Freitag, 25. Januar 2013
Nur fürs Protokoll: Strickjacke "Swing" (Drops 97/18) aus Alpaca
Hier siehts noch nicht so wirklich wieder gut aus - heute war ich zum ersten Mal seit einer Woche nicht nur für allernötigste Medikamente- und Lebensmitteleinkäufe draußen, sondern saß eine Stunde im Café nebenan, um Kaffee zu trinken und die "Zeit" durchzublättern. War nicht so richtig der Hit - warum ist woanders herumzusitzen und zu lesen anstrengender als zuhause im Bett zu sitzen und zu lesen? Ich hab' mich jedenfalls gleich wieder mit dem Laptop ins Bett verkrümelt und überlege, alle angedachten Ausflüge nach draußen bis Montag zu verschieben.
Handarbeitstechnisch passiert dieser Tage daher auch nicht viel, bis darauf, dass ich vor dem Caféausflug einen Stoff kaputtgebügelt habe, was mir, glaube ich, auch noch nie passiert ist. Ehe ich noch sonstwas anrichte, schreibe ich jetzt lieber schnell die wichtigsten Fakten zu dieser Strickjacke auf, die ich beim Me-made-Mittwoch am 16. 1. schon gezeigt hatte. Nichts Neues also, aber da das Blog auch als Archiv der fertiggestellten Sachen dient und ich diese Anleitung möglicherweise sogar noch einmal stricken werde, darf die Zusammenfassung hier nicht fehlen.
Anleitung: Strickjacke "Swing" (Drops 97-18)
Wieso diese Jacke "Swing" heißt, ist allerdings unerklärlich, denn da swingt oder schwingt überhaupt nichts, es handelt sich vielmehr um ein tailliertes Jäckchen, geformt über Ab- und Zunahmen in den Vorder- und Rückenteilen.
Abweichungen von der Anleitung: Unteren Rand mit schmalem Bündchen im Perlmuster gestrickt, angestrickte Verschlussblenden ebenfalls im Perlmuster statt kraus rechts.
Material: knapp 300g Drops Alpaca (blau meliert 6360), verstrickt mit Nadelstärke 3,5. Von dem Garn bin ich begeistert, es ist sehr leicht, weich und flauschig. Es hat nach meinem Eindruck mehr Volumen als z. B. ein Merinogarn mit gleicher Lauflänge, daher ergibt sich bei meiner eher festen Strickweise mit Nadelstärke 3,5 ein wunderbar leichtes, aber nicht löchriges Gestrick.
Die wunderbaren, ganz genau (aber wirklich ganz, ganz genau) passenden Knöpfe hatte ich vor Weihnachten im Nähkontor gekauft, dem tollen neuen Kurzwarenladen in der Bötzowstraße, über den ich hier anlässlich der Eröffnung schon geschwärmt hatte. Wie ich gerade sehe, hat Nina, eine der Inhaberinnen, gerade noch ein privates Blog aufgemacht, um dann auch beim Me-made-Mittwoch teilnehmen zu können: ninusch.blogspot.com. Na dann, willkommen, Nina, in unserer Runde!
Mittwoch, 23. Januar 2013
Woche 3
1. Die Wärmflasche ist mein bester Freund. Nachdem sich mein Liebster eine Erkältung zugelegt hatte, konnte ich natürlich nicht zurückstecken (Bronchitis ist sowieso genau mein Ding). Am Sonntag röchelten wir hier also im Duett wie auf dem Zauberberg, heute gehts schon langsam wieder. Und obwohl ich komplett selbstgemacht gekleidet bin (selbstgenähter Karopyjama, selbstgestrickte Strickjacke - nur das Outfit der Wärmflasche ist gekauft), gibts heute kein Foto für den Me-made-Mittwoch.
2. Dafür ein schlechtes Bild vom Fortgang der grünen Strickjacke - auf dem man das Lochmuster doch nicht erkennen kann. Außer Haus stricken bei der MittwochsMasche ist nämlich auch nicht drin. Das Jackenrückenteil ist aber fertig, und seitdem es kurz durchgewaschen und gespannt ist, bin ich auch sicher, dass ich in die fertige Jacke reinpassen werde.
