Montag, 7. November 2011
So wars, das Leserinnen- und BloggerinnenTreffen 2011
Ein strahlendes und aufregendes Wochenende liegt hinter uns, das mit einem Marktbesuch am Freitag Nachmittag (zu acht) begannn, sich am Samstag zum Abendessen (mit zwanzig) steigerte, um am Sonntag im großen Treffen mit knapp 40 Leserinnen und Bloggerinnen zu enden. Und es war großartig.
Toll, dass ihr alle teilweise von weit her nach Berlin gekommen seid. Toll, dass man sich durch die Blogs wirklich schon ein bißchen kennengelernt hat und im Gespräch daran anknüpfen kann. Überraschend und dann doch wieder nicht, die ganzen kopflosen Frauen plötzlich live und in Farbe vor sich zu sehen - denn, das stelle ich immer wieder fest, die Blogs sind wie ihre Besitzerinnen, und bei einigen werde ich jetzt ganz deutlich eine Stimme hören, wenn ich sie lese. Danke an all die Leserinnen, die gekommen sind, denn es ist auch sehr schön mitzubekommen, dass der eigene Blog geschätzt wird. Denn die Leserinnen, die Vernetzung und der Austausch sind es ja eigentlich, warum man überhaupt bloggt.
Wie letztes Mal war die Zeit leider wieder zu kurz, um sich mit allen gleichermaßen zu unterhalten (@machen und tun, @minnies, und vor allem @oh-mimmi - wie konnte uns das passieren?), aaaber, da sich nun die meisten schon mit "bis nächstes Jahr" verabschiedet haben und sich mindestens ein Dutzend Leute auch schon auf nächstes Jahr freut, weil es diesmal nicht geklappt hat, kommen wir aus der Nummer ja wohl nicht mehr raus und werden in etwa einem Jahr wieder ein Blogtreffen hier bei uns in Berlin haben. Bis dahin lesen wir uns!
Ein paar Foto-Impressionen vom Treffen findet ihr (wenn ihrs nicht ohnehin schon gesehen habt) hier bei Claudia, hier bei Melleni und hier bei Catherine.
Zuletzt noch eine Suchanzeige: wem darf ich denn diesen Schal zuschicken bzw. übergeben? Er ist auf der Bank hinten links liegengeblieben.
Sonntag, 6. November 2011
Neues Leben für alte Kleider im Oktober (und eine Ex-Tischdecke)
Willkommen zum vorletzten Mal Neues Leben für alte Kleider in diesem Jahr. Die Mission ist bald erfüllt - allerdings ist mein Refashion-Stapel nicht wirklich kleiner geworden. Seitdem wird nämlich jedes Fitzelchen Textil im Haushalt daraufhin gescannt, ob nicht doch noch etwas anderes daraus entstehen könnte - und wenn man erst einmal diese Sichtweise angenommen hat, dann taucht überall potentielles Material auf, man kann quasi überhaupt nichts mehr wegwerfen und die Wohnung mutiert allmählich zur Altkleidersammelstelle. Eine gefährliche Entwicklung, und noch gefährlicher, wenn man wie ich auch noch Sachen anschafft, extra um sie umzuarbeiten und das dann nicht tut. Mein Oktober-Projekt basiert auf so einem Flohmarktkauf von 2009, aber dazu kommen wir später, zuerst eure Refashion-Projekte von Oktober:
Schaut euch doch zum Beispiel dieses Kleid an, das die Perlendiva im Schrank ihrer Mutter ausgegraben hat und helft ihr, die Refashion-Blockade zu lösen: Was könnte aus diesem Kleid werden?
Aus Sachen für Große andere Sachen für Kleine machen ist ja immer eine erfolgversprechende Strategie: Andrea von Lya und ich schneiderte aus einem alten Sommerkleid von sich ein Kleid für die Tochter, und aus einer alten Jeans wurde eine neue Hose mit witzig herausgeschnittenen Taschen.
Oder hier: Die Lieblingsjeans lebt in einem Gretje-Kleidchen noch ein bißchen weiter und gefällt sogar noch besser als vorher (na, wenn die Jeans das merkt).
Teresa konnte einen zu engen Pullover aus tollem Kaschmir-Seide-Material im zweiten Anlauf doch noch zu einem erfolgreichen neuen Leben verhelfen: Nachdem sich die Verwandlung von Pullover zu Pullunder als nicht durchführbar erwies, jedenfalls wenn man auf eine passende Streifenfolge Wert legt, gab es doch noch ein Happy End als viel genutzter Loopschal.
