Donnerstag, 13. März 2014

Wochenrückblick: Textilkunst, neue Strickmuster, neue Entwicklungen im Schnittmustersektor und das Auge isst mit

 

Ein Ausflug in die Kulisse eines Lara-Croft-Adventures? Aber nein! Die Textilkunstausstellung von Katharina Krenkel über die Suschna vor ein paar Tagen schrieb, lässt sich gut mit einem Besuch in den Gewächshäusern verbinden (ganz oben). Unter Glas blühen die Kamelien, im Freien die Krokusse, und da das wunderbare Wetter noch ein paar Tage anhalten soll, ist der Botanische Garten in Dahlem gerade ein gutes Ausflugsziel und der Kaffee in der Gartencafeteria am Gewächshaus ist besser als man denkt.

Zwei Restaurantbesuche in der letzten Woche waren leider in punkto Inneneinrichtung viel interessanter als in punkto Essen. Im das erste Lokal gerieten wir nur zufällig, weil beim geschätzen Koreaner kein Platz mehr frei war. Es gab viel Eisbergsalat, viel Reisnudeln und ein paar lieblos gebratene Reste aus der Küche. Das zweite Restaurant bot vor allem viel zu gucken: ausgestopfte Tierköpfe, Ölschinken im Goldrahmen, afrikanische Masken und eine vollkommen konfuse Bedienung, die schon mal dem einen Pärchentisch die gerade servierten Teller wieder wegriss, um sie dem anderen Pärchentisch am anderen Ende des Raumes zu bringen.

Aufgewogen wurde das eingeschränkte kulinarische Vergnügen in beiden Fällen durch die sehr sehr nette Begleitung: am Wochenende waren nämlich große Nähnerd-Festspiele mit Bremer und Hamburger Beteiligung, die wir standesgemäß mit einem großen Nähkränzchen begingen. Ich fing das Dakota-Kleid von Named aus Finnland an (ganz unten). Was die  Passform betrifft, sieht es ganz gut aus, soweit sich das jetzt beurteilen lässt. Der blaugraue Wollstoff könnte aber an Volkspolizisten-Uniformen erinnern, wenn es ganz schlecht läuft. Oder an so eine Art maoistisches Reformkleid. Oder an eine sowjetische Politkommissarin, sprich: an Greta Garbo als Ninotschka, und zwar bevor sie in Paris die Mode entdeckt.

Selbermachlinks der Woche 


Die neuen Frühlingsstrickmuster von knitty.com sind da! Ich fiebere jeder neuen Ausgabe entgegen, dieses Mal jedoch gefällt mir gar nichts: Tücher stricke ich nicht, Pullunder trage ich nicht, Strickjacken gibt es aus unerfindlichen Gründen nicht - ich bin enttäuscht!

By hand London, die schicke Schnittmusterfirma aus der britischen Hauptstadt, erweitert ihr Portfolio: am Mittwoch zeigten die drei Inhaberinnen ihren ersten selbst entworfenen Stoff, der nun im Onlineshop erhältlich ist, aber das ist noch nicht alles. Die drei Frauen stellen sich eine Webseite vor, über die jeder Stoffe on demand digital bedrucken lassen und eigene Musterentwürfe verwirklichen kann. Also im Grunde das, was Spoonflower schon anbietet, aber mit einer Benutzeroberfläche, die sich auch ohne Grafikkenntnisse intuitiv bedienen lässt, wenn ich die Beschreibung im Film zur Kickstarter-Kampagne richtig verstanden habe. Nun muss zunächst einmal Geld für Programmierung und Digitaldruckmaschinen eingesammelt werden, damit die Idee verwirklicht werden kann.

Was sagt ihr? Haltet ihr die Idee für erfolgversprechend? Ich finde sie aus zwei Gründen interessant: einmal ist es natürlich sehr reizvoll, Kleider aus absolut einzigartigen Stoffen nähen zu können. Schon oft habe ich von Stoff in einer ganz bestimmten Farbe und mit einem ganz bestimmten Muster geträumt, und solche Träume kennen wohl alle Selbernäherinnen. Wenn sich solche Wünsche tatsächlich unkompliziert verwirklichen ließen!