3. Da durfte ich noch raus: Straßenkunst an der Fußgängerbrücke über die Elsenstraße - das obere Gesicht von den Treptow tigerz (die 2011 in meiner Gegend Wowis Wahlplakate gehackt hatten), der schwarz-weiße Kopf, ein paste-up, kann ich nicht zuordnen - ich habe das Motiv aber bestimmt schon mal woanders gesehen.
Rubriken
Berlin
Samstag, 19. Januar 2013
Bitte melde dich - Stoffe suchen ein Zuhause. Heute: Kerniger Typ braucht neue Aufgabe
"Bitte melde dich" ist eine Aktion aus dem Hause Crafteln - ungeliebte Stoffe suchen (und finden!) ein neues Zuhause - die weiteren Kandidaten findet ihr hier.
Lucy: Bitte stell' dich unseren Leserinnen kurz vor: wer bist du, und was für eine neue Aufgabe wünschst du dir?
Stoff: Hallihallo die Damen! Ich heiße Cord und bin ein echt guter Typ (Baumwolle mit ein wenig Stretch), der richtig zupacken kann, aber das Herumliegen hier macht mich wahnsinnig, und mit den anderen Stoffen im Schrank – alles sone feinen Dinger – läuft auch nichts. Aus einem Teil von mir nähte Lucy eine Jacke für ihren Alten, und da konnte ich auch beweisen, wie haltbar, waschbar und gutmütig ich bin. Als großer Rest (0,60 m x 1,40 m und große, dranhängende Reste) wäre ich zum Beispiel für eine Kinderhose geeignet – buddeln im Sandkasten, sowas ist meine Welt! Natürlich würde ich mich auch freuen, wenn ich einer schlanken jungen Lady als Minirock den Hintern wärmen dürfte, harhar...
Lucy: Bitte nicht so anzüglich, das kommt bei meinen Leserinnen gar nicht gut an!
Stoff: Hey, war doch nicht so gemeint! Ihr Weiber seid schon kompliziert...
Lucy (genervt): Schluss jetzt! Welche Aufgaben würdest du außerdem übernehmen?
Stoff : Na als Tasche oder Weste würde ich mich gut machen... ich bin klein, aber oho!
Lucy (verdreht die Augen): Jetzt noch dein Schlusswort.
Stoff: Also ich bin echt ganz lieb und beiße nicht, würde mich freuen, Mädels, wenn eine von euch mich hier rausholt!
Lucy: Also liebe Leserinnen – wie wärs? Interessentinnen für Cord, bitte meldet euch jetzt! Gegen Porto (Maxibrief) gehört er euch.
Lucy: Bitte stell' dich unseren Leserinnen kurz vor: wer bist du, und was für eine neue Aufgabe wünschst du dir?
Stoff: Hallihallo die Damen! Ich heiße Cord und bin ein echt guter Typ (Baumwolle mit ein wenig Stretch), der richtig zupacken kann, aber das Herumliegen hier macht mich wahnsinnig, und mit den anderen Stoffen im Schrank – alles sone feinen Dinger – läuft auch nichts. Aus einem Teil von mir nähte Lucy eine Jacke für ihren Alten, und da konnte ich auch beweisen, wie haltbar, waschbar und gutmütig ich bin. Als großer Rest (0,60 m x 1,40 m und große, dranhängende Reste) wäre ich zum Beispiel für eine Kinderhose geeignet – buddeln im Sandkasten, sowas ist meine Welt! Natürlich würde ich mich auch freuen, wenn ich einer schlanken jungen Lady als Minirock den Hintern wärmen dürfte, harhar...
Lucy: Bitte nicht so anzüglich, das kommt bei meinen Leserinnen gar nicht gut an!
Stoff: Hey, war doch nicht so gemeint! Ihr Weiber seid schon kompliziert...
Lucy (genervt): Schluss jetzt! Welche Aufgaben würdest du außerdem übernehmen?