Kaschmirpullover sind auch das bevorzugte Material von Siebensachen-zum-Selbermachen: Zwei tolle Schals aus Shiborifilz und außerdem eine Blusenjacke mit Spitzenstoffeinsatz zeigt sie uns heute.
Und auch Karina - Kawi hatte ich zunächst übersehen: ein nicht so gut sitzendes Kleid nach Ottobre wurde bei ihr kurzerhand zum Rock.
Und noch eins: Soranis neuer Ballon-Römö-Rock besteht aus einem alten Bettlaken.
Mein Oktober-Projekt, ein Tellerrock aus einer Tischdecke mit noch nicht überwundenen Schwierigkeiten, hatte ziemlich viel Vorlauf: Trena, the slapdash sewist, hatte im Sommer 2008 ein Kleid aus einer griechischen Tischdecke im Blog gezeigt, und seither hatte ich nach rockgeeigneten Tischdecken Ausschau gehalten. Das war nicht so einfach, denn es gibt eine Menge Tischdeckenmuster, die möchte man einfach nicht als Rock tragen. Etwa ein Jahr später fand ich dann eine bedruckte siebziger-Jahre Tischdecke aus einem weich fallenden Leinenimitat, vermutlich Viskose, in Brauntönen, also gut kombinierbar.
Ein Tellerrock ist ja eigentlich nichts anderes als ein kreisrundes Stück Stoff mit einem kreisrunden Loch in der Mitte, das um die Trägerin herumpassen muss. Eigentlich einfach, möchte man meinen, aber nicht, wenn man wie ich zwei Dinge über- bzw. unterschätzt: einmal den eigenen Taillenumfang, zweitens das Dehnverhalten von Stoff im schrägen Fadenlauf.
Der erste Punkt, der Taillenumfang, sollte eigentlich kein Problem sein, wenn man einfach den Maßen und nicht der eigenen Wahrnehmung vertraut: Taillenumfang messen, zum Beispiel auf dieser Seite bei "Umfang" eingeben, dann spuckt einem die Seite den Radius aus, den der Kreis für das Taillenloch haben muss, das man in die Mitte der Tischdecke schneidet. Mir kam das Herausgeschnittene viel zu wenig vor und das Loch viel zu klein, das konnte doch unmöglich passen, daher schnitt ich mehr weg - Fehler: zu groß.
Das zweite Problem, das ungleichmäßige Aushängen des Tellers, tritt besonders bei locker gewebten Stoffen wie meinem auf: ein Teil des Rockes hängt ja im schrägen Fadenlauf, und diese Partien dehnen sich mit der Zeit aus, daher soll man Tellerröcke eine Weile aushängen lassen, bevor man sie säumt, sonst wird die Saumlinie gleich wieder ungleichmäßig. Bei meiner Tischdecke war der Unterschied extrem: nach kurzer Zeit waren die graden Partien vier Zentimeter kürzer als die schrägen.
Ich dachte dann, das Problem 1 zusammen mit dem Problem 2 elegant lösen zu können, indem ich nicht einen geraden Bund, sondern eine Passe oben ansetzte. Die unterschiedliche Breite der Passe in der Mitte und an den Seiten würde die unterschiedlichen Saumlängen in etwa ausgleichen, und mein zu groß geschnittenes Taillenloch würde zu der Passenunterkante passen. Wenigstens das zweite hat geklappt, mit dem Passenansatz bin ich zufrieden, aber die Säume wachsen anscheinend weiter in unterschiedliche Richtungen. So zumindest mein Eindruck - eben war der Rock doch überall gleich lang? Und einen Tag später sieht es aus wie oben. Ob ich das als individualistisch deklariere oder noch einmal etwas daran ändere, sobald sich der Stoff entschieden hat, wie weit er noch wachsen will, entscheide ich nach dem Probetragen diese Woche.
P. S. fast vergessen: Das nächste - und letzte! - Mal Neues Leben für alte Kleider am 4. Dezember.
Schaut euch doch zum Beispiel dieses Kleid an, das die Perlendiva im Schrank ihrer Mutter ausgegraben hat und helft ihr, die Refashion-Blockade zu lösen: Was könnte aus diesem Kleid werden?
