Samstag, 1. Dezember 2012

MMM-Spendenaktion: Unterstützt die Ausbildung von Frauen in Marokko!

Foto: betterplace.org
Was für uns ein Hobby ist, ein kreativer Ausgleich zu unsinnlichen Schreibtischjobs, ein Vergnügen und ja, sagen wir es ruhig, zu einem großen Teil auch ein Luxus, den wir uns leisten können, ist für Frauen in anderen Teilen der Welt eine Möglichkeit, Geld zu verdienen und ihre Familie zu versorgen.

Wir vom MMM wurden von betterplace.org angesprochen, ob wir Paten einer Weihnachts-Spendenaktion werden wollen und haben uns ein Projekt ausgesucht, das wir rundherum unterstützenswert fanden: Die Abury Foundation bildet Frauen in Marokko zu Näherinnen aus. Die Frauen erlernen die traditionellen Techniken der Lederbearbeitung und der Stickerei, die durch die Massenproduktion im Verschwinden begriffen sind. Die Taschen, hochwertige Einzelstücke, werden  unter dem Label Abury verkauft, die Hälfte des Erlöses kommt wieder der Region zugute und fließt in Infrastruktur- und Bildungsprojekte (einen Artikel darüber findet ihr hier).

Wenn wir Frauen durch unsere Spende eine Ausbildung ermöglichen, helfen wir also gleich mehrfach: Nicht nur können Frauen, die in den ländlichen Gegenden Marokkos besonders von Arbeitslosigkeit betroffen sind, Geld verdienen und Selbständigkeit und Selbstbewusstsein gewinnen, durch ihre Arbeit verbessern sie auf lange Sicht auch die Lebensbedingungen in ihrer Region.

Wir dachten uns, dass der Me-made-Mittwoch der perfekte Partner für dieses Bildungsprojekt ist: Geben wir einen kleinen Teil ab, damit Frauen anderswo auf eigenen Füßen stehen können. Unser Spendenziel von 1000€ ermöglicht fünf Frauen eine Ausbildung.

Spenden könnt ihr über das Widget unten bzw. rechts in der Sidebar: es leitet euch auf die Seite von betterplace.org, wo ihr per Paypal, Bankeinzug oder Kreditkarte einen beliebigen Betrag spenden könnt. Mehr Infos über die Spendenaktion findet ihr im Me-made Mittwoch-Blog, dort findet ihr auch den Code, wenn ihr bei euch im Blog über die Aktion berichten und das Widget einbinden wollt. Wir alle sind der MMM und wir können etwas bewegen!



P. S. Und wenn wir gemeinsam das Ziel erreichen, müssen wir, also die MMM-Crew, singen. Oder gar Blockflöte spielen. Das ist von den betterplace-Leuten als Anreiz gedacht - ich hoffe ja eher, diese Aussicht hält niemanden vom Mitmachen ab.

Freitag, 30. November 2012

Bitte melde dich!



"Bitte melde dich" ist eine neue Aktion aus dem Hause crafteln, die gerne von Euch kopiert werden darf.

In loser Reihenfolge, aber immer freitags, werde ich hier Stoffe einstellen, die mein Seelenheil und meine Lagerkapazitäten belasten, weil sie sich wie ein Fehlkauf anfühlen. Entweder habt ihr eine tolle Idee für mich, was ich mit diesem Stoff machen könnte, oder ihr schreit laut "hier" und nennt mir eure Idee, was ihr damit machen wollt. Je nach Stoff, bezahlt ihr entweder nur die Versandkosten oder aber einen kleinen Beitrag auf den wir uns einigen.

Ich bestätige hier wahrscheinlich nur den mir wahrscheinlich schon vorauseilenden Ruf als Streberin, wenn ich offenbare, dass dieser Strickstoff mein einziger echter Fehlkauf ist. Für alles andere im Vorrat besteht noch Hoffnung - oder handelt es sich dabei um einen Fall von Verdrängung? Aber auch ein einzelner ungeliebter Stoff ist ein Stoff zu viel, vergessen wir nicht: hinter jedem Stoff steckt ein Schicksal, eine Geschichte von Wünschen und Sehnsüchten. Lassen wir also den Stoff selbst zu Wort kommen:

Frage: Lieber Stoff, du möchtest an „Bitte melde dich“, dem Partnervermittlungsprogramm für ungeliebte Stoffe teilnehmen. Stell' dich bitte kurz vor und erzähle uns, wie du in Lucys Stofflager gelangt bist.