Auf der anderen Seite finde ich es klug von den By-hand-London-Frauen, sich nicht allein auf das Schnittmustergeschäft zu verlassen. In den letzten Monaten ist mit dem DIY-Boom Zahl der Indie-Schnittmusterfirmen geradezu explodiert, und ich bin nicht sicher, ob sich das Marktvolumen im gleichen Ausmaß vergrößert hat. Also ob jetzt wirklich so viel mehr Menschen so viel mehr Schnittmuster kaufen, oder ob der Kuchen nicht vielmehr unter immer mehr Anbietern verteilt wird.

Und was macht so eine kleine Firma, wenn ein neues Schnittmuster nicht so gut ankommt, wie man sich das gedacht hat? Wenn die alten Schnittmuster unmodern werden und überhaupt jede Selbermacherin auf dem Planeten, die sich dafür prinzipiell interessiert, schon eins gekauft oder ausgeliehen hat? Burda und die amerikanischen "Big 4", die großen Anbieter, bringen zwei Mal im Jahr eine vollkommen neue Kollektion heraus, das können die Kleinen nicht leisten.

Die logische Konsequenz wäre, a) noch etwas anderes als Schnittmuster zu verkaufen, was By hand London nun mit dem Stoffdruck anstrebt. Oder b) dafür zu sorgen, dass noch mehr Menschen als früher die eigenen Schnittmuster kaufen können, eine Strategie, die Colette Patterns mit der relativ neuen Männer-Schnittmusterlinie Walden verfolgt und mit der Ankündigung von dieser Woche, die geplanten Schnitte für Jersey auch in großen Größen anzubieten und auf lange Sicht auch die älteren Schnitte für diese Größen zu gradieren. Spannend, oder? Was meint ihr, wohin die Entwicklung geht?

18 Kommentare:

  1. Guten Morgen Lucy,

    Ich habe in den letzten 4 Monaten schon von 2 Projekten gehört die ähnliches vorhaben - Digitaldruck nach eigenem Design und in kleinen Mengen. Einmal aus Holland, und einmal aus Schweden. Es ist also absolut ein Trend. Ob er sich halten wird, bin ich mir jedoch unsicher. Design ist nicht so einfach. Jeder wird es gerne als Gadget ausprobieren doch wenn man dann draufkommt daß der eigene Polster oder der eigene Rock sich dann doch nicht so gut macht greift man vielleicht wieder auf die Profis zurück.
    Die Idee an sich find ich super! Und als kleines "Stoff-Indie-Lable" kann ich es nur allzu gut verstehen wenn man Zweitschienen braucht.
    sonnige Grüße, Sara

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Genau das habe ich mich auch gefragt: ist das mit dem Stoffdesign wirklich so einfach umsetzbar? Man soll dann bei By hand auch Stoffe von Profis bestellen können, das ist das eine, aber andererseits wendet man sich wirklich an Design-Laien. Ob sich das ganze grafische Know-how, das man für sowas braucht, durch so eine einfache Benutzeroberfläche ersetzen lässt?

      Löschen
  2. na das scheint ein spannendes frühjahr zu werden, zumindest für grossgrößen die schon immer von colette geträumt haben....ich glaube auch das diese design sachen klein bleiben werden, weil das schon sehr teuer ist...siehe bei stoffn oder so für einen halben meter wird da schon mal 36 tacken verlangt...
    die erweiterung des indieschnittmustermarketes finde ich indes sehr begrüßenswert, da es tatsächlich den druck erhöht auf die grossen, und den nähnerds mehr freiraum schafft..

    liebe grüße
    stella

    AntwortenLöschen
  3. Auf das Dakota-Kleid bin ich gespannt, es ist mir jetzt schon ein paar Mal begegnet und hat mir überall sehr gut gefallen. Auch mit dem Stoff kann ich es mir gut vorstellen, wobei ich sowjetische Politkommissarin auch nicht so schlimm finde. Hochgeschlossen ist es ja definitiv mal nicht :) Ich denke dass kommt auf die dazu passende Kleidung an. Ob in hellblau mit Krawatte, z.B. ...