Aus Sachen für Große andere Sachen für Kleine machen ist ja immer eine erfolgversprechende Strategie: Andrea von Lya und ich schneiderte aus einem alten Sommerkleid von sich ein Kleid für die Tochter, und aus einer alten Jeans wurde eine neue Hose mit witzig herausgeschnittenen Taschen.
Oder hier: Die Lieblingsjeans lebt in einem Gretje-Kleidchen noch ein bißchen weiter und gefällt sogar noch besser als vorher (na, wenn die Jeans das merkt).
Teresa konnte einen zu engen Pullover aus tollem Kaschmir-Seide-Material im zweiten Anlauf doch noch zu einem erfolgreichen neuen Leben verhelfen: Nachdem sich die Verwandlung von Pullover zu Pullunder als nicht durchführbar erwies, jedenfalls wenn man auf eine passende Streifenfolge Wert legt, gab es doch noch ein Happy End als viel genutzter Loopschal.
Kaschmirpullover sind auch das bevorzugte Material von Siebensachen-zum-Selbermachen: Zwei tolle Schals aus Shiborifilz und außerdem eine Blusenjacke mit Spitzenstoffeinsatz zeigt sie uns heute.
Und auch Karina - Kawi hatte ich zunächst übersehen: ein nicht so gut sitzendes Kleid nach Ottobre wurde bei ihr kurzerhand zum Rock.
Und noch eins: Soranis neuer Ballon-Römö-Rock besteht aus einem alten Bettlaken.
Mein Oktober-Projekt, ein Tellerrock aus einer Tischdecke mit noch nicht überwundenen Schwierigkeiten, hatte ziemlich viel Vorlauf: Trena, the slapdash sewist, hatte im Sommer 2008 ein Kleid aus einer griechischen Tischdecke im Blog gezeigt, und seither hatte ich nach rockgeeigneten Tischdecken Ausschau gehalten. Das war nicht so einfach, denn es gibt eine Menge Tischdeckenmuster, die möchte man einfach nicht als Rock tragen. Etwa ein Jahr später fand ich dann eine bedruckte siebziger-Jahre Tischdecke aus einem weich fallenden Leinenimitat, vermutlich Viskose, in Brauntönen, also gut kombinierbar.
Ein Tellerrock ist ja eigentlich nichts anderes als ein kreisrundes Stück Stoff mit einem kreisrunden Loch in der Mitte, das um die Trägerin herumpassen muss. Eigentlich einfach, möchte man meinen, aber nicht, wenn man wie ich zwei Dinge über- bzw. unterschätzt: einmal den eigenen Taillenumfang, zweitens das Dehnverhalten von Stoff im schrägen Fadenlauf.
Der erste Punkt, der Taillenumfang, sollte eigentlich kein Problem sein, wenn man einfach den Maßen und nicht der eigenen Wahrnehmung vertraut: Taillenumfang messen, zum Beispiel auf dieser Seite bei "Umfang" eingeben, dann spuckt einem die Seite den Radius aus, den der Kreis für das Taillenloch haben muss, das man in die Mitte der Tischdecke schneidet. Mir kam das Herausgeschnittene viel zu wenig vor und das Loch viel zu klein, das konnte doch unmöglich passen, daher schnitt ich mehr weg - Fehler: zu groß.
Das zweite Problem, das ungleichmäßige Aushängen des Tellers, tritt besonders bei locker gewebten Stoffen wie meinem auf: ein Teil des Rockes hängt ja im schrägen Fadenlauf, und diese Partien dehnen sich mit der Zeit aus, daher soll man Tellerröcke eine Weile aushängen lassen, bevor man sie säumt, sonst wird die Saumlinie gleich wieder ungleichmäßig. Bei meiner Tischdecke war der Unterschied extrem: nach kurzer Zeit waren die graden Partien vier Zentimeter kürzer als die schrägen.