Stoff: Ich bin ein leichter Strickstoff aus Viskose-und-irgendwas, 1m lang, 1,40 breit. Ich stamme vom Holländischen Stoffmarkt, der an einem kalten, nieseligen Tag im November 2006 zu ersten und einzigen Mal in Leipzig gastierte. An diesem Tag lag ich lange auf dem Stoffstand herum, bis in den späten Nachmittag. Lucy hatte mich bei ihrer ersten Runde schon gesehen und befühlt und kam später noch einmal vorbei, um mich zu kaufen. 

Frage: Sie nahm dich also mit nach Hause. Wie ging es dann weiter?

Stoff: Ich wurde in eine Kiste gepackt. In der ersten Zeit nahm sie mich noch öfter heraus, um mich zu betrachten. Eine Weile lag ich sogar auf einem Burda-Heft, aus mir sollte ein leichtes Sommeroberteil mit V-Ausschnitt und kurzen Ärmeln werden. Aber daraus wurde nichts. Ich lag immer weiter unten in dieser Kiste, jahrelang.

Frage: Wie war das für dich? Wie hast du die Situation erlebt?

Stoff: Nicht so schön. Man will ja auch mal raus, mal unter Leute, was erleben. Am schlimmsten war eigentlich, dass ich nach ein paar Jahren jede Hoffnung verloren hatte. (Stoff fängt an zu weinen, schluchzt:) Ich hätte so gern noch einmal eine Chance, das ist doch unmenschlich, sowas! 

Also liebe Leserinnen und Leser, wer gibt diesem Strickstoff eine neue Chance? Ich verschicke ihn gegen Porto. Bitte melde dich!

Weitere einsame Stoff-Herzen in der Stoffpartnervermittlung bei Meike!

Donnerstag, 29. November 2012

Stop the Net Grab - Finger weg vom Netz. Petition für ein freies Internet

Wer soll zukünftig die Kontrolle über das Internet ausüben? Einzelne Staaten jeweils auf ihrem Territorium? Großkonzerne mit wirtschaftlichen Interessen? Und wer bezahlt künftig die Kosten für die Datenübertragung? Dies sind nur einige der Fragen, die bei einer Konferenz der Internationalen Fernmeldeunion (ITU), einer Sonderorganisation der UNO, vom 3. bis zum 14. Dezember in Dubai verhandelt werden.

Uns Internetnutzerinnen geht die Konferenz eine Menge an, denn sie wird möglicherweise bestimmen, wie wir uns in Zukunft im Netz bewegen können. In den Medien wird über diese Konferenz und ihre Implikationen bisher nur wenig berichtet, weil das Thema komplex ist und viele der geplanten Regelungen bisher nur inoffiziell bekannt geworden sind.

Die Kurzfassung: Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) ist eine Sonderorganisation der UNO, die in internationalen Verträgen die weltweite Telekommunikation regelt und zum Beispiel Vorwahlnummern vergibt, die Abrechnungsmodalitäten bei grenzüberschreitenden Ferngesprächen bestimmt und ähnliches. Mitglieder der ITU sind vor allem Delegierte der Mitgliedsstaaten und Vertreter von Telekommunikationsfirmen.