    Tja, die alternativen Schnittmusterfirmen, da bin ich mal gespannt. Fluch und Segen des Internets, denn sie leben von der Verbreitung über die Blogs, aber wie das so ist, werden da eben auch immer wieder neue Schnitte ausprobiert und die alten vergessen. Ich denke, man muss sich da entweder zusätzlich bei den Schnitten spezialisieren (historisch/modisch, oder größentechnisch - z.B. für große Oberweiten) oder ein anderes Produkt dazu anbieten.

    Ich gebe zu, Stoff selbst zu designen und bedrucken zu lassen ist eine der ganz ganz wenigen Versuchungen, denen ich bislang wiederstehen konnte. Und ich habe es bisher nicht bereut, manchmal ist es gut wenn man seine Grenzen kennt. Bei mir ist außerdem nur jeder zweite Stoff den ich vernähe, gemustert (und das finde ich manchmal schon zu viel).
    Ich glaube nicht, dass es der Riesenrenner wird (alte Pessimistin, ich). Wie oft wird man so etwas machen? Ich tippe mal noch seltener als ein Schnittmuster kaufen. Vielleicht eher interessant für Grafikerinnnen, um noch einen zusätzlichen Verbreitungsweg zu finden, als Werbemöglichkeit?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dein letzter Punkt ist bestimmt zutreffend: dass man als Grafikerin darüber bedruckten Stoff anbieten könnte, und den Druckprozess und den Versand damit auslagert. Andererseits gibt es genau dieselbe Möglichkeit schon bei spoonflower und bei Stoffn so weit ich weiß, und mir ist bisher nicht aufgefallen, dass das irgendwie Kreise zieht. Die ganz beliebten Stoffmuster sind doch immer irgendwas von Lillestoff oder Hamburger Liebe oder die Patchworkstoffe bestimmter amerikanischer Designerinnen. Ich glaube außer bei Christoff Charming im Blog habe ich noch nirgends einen spoonflower/Stoffn-Stoff verarbeitet gesehen. Das ist sehr wenig präsent, obwohl es diese Möglichkeit ja schon ein paar Jahre gibt.

      Löschen
    2. Also insofern finde ich deine Einschäzung jetzt nicht besonders pessimistisch, wollte ich damit sagen.

      Löschen
    3. Ich habe tatsächlich schon 2 mal einen Spoonflower-Stoff vernäht!
      Allerdings (glaube ich) noch zu vor-Blog-Zeiten und beide male auch kein Bekleidungsstück.
      Einmal ein Photo von Mann und Kind auf einer Innentasche der zur Hochzeit geschenkten Tasche für eine Freundin, und ein mal eine Handyhülle mit Islandlandkarte für den Mann (Islandfan).
      Zum Selbstdesignen von Stoffen habe ich weder Talent noch Ambitionen.

      Grüße,
      naehfreundin

      Löschen
    4. Das sind ja schöne Ideen - vor allem die gedruckte Islandkarte gefällt mir. Aber wirklich noch ziemlich weit weg davon, sich den Stoff für ein ganzes Kleidungsstück bedrucken zu lassen.

      Löschen
  4. "Ein paar lieblos gebratene Reste aus der Küche...." das hast du klasse geschrieben. Aber die Deko hat es in sich, total schön abseits des brüllender-Löwe-Kitsches hier in der schwäbischen Provinz. Schade, dass das Essen nicht gepasst hat.

    Dakota kann ich mir aus dem Stoff schon gut vorstellen, dir steht blau. Und du kannst die militärische Strenge ja mit Cote d´Azur-Streifenshirts drunter abmildern. Dir fällt da bestimmt was ein.

    Schnittmustertechnisch bleibe ich selbst vermutlich Burda treu. Da weiß ich, wie ich mit den Schnitten umgehen muss und kann die meisten schönen Entwürfe auf meine Burda-Basismodelle übertragen. Mein eigenes Nähverhalten wird sich also mit der Erweiterung des Marktes nicht ändern.