Ich dachte dann, das Problem 1 zusammen mit dem Problem 2 elegant lösen zu können, indem ich nicht einen geraden Bund, sondern eine Passe oben ansetzte. Die unterschiedliche Breite der Passe in der Mitte und an den Seiten würde die unterschiedlichen Saumlängen in etwa ausgleichen, und mein zu groß geschnittenes Taillenloch würde zu der Passenunterkante passen. Wenigstens das zweite hat geklappt, mit dem Passenansatz bin ich zufrieden, aber die Säume wachsen anscheinend weiter in unterschiedliche Richtungen. So zumindest mein Eindruck - eben war der Rock doch überall gleich lang? Und einen Tag später sieht es aus wie oben. Ob ich das als individualistisch deklariere oder noch einmal etwas daran ändere, sobald sich der Stoff entschieden hat, wie weit er noch wachsen will, entscheide ich nach dem Probetragen diese Woche.
P. S. fast vergessen: Das nächste - und letzte! - Mal Neues Leben für alte Kleider am 4. Dezember.
Mittwoch, 2. November 2011
MMM*MM (Me-made Mittwoch* mit Mantel)
So, da isser nun, der Mantel, dessen Knopflöcher zehn Monate herbeimeditiert werden mussten, und ich bin insgesamt sogar ganz zufrieden damit, auch wenn das Nähen diesmal ganz und gar nicht reibungslos verlief.
Wir erinnern uns: angefangen hatte die Geschichte vor knapp einem Jahr, da nähte ich mit Schnitt 102 aus Burda 9/2009 und zweieinhalb Metern schwarz-grauem Fischgratstoff mit Kupferfäden (vom Markt) einfach mal los. Einen ersten Dämpfer erhielt meine Begeisterung, als der Liebste die zugeschnittenen Teile herumliegen sah und mit Ensetzen in der Stimme fragte: „Was hast du denn da für einen Talmi-Stoff gekauft? Mit Glitzerfäden?!?“ Ja, was hatte ich da nur für einen Stoff gekauft? Das fragte ich mich dann allerdings auch, als ich beim Aufbügeln der Einlagen in einer Wolke chemisch riechender Dämpfe stand und fast in Ohnmacht fiel. Sagen wir mal so: Wolle ist vermutlich auch drin.
Mein Chemie-Mäntelchen wuchs und gedieh, bis dann eines schönen Nähkränzchen-Sonntags das Futter eingesetzt werden sollte. Mit selbstgemachter grüner Paspel zwischen Futter und Beleg. Als Futterstoff wollte ich dunkellila Baumwollsatin verwenden, von dem ich seit dem Hochzeitsgastkleid noch einige Meter besaß. Tja, am Abend des Nähkränzchens war ich so weit, den Mantel mit Futter anprobieren zu können und stellte fest: das geht nicht. Die Falten im unteren Teil standen total ab, das ganze Ding klebte und saß überhaupt nicht – weil der Baumwollstoff eben doch nicht rutschig genug war.
Also alles wieder rausgetrennt. Blöderweise packt mich der Geiz, wenn ein Nähprojekt sich als nicht hundertprozentig super entpuppt: jetzt war der Oberstoff schon ein Chemiecocktail, das schöne lila Futter wollte nicht so wie ich, da kam es quasi nicht mehr darauf an. Ich hatte keine Lust, nochmal anderen Futterstoff zu besorgen und verwendete einen Rest rosa Futter, und weil das nicht reichte für die Ärmel einen anderen Rest in rotbraun. Das fällt nicht besonders stark auf – eigentlich weiß nur ich es – aber es stört mich nun trotzdem ein wenig.
Es wurde Winter und zu kalt für diesen dünnen Mantel, es wurde Frühling und ich suchte erfolglos passende Knöpfe, bezog schließlich welche selbst (nach der Anleitung von neulich, aber als Einlage eben sechs gleich große, aber unterschiedlich aussehende Restknöpfe aus der Knopfschachtel), es wurde Sommer und es fehlten noch genau drei Knopflöcher.
Und fehlten bis Mitte Oktober, und würden vermutlich immer noch fehlen, wenn ich nicht in meiner Walkjacke schließlich zu sehr gefroren hätte. Da ich nun sogar herausgefunden habe, dass meine Maschine recht schöne Knopflöcher näht, wenn ich sie richtig behandele, und der Liebste den Mantel auch gut, ja sogar elegant findet, haben wir sogar ein richtiges Happy End.