Der jüngste der internationalen Verträge über Kommunikationsdienste datiert von 1988. Wie man sich denken kann, spielte das Internet in diesem Vertrag noch keine Rolle. Bei der ITU-Konferenz Anfang Dezember soll nun das Vertragswerk überarbeitet werden, und anscheinend ist auch eine Regulierung des Internets geplant. Die Vorschläge und Dokumente, die von den Konferenzteilnehmern diskutiert werden sollen, wurden in intransparenten Abstimmungsprozessen erarbeitet und erst vor kurzem der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, wie heise.de berichtet hat. Es kristallisiert sich heraus, dass Staaten wie Russland und China, die den Internetzugang ihrer Bürger ohnehin schon stark einschränken, darauf hinarbeiten, diese Zensur- und Kontrollmechanismen in den internationalen Verträgen zu verankern und damit zu legitimieren. Die Überwachung der Internetkommunikation und die inhaltliche Kontrolle des Internets wäre dann in anderen Ländern ebenso möglich.

Zweitens hat eine Reihe europäischer Telekommunikationsfirmen den Vorschlag eingebracht, die Sender von Daten sollten für die Datenübertragung in Form von Durchleitungsgebühren bezahlen. Dies würde eine Abkehr vom bisher verfochtenen Prinzip der Netzneutralität bedeuten, der Gleichbehandlung der Daten im Netz (ein anderes komplexes Thema). Im Klartext, sehr verkürzt: Wer viel zahlt, dessen Daten werden schneller übertragen, wer wenig zahlt oder nichts zahlen kann, muss sich hinten anstellen. Einem Großkonzern wie Google würde das wenig ausmachen, er müsste halt einen kleinen Teil seines satten Gewinns dafür ausgeben, dass die Daten schnell zum Nutzer gelangen. Inhaber einer privaten Webseite, unabhängige Blogger, kleine Nichtregierungsorganisationen könnten sich dies aber nicht ohne weiteres leisten und würden auf diese Weise vom Internet ausgeschlossen werden.

Wie es aussieht, haben sich seltsame Allianzen herausgebildet: eine Reihe mehr oder weniger diktatorisch regierter Staaten im Verein mit Telekommunikationsanbietern auf der einen Seite, die diese Regelungen befürworten, und die EU, die USA und Firmen wie Google auf der anderen Seite, die diese Regelungen ablehnen. Auch wenn ich Google nicht gerade uneingeschränkt für "die Guten" halte, denke ich, dass sie dieses Mal auf der richtigen Seite stehen.

Der Internationale Gewerkschaftsbund hat eine Petition für die Freiheit des Netzes organisiert, die ich unterschrieben habe. Bitte informiert euch, unterzeichnet und gebt der Link zur Petition weiter, denn die Zukunft des Internets geht uns Bloggerinnen und Blogleserinnen ganz besonders an, und es ist bitter nötig, dass eine öffentliche Debatte darüber geführt wird.

Weitere Informationsquellen:

Die Berliner Zeitung veröffentlichte gestern einen Artikel zum Thema: Krieg um das neue Internet   

Auf der Webseite des DGB, der als Mitglied des Internationalen Gewerkschaftsbundes die Aktion unterstützt, werden die geplanten Änderungen und die Folgen zusammengefasst: FAQ Internetregulierung

Auf Englisch eine Zusammenfassung bei Transparency international: The dawn of the virtual Big Brother?

Heise online hat eine Sonderseite zur Internationalen Telekommunikationskonferenz

Und die Petition (zur Zeit 21 408 Unterstützer!) findet sich hier bei change.org: Petition Finger weg vom Netz


Mittwoch, 28. November 2012

Das Nähkontor: Knöpfe, Borten, Retrostoffe in Prenzlauer Berg


Im Wochenrückblick hatte ich vor zwei Tagen ja schon ansatzweise vom Nähkontor in der Bötzowstraße geschwärmt, zu dessen Eröffnung das Kreuzberger Nähkränzchen am Samstag eine Betriebsausflug unternahm. Schon nach einer oberflächlichen Sichtung des Sortiments waren Catherine, Wiebke und ich uns einig: wäre dieser Laden in Kreuzberg und damit in unserer Nähe, es wäre unser Ruin. So eine große Auswahl an Knöpfen, so schöne Retroborten und -Stoffe und so ein stilvolles Geschäft kann man nämlich lange suchen.


