Donnerstag, 19. September 2013

Wie der Zufall so spielt


Menschen, die regelmäßig Mittagsschlaf halten, seien gesünder, klüger, leistungsfähiger, ja glücklicher als andere – diese bahnbrechende Erkenntnis der Wissenschaft hatte ich im Frühjahr so oft gelesen, dass ich große Lust bekam, die Mittagsschlaf-Decke fürs Bürosofa zu nähen, die schon so lange geplant war. Ich habe ja einen Schreibplatz in einer Bürogemeinschaft, und dort steht ein nickerchengeeignetes Sofa auf dem Gang. Auch wenn ich davon bisher nur wenig Gebrauch gemacht habe – das gefürchtete Nachmittagstief ab 14.00 Uhr war in letzter Zeit weniger tief – ist es ja immer gut, vorbereitet zu sein.


Wollstoffreste hatte ich schon seit längerer Zeit gesammelt, und von Wiebke und Frau Kirsche wurde ich großzügig mit Zuschnittresten versorgt – vielen Dank nochmal dafür! Wie das Muster zustande gekommen ist, darüber könnte ich euch jetzt lange rätseln lassen: es sieht ja irgendwie nach moderner Kunst aus. In Wirklichkeit ist die Anordnung Zufall, oder besser gesagt, ein gesteuerter Zufall.


Für Zufallsquilts gibt es ja eine Menge Anleitungen. Manche basieren darauf, dass man einfach eine Menge Stoffschnipsel in eine Tüte steckt und die Schnipsel Stück für Stück zufällig zusammennäht. Das ergibt ein ansehnliches Ergebnis, wenn sich in der Tüte ein paar schöne moderne Quiltstoffserien, vielleicht gemixt mit ein paar Punkten und einfarbigen Stoffen in gefälligen Farben befinden. Mit dem Inhalt meiner Baumwollstoff-Kiste funktioniert das nicht: Merkwürdige Stoffe in Kombination mit noch mehr merkwürdigen Stoffen neutralisieren sich nicht gegenseitig, oder jedenfalls nur manchmal.


Diese Anleitung für einen Quilt, die ich über Textile Ideen fand, war deshalb ein guter Ausgangspunkt, um den Zufall einzubeziehen, sich ihm aber nicht völlig auszuliefern. Für den Quilt verwendete ich Wollstoffreste in schwarz, schwarz-weiß, grau, dunkelblau, braun, dunkelrot als Hauptfarbe und Reste in einfarbig rot und rotem Fischgrat als Akzentfarbe. Während die Originalanleitung mit langen Streifen aus Patchworkstoff arbeitet, sind bei mir die langen Streifen aus verschiedenen Stoffen zusammengesetzt. Ich schnitt einfach nach und nach alle Reste in 12 cm breite Streifen und fügte sie grob nach Farben geordnet zusammen, so dass ich 20 Streifen von etwa 1,20 m Länge erhielt. Diese Streifen setzte ich dann in zufälliger Reihenfolge abwechselnd mit kurzen Stücken aus den Akzentfarben zusammen zu einem einzigen, mehr als 25 Meter langen Streifen.

Was dann kommt, macht richtig Spaß: Wann kann man schon mal mehr als 10 Meter einfach nur geradeaus nähen? Der Streifen wird der Länge nach zusammengefaltet. Da die Näherei nicht besonders präzise sein muss, reicht es aus, einfach die beiden Enden zusammenzulegen, so, dass der Streifen nicht in sich verdreht ist, und von dort aus Richtung Bruch entlang der Längskante loszunähen. Den Bruch schneidet man auf und faltet den Streifen wieder zusammen und näht wieder an der Längskante entlang - und das so lange, bis ein rechteckiges Deckenformat entstanden ist. Dann aufhören!


Durch die farblich vorsortierten Streifen kommt es zu einer abwechslungsreichen Quiltfläche mit helleren und dunkleren Partien und genügend Kontrasten, dass die Sache nicht langweilig wirkt - und ohne dass man beim Falten und Nähen noch Einfluss darauf hätte. Um so eine unzufällig-zufällige Stoffanordnung bewusst herzustellen, hätte ich lange herumrpobieren müssen.


Die gepatchte Oberseite verarbeitete ich dann ganz konventionell weiter: die Rückseite besteht aus einem großen Reststück karierten Baumwollflanells, als Füllung dient eine dünne und günstige Fleecedecke. Die Decke wurde jeweils in einigem Abstand von den Nähten quer durchgesteppt. Und so werde ich nun ab und an unter dieser Decke dem Glück und dem Erfolg entgegenschlafen.