Abspann: Nur den Sitz der Ärmel finde ich verbesserungsbedürftig – das ist wohl irgendein Problem zwischen den Burda-Armausschnitten und -Ärmeln und mir. Auf dem obersten Foto sieht man die Querfalten am Oberarm, die ich meine. Da ist es nicht zu eng, aber die Falten sind immer da, es sei denn ich strecke die Arme nach hinten weg wie ein Skispringer im Flug. Sollte ich den nächsten Burdaärmel etwas nach vorn gekippt einnähen, auch wenn die Markierungen dann nicht mehr stimmen, was meint ihr? Oder woran könnte das liegen? Das gemeine ist, dass der Ärmel auf dem Bügel sehr gut fällt, aber wenn ich drinstecke eben nicht mehr.
*) Beim Me-made Mittwoch geht es darum, Selbstgemachtes zu tragen und dies zu dokumentieren. Die Teilnehmerinnen von heute finden sich hier, und organisiert hat das ganze wie immer Catherine.
Montag, 31. Oktober 2011
Berliner Bloggerinnen-und-Freunde-Treffen: ein paar Tipps fürs Wochenende
Liebe Blogtreffen-Damen! Die näheren Informationen zum Treffen solltet ihr inzwischen per Mail bekommen haben (wer nicht, meldet sich bitte nochmal kurz unter nahtzugabeATgmailPUNKTcom). Hier noch ein paar subjektive Tipps für die weitere Wochenendgestaltung:
- Neuköllner Stoff: Die meisten Stoffstände des Maybachufer-Wochenmarkts stehen am Samstag ebenfalls am Maybachufer zwischen Kottbusser Damm und Schinkestraße, außerdem gibt es auf diesem Markt Kunsthandwerk und allerlei Speisen und Getränke – hier hatte ich schon einmal darüber geschrieben und einige Fotos eingestellt.
- am Sonntag ist ebenfalls am Maybachufer, zwischen Nansenstraße und Liberdastraße der Nowkoelln Flowmarkt, ein Flohmarkt vor allem mit privaten Verkäufern, kulinarischem Angebot und Livemusik - da könnte man vor oder nach dem Treffen schnell mal kurz hinspringen. Melleni war beim letzten Mal da und hatte hier ein paar Impressionen gezeigt.
- Die Ausstellung Gesichter der Renaissance im Bode-Museum ist zur Zeit der Renner – leider so sehr, dass die Eintrittskarten für den Tag schon kurz nach Kassenöffnung weg sind. Nachmittags wird angeblich noch einmal ein kleines Kontingent an Restkarten verkauft, wenn die Kartenbesitzer vom Morgen schon in der Ausstellung waren und wieder Luft ist. Um reinzukommen muss man sich also sehr früh anstellen, Glück haben oder eines der wenigen restlichen VIP-Tickets für 30 Euro kaufen.
- Im Museum für Kommunikation läuft die Modeausstellung Fashion talks, zu der ich es selbst noch nicht geschafft habe. Die Bilder bei flickr sehen doch recht vielversprechend aus: auch wenn es vorrangig um die Botschaften geht, die Kleidung aussendet, kommen auch die interesssanten Roben nicht zu kurz.
- Die Dauerausstellung im Museum für Kommunikation wäre vielleicht ein Vorschlag für mitreisende Herren - oder das neue Computerspielemuseum in der Karl-Marx-Allee: Spieleklassiker und die entsprechenden Geräte kann man dort nicht nur besichtigen, sondern zum Teil auch ausprobieren
- Neuköllner Stoff: Die meisten Stoffstände des Maybachufer-Wochenmarkts stehen am Samstag ebenfalls am Maybachufer zwischen Kottbusser Damm und Schinkestraße, außerdem gibt es auf diesem Markt Kunsthandwerk und allerlei Speisen und Getränke – hier hatte ich schon einmal darüber geschrieben und einige Fotos eingestellt.
- am Sonntag ist ebenfalls am Maybachufer, zwischen Nansenstraße und Liberdastraße der Nowkoelln Flowmarkt, ein Flohmarkt vor allem mit privaten Verkäufern, kulinarischem Angebot und Livemusik - da könnte man vor oder nach dem Treffen schnell mal kurz hinspringen. Melleni war beim letzten Mal da und hatte hier ein paar Impressionen gezeigt.
- Die Ausstellung Gesichter der Renaissance im Bode-Museum ist zur Zeit der Renner – leider so sehr, dass die Eintrittskarten für den Tag schon kurz nach Kassenöffnung weg sind. Nachmittags wird angeblich noch einmal ein kleines Kontingent an Restkarten verkauft, wenn die Kartenbesitzer vom Morgen schon in der Ausstellung waren und wieder Luft ist. Um reinzukommen muss man sich also sehr früh anstellen, Glück haben oder eines der wenigen restlichen VIP-Tickets für 30 Euro kaufen.