Nina und ihre Geschäftspartnerin Elke übernahmen Möbel und Warenbestand eines alt eingesessenen Kurzwarenladens in Konstanz. Einige von euch werden sich vielleicht daran erinnern: Über dieses Geschäft, das es mehr als ein halbes Jahrhundert gegeben hatte, sendete der Bayerische Rundfunk vor etwa zwei Jahren einen kurzen Bericht, als die Besitzerin aus Altersgründen aufhören musste. Herz und Seele des Kurzwarenhandels sind nun nach Berlin transplantiert worden - in einen luftigen Eckladen mit Fünfzigerjahre-blaugrauen Wänden.


Dekorative Borten aus den letzten Jahrzehnten und eine Riesenauswahl an wirklich wunderbaren Knöpfen und dekorativen Gürtelschnallen teilen sich nun die Regale mit Kurzwaren eher praktischer Art wie Schräg- und Gummibändern, Bündchen und Reißverschlüssen und Einlagen. Ergänzt werden die alten Stoffe und Borten von neuer Ware, Stoffstandards wie guten Futterstoffen, Feincord und Jersey in verschiedenen Farben, aber auch einigen Jersey- und Baumwolldrucken.    


Sehr angenehm finde ich, dass das Stoffangebot nicht in erster Linie auf zu benähende Kinder ausgerichtet ist, wie in vielen anderen Läden. Nein, hier bekommt man alles, um ernsthaft für Erwachsene zu nähen. Besonders interessant dürfte das Nähkontor für die Retronäherinnen unter uns sein: sucht ihr zu dem Sommerkleidschnitt aus den 50ern oder dem Jackie-Kennedy-Jäckchen aus den Sechzigern den passenden Originalknopf, findet ihr ihn vermutlich hier. 


Stoffbezogene Knöpfe und Gürtelschnallen passend zum Kleid können die zwei Damen vom Nähkontor demnächst auch herstellen, die Maschinen stehen schon bereit.


Nina lernte ich ursprünglich in der Strickrunde kennen, wo sie ab und zu von den Fortschritten bei Ladenumbau und Warensortierung erzählte, über die sie auch im Nähkontor-Blog berichtete. Die beiden renovierten den Laden nämlich zu einem großen Teil selbst, und die Kurzwaren aus Konstanz kamen in Umzugskisten verpackt und müssen sortiert, gezählt und inventarisiert werden. Bei der Eröffnung durfte ich einen kurzen Blick in einen Nebenraum werfen - dort waren die Kisten immer noch bis zur Decke gestapelt, nach Ninas Schätzung lagert dort noch einmal so viel, wie jetzt schon im Laden einsortiert ist, und demnächst soll es das meiste auch in einem Online-shop geben.[Ergänzung 19.8. 2013: der Onlineshop ist jetzt eröffnet: naehkontor.de.]


Nicht zuletzt laufen ab sofort auch Nähkurse und Nähworkshops für Erwachsene und Kinder, die in einem gut ausgestatteten Kursraum stattfinden, von dem ich leider kein Foto gemacht habe. 

Nähkontor
Bötzowstr. 13/Ecke Käthe-Niederkirchner-Str.
10407 Berlin

www.naehkontor.de 

Wer einen weiten Weg ins Bötzowviertel auf sich nehmen muss, braucht vor der Heimreise bestimmt eine Stärkung: in der Österreichischen Konditorei Franz-Karl in der Bötzowstraße 15 (laut Webseite nur Mittwoch bis Sonntag geöffnet) gibt es beste Torten, z. B. Mohn-Apfel-Karamelltorte.

Besuchenswert ist außerdem der Laden der Fachfrau, Bötzowstraße 37. Das Konzept ist ähnlich wie in der "Galerie von Fach zu Fach", auf die ich bei meiner Charlottenburg-Tour gestoßen war: Die Regalfächer können wochenweise gemietet werden, angeboten werden Kunst, Selbstgemachtes und Altes.

Montag, 26. November 2012

Wochenrückblick KW 47



1. Da geht die Kuh die Wände hoch! Dietrich-Bonhoeffer-Straße, Prenzlauer Berg.

2. Da geht Nähbegeisterten das Herz auf: im Nähkontor in der Bötzowstraße 13. Das Kreuzberger Nähkränzchen machte am Samstag einen kleinen Betriebsausflug zur Eröffnung. Catherine hatte gestern schon Bilder gezeigt und darüber geschrieben, ich sortiere gerade noch Bilder und schreibe dann morgen was. Heute nur soviel: der Laden ist eine Wucht.