Stoff : Na als Tasche oder Weste würde ich mich gut machen... ich bin klein, aber oho!
Lucy (verdreht die Augen): Jetzt noch dein Schlusswort.
Stoff: Also ich bin echt ganz lieb und beiße nicht, würde mich freuen, Mädels, wenn eine von euch mich hier rausholt!
Lucy: Also liebe Leserinnen – wie wärs? Interessentinnen für Cord, bitte meldet euch jetzt! Gegen Porto (Maxibrief) gehört er euch.
Donnerstag, 17. Januar 2013
Woche 2
1. - 3. Wenn man am späten Nachmittag nur zu einer klitzekleinen Ausstellungseröffnung aufbricht, und erst um Mitternacht nach einem tollen Konzert wieder zuhause ankommt, dann war es ein gelungener Abend!
In der Akademie für Illustration und Design in der Kreuzberger Ritterstraße und im Tschechischen Zentrum (Mohrenstraße) sind noch bis zum 22. bzw. 28. 2. Originalzeichnungen und eine kleine Ausstellung zu der Graphic Novel Alois Nebel von Jaroslav Rudiš (Text) und Jaromír99 (Zeichnungen) zu sehen. Autor und Zeichner plauderten entspannt über den Entstehungsprozess des Buches, in Tschechien ein Riesenerfolg, das in diesem Herbst als Animationsfilm auch in die deutschen Kinos kommt. Jaromír99 ist nicht nur Zeichner, sondern auch Musiker - er trat im zweiten Teil des Abends als Sänger mit seiner Band Priessnitz auf (wenn ihr mal reinhören wollt, bei youtube gibt es einiges, z. B. dieses Lied: Jaro (Frühling)). Den Bericht eines Alois-Nebel-Fans, der den Autor sehr glücklich machte, indem er ihm veriet, sein Buch drei Mal gelesen zu haben, findet ihr bei heimatfoto.
4. "Die ist doch bekloppt", werdet ihr jetzt denken - "zeigt uns ständig das gleiche Strickzeug". Nenee, das ist schon wieder etwas Neues! Ich bin im Strickjackenstrickmodus (es ist sicher nur eine Phase) und stricke nun aus herrlicher grasgrüner Sockenwolle eine Jacke mit breiten Bündchen nach eigener Berechnung. Für den oberen Teil der Jacke suchte ich mir aus meinen alten Heften ein kleines Lochmuster aus und strickte das schon eine kleine Weile vor mich hin, als mir auffiel, dass ich nun fast dasselbe stricke wie Lotti. Die werkelt nämlich bei der Mittwochsmasche an einem grünen Lochmusterpulli aus "A stitch in time". Ich bin eine Plagiatorin wider Willen! Gut, dass es nur eine Jacke und keine Doktorarbeit ist.
5. Ich bin voll motiviert, die neue Balkonsaison zu planen, seitdem ich über diesen Post bei Greta + Sushi auf das britische Balkonblog VerticalVeg gestoßen bin. Die Erbsensprossenzucht möchte ich unbedingt ausprobieren - das geht auch auf 2,5 Quadratmetern. (Äh ja, und die Ringelblumensamen obenauf sind wirklich noch in D-Mark ausgezeichnet und im Dezember 1999 abgelaufen.)
Montag, 14. Januar 2013
Miss Margerites UFO-Angriff 2013/2: Der Schlachtplan
Huete ist das zweite Treffen der UFO-Bekämpferinnen bei Miss Margerite. Mir kommt es sehr zupass, dass heute noch keine Ergebnisse vorzuweisen sind, nur Pläne. Und im Planen bin ich richtig gut! Wäre ja auch zu dumm, wenn ich schon beim zweiten Termin dieser Gemeinschaftsaktion ins Hintertreffen geriete.
Also heute liegt die Grob- und Feinplanung an, sowie das Definieren von Zielen, Zwischenzielen und motivierenden Maßnahmen:
2) Mein Angriffsplan und die ausgesetzte Belohnung
Wie sieht mein Schlachtplan aus? Möchte ich alle UFOs angehen, erst einmal nur bestimmte UFOs und dann weitersehen oder mindestens UFO x, y und z?