41 Kommentare:

  1. Deine Decke gefällt mir sehr gut - wirkt wollig-kuschelig und die gedämpften Farben sind super. Ein Bürosofa hätte ich auch gern. Ich kann mein Zimmer zwar abschließen, aber ein Sofa hineinstellen geht leider nicht.(note to self: vll. eine Faltmatraze im Schrank aufbewahren?)

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  2. eigentlich sind das gar nich so meine Farben...aber DIESE Decke gefällt mir mega gut...voll toll...vor allem vor dem roten Auto! ;-))

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  3. Ha! Meine Streifendecke soll fast genauso werden. Wollte ich nicht jeden gepatchten Streifen mit einem unifarbenen unterbrechen:
    http://pedilu.blogspot.de/2013/06/ein-kleiner-stapel-reste.html

    Aber vielleicht lässt sich die Methode ja auch an meine Bedürfnisse anpassen: Wenn man zuerst einen ganz langen gepatchten Streifen näht und an diesen anschließend seitlich einen unifarbenen drannäht, müsste es doch auch funktionieren, oder? Ich lasse mir diese Idee mal durch den Kopf gehen …

    Danke jedenfalls für diese wunderbare Inspiration! Ich sah mich schon 6 Monate lang Anordnungen planen :.D

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    1. Ja, das müsste so funktionieren - dann hast du nachher immer abwechselnd einen gepatchten und einen einfarbigen Streifen. Das ist auf jeden Fall einfacher, als Reihe für Reihe zu planen und wahrscheinlich siehts durch den Zufallsanteil sogar besser aus als etwas Geplantes.

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  4. Tolle Decke! Ich mag das Muster, ich mag die dunklen Farben, und vor allem mag ich das Material (Wollstoff ist mein Lieblingsmaterial). Sie würde sich auch auf meinem Sofa ganz gut machen :).
    Mich würde interessieren wie viel Arbeitsstunden so ungefähr in so einer Glück-Und-Erfolg-Decke stecken – ich bin dem Glück und Erfolg auch nicht abgeneigt.
    Erfolgreichen Schlaf,
    Yvonne

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    1. Das kann ich - wie immer - nicht genau sagen. Das Zuschneiden der Reste hat auf jeden Fall am längsten gedauert, das habe ich in zwei, drei Anläufen immer mal wieder zwischendurch gemacht. Und das Quilten ist dann relativ mühsam, weil die Decke ziemlich dick und schwer ist und sich daher nicht ganz so leicht durch die Maschine bugsieren lässt. Das Nähen ging recht schnell, und vor allem macht es großen Spaß.

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  5. Die Decke ist toll geworden! Und die Anleitung ist spannend, lustige Methode.
    Bedeutet das eigentlich, dass ich meine Stoffreste nicht mehr an dich abtreten kann?
    Liebe Grüße,
    Juli

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    1. Hey, wir schmeissen unsere Reste zusammen und verkaufen die als Bastelpaket (wie war das neudeutsche Wort dafür?)
      LG
      Wiebke

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    2. Das wäre ein Kreativset. Und aufgeschnittene Socken machen sich auch gut darin.

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    3. PatchPack, schlage ich vor. Dann machen wir noch unrealistisch schöne Photos und tun so als könne das jede_r. Und dann 69 Tacken!

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    4. Super, dann ist ja alles geklärt - wir werden reich mit Stoffresten und alten Socken. Mit dem PatchPack Kreativset.

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    5. Ich schreib schon mal die Kündigung an die Provinz.

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  6. Oh, wie schön! Eine richtig schön kuschelige Winterdecke! Ich steh`ja total auf "gesteuerte Zufälle" beim Gestalten. Da ich mich bislang noch nicht an das Nähen von Kleidung gewagt habe, besitze ich keine Wollstoffreste. Für etwas wärmere Quilts nehme ich dann ein Vlies aus Wolle.
    Danke für`s Teilen!

    Viele Grüße aus Hamburg

    Kristina

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  7. Ja, ein bisschen muss man dem Zufall schon auf die Sprünge helfen ;-). Tolles Ergebnis. Gute Beschreibung deines organisierten Zufallsprodukts.

    Bestimmt steht bald bei Euch noch ein weiteres Sofa und schreit nach einer Decke :-).

    LG, Kirstin

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  8. die gefällt mir total gut! cooles Bild mit dem auto :-)
    so eine Decke möcht ich auch schon dauernd nähen...die Stoffreste hab ich sogar schon zurecht geschnitten. es fehlte nur noch die Idee mit der Anordnung...da kommt deine anleitung gerade recht!!! danke dir :-)
    liebe grüsse
    andrea

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    1. Dann dann los! Das Zuschneiden hat bei mir am längsten gedauert.