3. Aus naheliegenden Gründen bin ich etwas Sewalong-erschöpft, aber falls ihr noch nicht genug habt: Katharina, sewing addicted, hat sich der Weihnachtskleider und des Gemeinschaftsnähens angenommen - der sewalong begann gestern mit der Schnittfindungsphase, alles weitere findet ihr hier bei Katharina.   

4. Modepräsentation in Neukölln: noch bis zum 1. 12. zeigt das Neuköllner Mode-Netzwerk Nemona  einige Designer des Bezirks in einem temporären Laden in der Ganghoferstr. 2. Ich habs auch noch nicht gesehen, mir den Besuch aber fest vorgenommen.

Sonntag, 25. November 2012

Aus Stoffmanipulation wird Stoffspielerei


Die Stoffmanipulations-Aktion von Suschna startet heute neu als Stoffspielerei und mit etwas verändertem Modus: Die Gastgeberrolle wechselt, heute sammelt Kathrin, annekata die Beiträge.
Ich hatte in meinen Stoffmanipulationsbeiträgen dieses Jahr bisher immer mit weißen Stoffen experimentiert und anschließend aus den Experimenten Stoffbeutel genäht. Nach einer stattlichen Reihe von Beuteln denke ich aber, jetzt ist es genug und nehme den Namenswechsel zum Anlass, die stoffspielerischen Experimente auf andere Objekte auszudehnen, vorzugsweise auf welche zum Anziehen. 


"Origami" oder "Licht und Schatten" waren die Stichworte, die sich Kathrin als Ausgangspunkt ihrer eigenen Stoffspielereiexperimente in diesem Monat gegeben hatte. Das traf sich gut, denn schon lange wollte ich einen Schal aus schwarzem, transparentem Baumwollvoile (eigentlich ein schmal gesäumtes, großzügiges Stück Meterware) "irgendwie" gestalten. Ich liebe solche Baumwollschals, nur ihre meistens indisch-alternativ-ökologische Optik liebe ich nicht. Ein Versuch mit aufgenähten Jerseyapplikationen im Alabama-Chanin-Stil sah nicht so schön aus, wie ich es mir vorgestellt hatte.


Deshalb probierte ich jetzt etwas Einfaches, ohne großartige Muster: aus Resten vom Mantelstoff - dicker schwarzblauer Wollflausch - schnitt ich Kreise in etwa 2-€-Stück-Größe. Sie wurden mit rotem Sticktwist mit einigen Knötchenstichen auf dem Schal befestigt, in einer lockeren, unregelmäßigen Bordüre entlang der schmalen Seiten.


Die Schalenden bekommen dadurch ein schönes Gewicht, die roten Knötchen leuchten aus dem Ton-in-Ton-Schwarz aus feiner Baumwolle und dicker Wolle. Wenn der Schal gewaschen wird, werden sich die Wollkreise vermutlich noch etwas mehr verfilzen und dadurch noch plastischer werden.

Noch einfacher und schneller ließe sich die Idee umsetzen, wenn man die Kreise mit der Maschine aufnäht: mit Garn in einer Kontrastfarbe fast auf der Stelle hin- und hernähen, Anfangs- und Endfäden lang lassen, den Unterfaden auf die Vorderseite ziehen und die Fäden fransig hängen lassen. Vielleicht probiere ich das mit dem zweiten Schal, den ich aus der Meterware geschnitten habe.

Die Stoffspielereien des Tages sammelt Kathrin hier - wegen der Zeitverschiebung etwas später als sonst. Der nächste Stoffspielerei-Termin ist am 30.12., gesammelt wird hier bei mir, Mitmacherinnen sind willkommen - schickt mir eventuell eine Mail mit eurem Link oder schreibt am 30. einen Kommentar, damit ich euch finde.