Welches UFO nehme ich mir zuerst vor?
Meine Belohnung: Wenn ich mein Ziel erreiche, dann gönne ich mir etwas Schönes, und zwar... (z. B. meinen aktuellen Traumstoff, eine entspannende Wellnessbehandlung, eine neue Frisur, ein schönes Buch, einen Kochabend, einen Ausflug...)
Auch wenn sich beim letzten Mal einige Kommentatorinnen am Schicksal der UFOS 3 und 4 sehr interessiert zeigten, diewerden nochmal auf die lange Bank geschoben werden zu einem späteren Zeitpunkt ganz bestimmt bearbeitet. Im Aktionszeitraum bis zum 18. 2. bündele ich alle Kräfte und konzentriere mich auf zwei Teile:
UFO 1, die halbfertige Bluse, kommt zuerst dran. Bis zum nächsten Termin am 21. 1. will ich zumindest ein Ärmelschnittmuster gefunden haben. Die Smokstickerei könnte ich abends unter der Woche erledigen und am Wochenende 26./27. 1. die Ärmel einnähen und die Manschetten annähen,wenn mir bis dahin einfällt, wie das geht, mit dem Schlitz. Am 27. würde ich die Smokstickerei gerne anlässlich der Stoffspielerei-Sammlung zeigen.
UFO 2, der halbfertige Blazer kommt in den darauffolgenden 14 Tagen unter die Nähmaschine. Zwischenziel: bis zum 28. 1. zumindest schon mal Futterstoff finden oder kaufen und über weitere Vorgehensweise klar werden.
Die Frage der Belohnung stellt sich in beiden Fällen nicht: Wenn die beiden Teile fertig werden, ist das schon Belohnung genug. Ehrlich! Weitere UFO-Angriffspläne hier bei Miss Margerite!
(Fotospielerei mit pixlr.com)
Also heute liegt die Grob- und Feinplanung an, sowie das Definieren von Zielen, Zwischenzielen und motivierenden Maßnahmen:
2) Mein Angriffsplan und die ausgesetzte Belohnung
Wie sieht mein Schlachtplan aus? Möchte ich alle UFOs angehen, erst einmal nur bestimmte UFOs und dann weitersehen oder mindestens UFO x, y und z?
Welches UFO nehme ich mir zuerst vor?
Meine Belohnung: Wenn ich mein Ziel erreiche, dann gönne ich mir etwas Schönes, und zwar... (z. B. meinen aktuellen Traumstoff, eine entspannende Wellnessbehandlung, eine neue Frisur, ein schönes Buch, einen Kochabend, einen Ausflug...)
Auch wenn sich beim letzten Mal einige Kommentatorinnen am Schicksal der UFOS 3 und 4 sehr interessiert zeigten, die
UFO 1, die halbfertige Bluse, kommt zuerst dran. Bis zum nächsten Termin am 21. 1. will ich zumindest ein Ärmelschnittmuster gefunden haben. Die Smokstickerei könnte ich abends unter der Woche erledigen und am Wochenende 26./27. 1. die Ärmel einnähen und die Manschetten annähen,
UFO 2, der halbfertige Blazer kommt in den darauffolgenden 14 Tagen unter die Nähmaschine. Zwischenziel: bis zum 28. 1. zumindest schon mal Futterstoff finden oder kaufen und über weitere Vorgehensweise klar werden.
Die Frage der Belohnung stellt sich in beiden Fällen nicht: Wenn die beiden Teile fertig werden, ist das schon Belohnung genug. Ehrlich! Weitere UFO-Angriffspläne hier bei Miss Margerite!