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  9. Wie genial! Unter so einer schicken und kuscheligen (Wollstoffe, hach!) Decke musst du ja richtig kreativ schlummern können. Sieht absolut genial aus!!
    Ich gebe zu, dass mit dem Streifen habe ich noch nicht ganz verstanden, aber ich schätze mal, das ist einer dieser Dinge, die sich von selbst ergeben, wenn man sie näht, oder?
    Liebe Grüße
    Constance

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    1. In der oben verlinkten Anleitung wird das ganze Schritt für Schritt mit Bildern gezeigt, viel besser, als ich es hier erklärt habe.

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  10. Wirklich wunderschön, diese Decke! Nicht überkünstelt, sondern durch Stoff- und Musterwahl irgendwie bodenständig und herzwärmend... voll schön! Die Methode merke ich mir für einen Memory-Quilt, den ich demnächst leider machen muss, das passt sehr gut und ist nicht mit 50 Stunden Arbeitszeit verbunden. Aber hattest du mit der Fleecedecke nicht das Problem, dass die Rückseite faltig wird beim Durchsteppen? Hatte das auch mal gemacht und war nicht total zufrieden mit dem Ergebnis. Das Inlay hat sich immer wieder verzogen und mit der Unterseite Falten geworfen, auch durch die Million Nadeln, die ich gesteckt hatte...
    Danke für den Tip und liebe Grüße,
    Nastjusha

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    1. Ich habs faltenfrei hinbekommen, allerdings auch mit der Hand alles vorgeheftet, auf dem Boden herumkrauchend - furchtbar. Mit richtigem Volumenvlies wird es sicherlich einfacher, weil sich das nicht dehnen kann, das stimmt. Zur Fleecedecke kam es auch nur, weil ich Material verwenden wollte, das schon da war. Grundsätzlich ist Quiltvlies schon schöner, weil flauschiger.

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  11. Ich habe mal so ein Video zu dieser Art Streifennähen-bis-Decke-entsteht gesehen. Da wurde allerdings eine gekaufte Jelly roll verwendet. So mit dem "Sammelsurium" an Stoffen ist das gleich was ganz anderes.
    Und auf deinen Fotos zu schmökern nach bekannten Stoffen ist echt klasse. Freut mich! ich wünsche angenehme Ruhestunden.
    LG
    Wiebke

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  12. Interessante Konstruktion!
    Ich mache gerade (seit dem Frühsommer *hust*) so etwas ähnliches. Nur dass ich die Streifen gleich so lang mache, wie ich sie für das Endprodukt brauche (eine Auflage für unsere Gartenbank) und dann aneinander nähe. Mal sehen, vielleicht kann ich mich ja mal aufraffen und das Ding fertig nähen, bevor die Gartenmöbel den Winterschlaf beginnen.

    Liebe Grüße,
    Henriette

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    1. Fertig!
      Schau mal da:
      http://die-linkshaenderin.blogspot.de/2013/10/alltagshelden-upcycling-creadienstag.html

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  13. So eine Decke will ich auch. Sieht toll aus, außerdem würde mein Nähvorrat Super strukturiert, weil ich die ganzen aufgehobenen Schnipsel sinnvoll verarbeiten kann. Schneller als Hexagons häkeln geht es bestimmt auch. Ich hole mir gleich mal meinen Anleitungsübersetzer und suche Stoffe zusammen. 1000 Dank fürs entdecken und zeigen.
    LG,
    Claudia

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  14. Oh, wann ist denn noch ein Termin frei auf dem Sofa unter der schönen Decke?? Gefällt mir nämlich ausgesprochen gut, dein neuer Quillt! Und durch die Wollstoffe spendet er bestimmt eine schöne Wärme..

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  15. Ja super, durch die neutral-schönen Stoffe und die Akzente lebt das richtig, der Effekt ist ganz anders als bei gekauften Vollkasko-Quiltserien.
    Schlaf gut!
    Denn das haste dir verdient.

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  16. So ganz klassisch- verarbeitet, was da ist. Da kommt eben auch etwas besonderers raus.Sehr sympatisch. Ist sie durch die Wollstoffe recht schwer geworden? Hängst sich vom alter der Stoffe ab, die neuren können ja superleicht sein.

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    1. Ja, sie ist relativ schwer, also auf jeden Fall schwerer als ein normaler Baumwollquilt. Es sind auch superdicke Stoffe dabei, z. B. die Reste von zwei Wintermänteln.