    Als eBookschreiberin merke ich die Streuung aber schon. Man muss wirklich etwas Neues und Ausgeklügeltes bringen, um die Schnitte zu verkaufen. Als Designerein ist das eine Herausforderung, das ist deshalb schon OK.
    Aber das Thema Stoffdruck wird dieses Jahr auch bei mir im größeren Stil aufgegriffen- allerdings im experimentelleren Bereich und tendenziell (erst mal) eher für mich.

    Stoffentwurf ist gar nicht so einfach, auch und gerade im digitalen Bereich. Das erfordert schon etwas Erfahrung und Mut zum Risiko.
    Da gibt es in Deutschland stoff´n, die bieten das ja auch an. In Bloggersdorf habe ich das allerdings bisher wenig vernäht gesehen- das ist einfach auch teuer. Für eine kleinere Fläche kann man das schon mal machen, aber 2 Meter Stoff für ein Kleid kosten dann richtig viel Geld.
    Überlege selber mal, was dir das wert wäre- denn du bist auch qualitativ gebunden.
    Es gibt inzwischen ja auch viele kleinere Stoffmusterverlage auf dem Markt, da ist die Konkurrenz auch groß geworden. Und die Auswahl riesig!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Du hast völlig recht, dass man die Stoffe von Stoffn kaum irgendwo vernäht sieht. Der Stoff mit By-hand-Design, den man jetzt kaufen kann, kostet ca. 15€/m (Auslandsporto jetzt mal außer Acht gelassen), also ähnlich wie Patchworkstoffe, das wäre ja durchaus noch im Rahmen. Die Frage ist natürlich, ob auch die selbstdesignten Stoffe dann diesen Preis haben würden. Ich muss gleich mal schauen, was das denn bei stoffn kostet, es ist ja nicht anzunehmen, dass By hand diesen Service erheblich günstiger anbieten könnte.

      Löschen
  5. Wohin die Entwicklung auf dem Schnittmustermarkt geht?
    Ich weiss es nicht und ich wage es auch nicht hier öffentlich zu spekulieren.
    Aber ich kann sagen, wie es mir als Enderbraucher inzwischen geht, nämlich dass ich mich gesättigt fühle. Ich brauche keine Schnitte mehr und keine Magazine und keine Unterlagen. Nach 5 Jahren Hobbynähen und Bloggen und Surfen im Netz ist bei mir alles im Überfluss vorhanden.
    Das Einzige was ich mir noch wünschen würde auf dem Markt wäre ein grösseres Angebot von (Grund-) Schnittmakros. Also Schnitte die sich nach meinem persönlichen Masssatz für mich generieren lassen.

    Liebe Grüße
    Immi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich kenn eine kleine Schnittmusterfirma, die gerade jetzt daran arbeitet, alle ihre pdf-Schnittmuster als Maßschnitte anzubieten ;) Die Nische der erfahrenen Hobbyschneiderin, die einfach nicht mehr "irgendwas" nähen will, hat also auch schon jemand entdeckt.

      Löschen
    2. Du machst mich neugierig!

      Diese Nische der 'erfahrenen Hobbyschneiderin' wie du es nennst entwickelt sich gleichzeitig mit dem Markt, wenn du mich fragst. Dass wir mehr wollen, sprich Schnittmuster die maximal gute Passform versprechen, ist die logische Konsequenz daraus, dass wir immer besser werden. Schließlich können wir in Echtzeit beobachten (die Nähblogs) wie wir alle unsere Fortschritte machen. Es ist in der Tat einiges in Bewegung was das Hobbyschneidern betrifft.

      Löschen
  6. Och nö, wo ist denn schon wieder mein langer Kommentar hin???

    also nochmal: Ich bin sehr sicher, dass einige kleine Firmen recht schnell wieder aus dem Markt verschwinden, vor allem weil lang nicht alles, was da angeboten wird wirklich der große Wurf ist und dabei zum Teil handwerklich schlecht gemacht.