(Fotospielerei mit pixlr.com)
Samstag, 12. Januar 2013
Gestrickte Kleinigkeiten oder die Suche nach dem perfekten Tuch
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| Im Treppenhaus der Kunstfabrik am Flutgraben |
Erster Versuch:
Spring Leaves Schal nach der Anleitung von Frau Vau aus Drops Lace (100g). Angefangen hatte ich ihn im verregneten Sommerurlaub 2011, und ich strickte ziemlich lange daran. Das lag daran, dass mir Lace stricken keinen Spaß macht, wie ich jetzt weiß, und auf keinen Fall an der Anleitung, die wirklich großartig und ausführlich ist. Aber mit baumdicken Stricknadeln dünnen Zwirn verarbeiten - das strickt sich einfach nicht so angenehm, finde ich.
Alles subjektiv, ich weiß, und subjektiv ist sicher auch das Tragegefühl: ich finde Drops Lace ein bißchen kratzig, und so ein Laceschal sieht eigentlich nur schön aus, wenn er gerade frisch gespannt ist.
Zweiter Versuch:
Citron Shawl, gestrickt aus 100g Sockenwolle (Angebot vom dänischen Netto) und einem Rest roter Angoramischung. Hier hätte mich gleich das verniedlichende Wort "shawlette" in der Modellbeschreibung stutzig machen sollen, aber ich kann mir unter Inch-Maßen in Anleitungen nie etwas vorstellen. Und überhaupt: Mein Tuch ist sogar etwas größer - ich strickte einen Musterrapport mehr, die Oberkante ist 44 Inch (112cm) lang, das Tuch 16 Inch (41cm) hoch. Trotzdem tue ich mich schwer, mir das Tuch so wie die modellsitzende Dame bei Knitty.com um die Schultern zu wickeln - dafür ist es einfach zu klein.
Und das Material - naja, was habe ich eigentlich erwartet? Sockenwolle (und noch dazu eine namenlose Marke) ist natürlich nicht so richtig weich. Dafür finde ich das Strickmuster an sich mit den abwechselnd glatten, abwechselnd gerüschten Partien sehr schön, wenn auch langweilig zu stricken. Dieses Muster, aber in länglicherer Form und aus Luxusgarn wäre ein ideales Tuch.
Dritter Versuch:
Out of gas (bei ravelry) von Zhora Designs aus dünner Bluefaced-Leicester-Wolle von Tulliver Yarn, mit Malve gefärbt. Ein klassisches Dreieckstuch, von oben gestrickt, mit Zunahmen in der Mitte und an den Seiten. (Die Fotos des ganzen Tuchs zeigen leider nur ein undefinierbares grüngraues Gestrick - ist ist einfach zu dunkel für gute Fotos.) Dieses Tuch ist kleiner geworden, als es die Anleitung versprach: obere Kante 52 Inch (132 cm), Höhe 22 Inch (56 cm), was ich mir nicht so richtig erklären kann, denn Garn- und Nadelstärke stimmen mit der Anleitung überein. Als Tuch-zum-Pullover ist die Größe gut und das Muster ist auch noch erkennbar wenn es, siehe Foto, nicht frisch gespannt ist.
Vom Material bin ich ziemlich begeistert: die Wolle (blue faced leicester ist eine britische Schafsrasse) fasst sich eher drahtig als flauschig an, kratzt aber nicht. Tulliver Yarn ist eine sympathische Ein-Frau-Firma, die Wolle wird am Rande Berlins mit Pflanzen gefärbt - bei der Textile Art im Sommer konnte ich das Garn am Tulliver-Stand befühlen und vor allem die tollen Farben bewundern.
Bleibt aber die Frage: was stricke ich mir als Tuch oder Schal zum Mantel? Und aus welchem Garn? Wenn ich die Merkmale der nicht-bedarfsgerechten Strickwerke zusammenfasse, dann suche ich ein Muster für einen rechteckigen Schal oder ein bananenförmiges Tuch, mindestens 1,50m lang aus einer Wolle mit mindestens Sockenwollstärke, aber luxuriös und kuschelig und mit einem Muster, das man nicht ständig neu spannen muss. Gibt es das? Habt ihr zufällig sowas schon mal gestrickt?
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| Mit der Mütze (Brambles von knitty.com, mittlere Größe) aus Drops Merino extra fine bin ich aber ausnahmsweise uneingeschränkt zufrieden. |
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