- Im Museum für Kommunikation läuft die Modeausstellung Fashion talks, zu der ich es selbst noch nicht geschafft habe. Die Bilder bei flickr sehen doch recht vielversprechend aus: auch wenn es vorrangig um die Botschaften geht, die Kleidung aussendet, kommen auch die interesssanten Roben nicht zu kurz.
- Die Dauerausstellung im Museum für Kommunikation wäre vielleicht ein Vorschlag für mitreisende Herren - oder das neue Computerspielemuseum in der Karl-Marx-Allee: Spieleklassiker und die entsprechenden Geräte kann man dort nicht nur besichtigen, sondern zum Teil auch ausprobieren
Selbstgemacht - Wochenrückblick KW 43
1. Selbstgenäht: Wann kommt es schon mal vor, dass sich ein Nähvorhaben als einfacher herausstellt als vermutet, noch dazu, wenn es sich um NfA handelt? [NfA= Nähen für andere, so auf den Punkt gebracht von Melleni. Für mich impliziert die Bezeichnung zumindest unterschwellig Aufschieben bis Ultimo, Materialengpässe, Nähpannen, wenig begeisterte EmpfängerInnen und andere spaßhemmende Faktoren - ich nähe nämlich so gut wie nie für andere.]
Der für die Schwiegeroma geplante Rock aus ultrarutschigem Polyjersey ist aber so ein seltener Fall von "einfacher als gedacht". Ich malte mir aus, welche Tricks ich vermutlich brauchen würde, um diesen Flutschistoff an der Nähmaschine zu bezwingen und begann schon in der vergangenen Woche, um zur Not noch andere Nähmaschinennadeln, auswaschbares Stickvlies oder gar anderen Stoff besorgen zu können. Und dann war der Jersey lammfromm und ließ sich mit einer Stretchnadel widerstandslos vernähen. Ich fasse es nicht. Der Rock ist bis auf die Säume also fertig – die mache ich dann schnell
2. Paste-up, Karl-Kunger-Straße, am ehemaligen Inselmarkt, Alt-Treptow.
Selbstgebacken: Die sogenannten Holzfäller-Schnitten aus dem Dr-Oetker-Backbuch – Hefeteig mit Käsekuchenbelag und Mandeln. Sehr fade und unaufregend - das Rezept backe ich nicht nochmal.
Montag, 24. Oktober 2011
Selbstgemacht - Wochenrückblick Kw 42
1. Selbstgenäht I: Eine zähe Woche, wegen Erkältung hatte ich eigentlich keine Lust zu gar nichts, das handgenähte Patchwork hat mir noch am ehesten Spaß gemacht. Die Idee ist, die Ringe aus lauter schwarzen und fast-schwarzen Stoffen zu nähen, in die Mitte kommen bunte Seidenreste und ähnliches. Meine Mini-Flicken (die Quadrate z. B. sind 1,5cm groß) kommen mir nun aber gar nicht mehr mini vor, im Vergleich zu dem, was Natron hier näht: die kleinsten Stücke haben nur 5mm Seitenlänge. Wahnsinn? Wahnsinn.
2. Selbstgenäht II: Man spricht von "Abschlussschwäche", wenn fast fertig genähte Teile ewig auf eine Kleinigkeit warten, die sie zu wirklich fertigen Teilen macht, habe ich bei bunte kleider gelesen. Da kann ich mitreden, bei diesem Mantel meditierte ich geschlagene 10 Monate über Knopflöcher.
Dafür sind es aber auch die besten Knopflöcher geworden, die ich jemals genäht habe. Ich habe nämlich an meiner Maschine zum ersten Mal das Knopfloch mit Beilauffaden ausprobiert – kennt ihr das? Man klemmt ein Stück dickeres Garn als Schlaufe in den Knopflochfuß, das wird dann übernäht und polstert die Stiche von hinten auf. Super, sage ich euch! Schaut mal in die Anleitung eurer Maschine, das sollte jede können, die mindestens ein halbautomatisches Knopfloch hat.
3. Auch eine Verwendung für alte Wahlplakate (Lohmühlenstraße, Alt-Treptow).
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