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  17. Sehr schöne Idee für die Resteverwertung, habe aber leider nicht kapiert, wie dieser Endlosstreifen aneinandergenäht wird. Näht man den ganzen langen Streifen erst an den Enden und dann an den Schmalseiten zusammen und wo schneidet man den Bruch auf?!
    Viele Grüße
    schurrmurr

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    1. Nene, nicht an den Enden! Also man hat diesen 25 Meter langen Stoffstreifen und faltet ihn einmal quer in der Mitte, so dass die rechten Stoffseiten aufeinander liegen. Man hat dann einen Streifen von 12,5 m Länge in doppelter Stofflage. Man näht an einer der langen Seiten entlang. An einer der Schmalseiten, wo man vorher gefaltet hat, ist ein Stoffbruch, den schneidet man auf. Dann kann man den Streifen glatt ausbreiten und wieder zur Hälfte falten, so dass man einen 6,25m langen Streifen erhält. Wieder an der Längsseite nähen, Bruch aufschneiden, ausbreiten, Streifen neu zusammenfalten (3,12m), nochmal nähen - und dann ist man eigentlich schon auf Deckenbreite.
      Uff, ich hoffe man versteht das.

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    2. Jetzt habe ich es auch begriffen :-)

      Lucy, deine Decke ist der Knaller!

      Ganz lieben Dank fürs Zeigen und noch mal erklären!

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  18. Das ist eine interessante Technik der Verteilung der Stoff. Mir gefällt die Decke ausnehmend gut. Ich bin eigentlich völlig unempfänglich für Quiltarbeiten aber diese ist toll, auch deshalb weil es hier um echte Restverarbeitung geht und nicht um teure gekaufte "Spezialsstoffe".
    Danke fürs Zeigen
    Gruß Mema
    Ach und Mittagsschlaf ist klasse. Probiers mal.

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  19. Oh, wie schöööön, das ist eine ganz wunderbare Decke geworden (ich verspüre plötzlich das Bedürfnis nach Mittagsschlaf, nein stimmt nicht, ich sehne mich jeden Mittag nach einem kurzen Nickerchen - mit deiner Logik müsste ich mir jetzt auch eine Decke nähen und das Bedürfnis verschwindet, richtig?).
    Die Methode pinne ich mir auch gleich mal, ich hab auch noch eine (eigentlich 2) Decken anstehen, in Kürze...

    Diese schöne Verteilung so hinzubekommen, die hätte dich sonst noch mal ein paar Tage gekostet, das fand ich bei meiner Decke damals erstaunlich aufwändig. Das Ergebnis gibt der Technik auf jeden Fall recht.

    Und manno: ich hätte auch noch ein paar Wollreste für dich gehabt, falls du mal wieder brauchst, melde dich. Oder ich probier's auch mal mit dem Kreativset, das klingt nach genialer Geschäftsidee. ;)
    Grüße und ich wünsche erholsamen Schlaf!

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  20. Einfach genial! Die Decke ist ein Traum! Eine tolle Resteverwertung!
    LG Mary

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  21. Mittagsschlaf ... traumhaft. Hoffentlich kommt da nicht alle Nase lang jemand von der Pause zurück und stört die Mittagsruhe.
    Die Decke gefällt mir, solche Farben verwende ich auch gerne, könnte man auch zu dieser Jahreszeit im Auto haben falls mal Stau kommt.
    Derzeit nähe ich an einem ähnlichen Projekt mit selbst gestalteten Baumwollstoffen und dazu passenden Stoffresten. Soll ein Lasagnequilt werden, Inspiration habe ich online als Videos gefunden: "Race", bin auch schon gespannt auf das Zusammentreffen meiner Stoffe und hoffe, es wird so stimmig wie bei Dir.
    LG Ute

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  22. Ein neuer Quilt und schon so viel Charme! Die Wollstoffe geben dem Stück einen ganz besonderen Charakter.
    Herzliche Grüße,
    Malou

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  23. Ah, sehr schöne Idee.

    Das wäre vielleicht auch mal was für meinen ewig geplanten Hemdenquilt...

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  24. Eine Schlafdecke für das Sofa im Büro? Spitzenidee! Und dazu am besten noch ein Kissen und eine Schlafbrille im gleichen Design, dann kann beim Mittagschlaf nichts mehr schief gehen :-)

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  25. Der Quilt ist sehr schön geworden! So eine kuschelige Sofadecke steht bei mir auch noch auf der Liste; allerdings sollte ich mir zuerst ein Sofa zulegen :D

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  26. So superschon kuschlig sieht die Decke aus, LG

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Vielen Dank für deinen Kommentar!