    Im letzten Jahr gab es sicher 5 Hemdblusenkleider mit weitem Rock, total austauschbar und auch nicht wirklich neues Design. Auch Emery Dress, Anna Dress und Cambie gleichen sich shon so, dass man sicher nicht alle braucht. Ich würde schätzen, auf einen wirklich inmovativen Entwurf wie Belladonne, kommen eben 1-3 durchschnittliche wie Cami. Bei Röcken eher noch mehr.

    das ist ja bei den Zeitschriften auch nicht anders. Da wiederholt sich viel. Aber der Preis ist halt ein anderer. Bei max 10 Euro für 20+ Schnitte, ist das eben akzeptabel, bei 20 Euro für einen Schnitt eher nicht.

    danke für deinen Rückblick. Ich lese die immer sehr gern!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Deine Einschätzung teile ich - mir ging es zum Teil schon etwas auf die Nerven, dass jede neue kleine Schnittmusterfirma auch wieder die Retro-Schiene fährt und Hemdblusenkleider mit weiten Röcken macht. Da ist bestimmt auch viel Nachahmung im Spiel, man bietet einfach nochmal den gleichen Stil an, der bei den großen Kleinen wie Colette patterns schon gut läuft. Von der Kundenseite her scheint die Taktik ja aber zu verfangen, so weit man das von außen beurteilen kann. Die teuren Einzelschnitte haben definitiv mehr Glamour als so ein Burdaheft. Und man will dann nicht irgendein Hemdblusenkleid mit weiten Rock, das sich xfach in Burda findet, sondern genau das bestimmte von Firma x, das man aus den schönsten Stoffen in allen Blogs sieht.

      Löschen
  7. Nur aus Endverbrauchersicht: Bei stoffn hatte ich schon mal angefangen mit designen, aber dann wären die Versuche eigentlich zu teuer geworden zumal man (wie bei allen Stoffbestellungen online) vorher schlecht einschätzen kann, wie alles dann "in echt" ist. Und bei Colette vor ein paar Jahren hatte ich mich damals ziemlich über Fehler im Schnitt geärgert, so dass ich glaube ich so schnell keinen Schnitt von einer kleinen Firmen mehr kaufen würde. Etwas anderes wären tatsächlich Massschnitte, wenn das wirklich funktionieren sollte.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bei spoonflower konnte man kleine Stoffproben für recht wenig Geld bestellen (mal abgesehen vom Porto zu uns), das ist aus meiner Sicht essentiell, damit so ein Angebot funktioniert. Könnte allerdings zum Ruin des Unternehmens führen, wenn das viel genutzt wird, weil der ganze Prozess ziemlich aufwendig ist, das muss ja jemand eintüten etc.
      Colette hat sich seit den ersten Schnitten sehr professionalisiert, glaube ich. Aber wie sagt man so schön: es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck...

      Löschen
  8. Interessante Diskussion hier. Ich kann wenig dazu sagen, da ich erst kürzlich mein erstes Independent-Schnittmuster bestellt habe, und das nur einem ersten begeisterten Impuls geschuldet. Eigentlich habe ich nämlich genug Schnittmuster für die nächsten 50 Jahre und ich bin grundsätzlich auch keine Lemming-Natur. Gern greife ich auf alte Schnittmuster zurück und bin nicht gefährdet, immer die neuesten haben zu müssen. Und diese ganzen Stoffselbstdruckmöglichkeiten sind mir ehrlich gesagt zu teuer. Solche extravaganten Visionen habe ich nicht, dass ich sie nicht mit Stoffen verwirklichen könnte, die ich auch günstiger haben kann.
    Zu deinem Kleid: ich bin seeehr gespannt darauf! Ich glaube, es gibt wesentlich schlechtere Stilvorbilder als sowjetische Politkommissarinnen!
    Und bei den Stricklinks finde ich den einen Jaquard-Pullunder genial! Wenn ich nur nicht wieder diesen Aufwand sähe, der damit verbunden ist...
    Liebe Grüße!

    AntwortenLöschen

Vielen Dank für deinen Kommentar!