eine Lesebühnenveranstaltung im Südblock, es lesen immer vier Stammautoren (darunter Marc-Uwe Kling - seit kurzer Zeit bin ich Fan), und ein wechselnder Gastautor. Lesebühnenleseungen machen definitiv nur richtig Spaß, wenn man einen Sitzplatz hat und es einem egal sein kann, dass es weiter hinten heiß und voll ist. Ich war weiter hinten und dachte die ganze Zeit "vielleicht sollte ich mal wieder ein gutes Buch lesen, zuhause im Sessel". Der typische Lesebühnensound - ein bestimmter Duktus, die Metaphern, ein bestimmter Vortragsstil - kann auf die Dauer enorm enervierend sein, und ganz schön austauschbar. Aber vielleicht hätte ich die Lesung freundlicher aufgenommen, hätte ich sie in einem Sessel sitzend erleben dürfen. Marcel Reich-Ranicki sagte einmal, er lese zu rezensierende Bücher am Schreibtisch, nicht im Sessel - jetzt weiß ich, wieso.   

3. Paste-up in der Werbellinstraße, Neukölln - die meisterliche Figur ist auf mehrere Theaterplakate geklebt, die wiederum auf einem Altkleidercontainer kleben. Bilder von diesem/dieser KünstlerIn sehe ich öfter, dies ist aber das erste unversehrte, das ich finden konnte. 

8 Kommentare:

  1. Ich liebe diese Nähmaschienen stickereien,...habe das auch für mich entdeckt.
    Sehr hübsch
    Grüße FadenFräulein

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  2. Ah, der Fisch ist super geworden! Zum Üben ist eine langsameres Nähtempo bestimmt gut. Wenn man schon geübter ist, dann geht es sicherlich auch mit schnellem Tempo ( so wie bei Susanne).

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  3. Die Applikationen sind wirklich schön geworden!

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  4. Bei Applikationen wird ganz deutlich, wie sich die Sichtweise ändert. Bis vor ein paar Jahren gab es nur die Einzackelung mit dichtem Zickzack, das sieht man gerade gar nicht mehr.
    Und solche Applis schauen nun in meinen Augen richtig altbacken aus.
    Viele modische Textilien sind heutzutage so kurzlebig, dass es wohl gar nicht mehr zum unvermeidlichen wegfransen der aufgesetzten Stoffe kommt. Deshalb ist das völlig OK so. :)

    Ich gäbe was drum, den Herrn Kaminer mal live in Berlin zu erleben, seine CDs habe ich gerade gehört. Der Akzent ist herrlich und die Geschichten sehr amüsant. Nicht alle Autoren sind auch gute Vorleser......

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    1. Ach, so altbacken finde ich Applikationen mit Zickzack per se nicht - wenn nur die Motive nicht zu verkünstelt und kleinteilig sind. Früher mussten es ja oft gleich ganze Wandbilder sein.

      Herr Kaminer ist, soweit ich weiß, auch noch ein großer Anekdotenerzähler, seine Lesungen sind beste Unterhaltung!

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  5. Deine Applikation ist suuuper geworden, so richtig fröhlich :)
    Ich freu mich das es nun besser klappt mit den "engen Kurven" tue ich mich auch immer sehr schwer :)

    LG Schnulli

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  6. Auf Marc-Uwe Kling stehen wir hier auch gerade total.Leider wurde sein Auftritt hier in Trier abgesagt.Vielleicht gab es ja zu wenig Nachfrage, na ich hoffe mal der Herr war nur unpässlich und er tritt nochmal hier auf.L.G.

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  7. Vielleicht brauchst du keine neue Nähma, sondern eine ganz alte (muskelkraftbetrieben). Damit kann man schön langsam (aber auch schnell) machen und das sogar bei Stromausfall :)
    LG Christoph

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